Architektenhaus bauen

Architektenhäuser werden nach den individuellen Wünschen der Bauherren geplant. Jetzt informieren!

Ein Unikat bauen – Mit dem Architektenhaus

Kein Haus von der Stange. Wer ein Unikat bauen will, ist mit dem Architektenhaus gut beraten. Es wird nach den individuellen Wünschen und Bedürfnissen der Bauherren entworfen. Die Zusatzkosten sind oft gut investiert.

Beim Architektenhaus sind dem Design kaum Grenzen gesetzt. Ob ungewöhnlicher Grundriss, ein Mix aus Naturstein und Glas oder die neueste Technik: Ein Architekt plant ein Haus, das sowohl den individuellen Lebensgewohnheiten der künftigen Bewohner entspricht als auch den Gegebenheiten des Grundstücks gerecht wird. Je nach Vertrag achtet er auf die Kosten und verhandelt mit Handwerkern und Behörden. So ist ein Architekt immer auch eine Absicherung.

Größte Individualität hat ihren Preis. Andererseits profitieren Bauherren von der Erfahrung eines Architekten. Durch ihn können Baufehler vermieden und Bauphasen termingerecht eingehalten werden. Zudem weiß er, welche Fördergelder Bauherren beantragen können.

Architektenhäuser: Individualität kennt keine Grenzen

Wie arbeitet ein Architekt?

Fertighäuser und standardisierte Grundrisse sind zwar kostengünstiger, lassen aber auch nicht alle individuellen Wünsche zu. Ein Architekt kann den Bauherren das Eigenheim nicht nur auf den Leib schneidern, sondern auch Baufehler vermeiden und die Bauzeit verkürzen.

Der Architekt beschäftigt sich gründlich mit der Lage und Bodenbeschaffenheit des Grundstücks und kennt sich mit Architektur und Topografie der Umgebung aus. Er möchte die Wünsche der Bauherren genau kennenlernen und umsetzen. Das alles trägt zu einem optimalen Haus-Entwurf bei.

Ein Architekt ist allerdings nicht nur Planer, er ist auch Berater und Treuhänder der Bauherren. Er zeigt ihnen die Tragweite von Entscheidungen auf, schützt sie vor Übervorteilung und bewahrt sie nach Möglichkeit vor Fehlentscheidungen.

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Klar definierte Leistungsphasen

Als Bauherren muss man nicht alle angebotenen Leistungen des Architekten in Anspruch nehmen – je nachdem, was man sich selbst zutraut.

In einem Architektenvertrag werden Leistungen und Bezahlung entsprechend der so genannten Honorarverordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) vereinbart. Bauherren können dann entscheiden, ob sie einen Vollarchitekturauftrag mit allen neun Leistungsphasen abschließen oder ob sie nur einzelne Phasen buchen wollen.

Die neun Leistungsphasen sind folgende:

Grundlagenermittlung

Phase 1: Grundlagenermittlung

Bauherr und Architekt klären die Aufgabenstellung, besprechen den gesamten Leistungsumfang und legen ein Raumprogramm fest. Dazu leistet der Architekt Hilfe bei den Entscheidungen anderer Fachplaner.

Vorplanung

Phase 2: Vorplanung

Alle Beratungsergebnisse werden zusammengefasst und ein Planungskonzept geschrieben. Der Architekt untersucht alternative Lösungsmöglichkeiten und macht dazu die ersten Skizzen. Details werden erst später geklärt, in der Vorplanung geht es erst einmal um die Gestaltung und Funktion, um Fragen der Bautechnik und Bauphysik, um Wirtschaftlichkeit, Energieversorgung und Ökologie. Außerdem nimmt der Architekt eine Kostenschätzung nach DIN 276 – einer genormten Kostenplanung – vor.

Entwurfsplanung

Phase 3: Entwurfsplanung

Der ausgewählte Entwurf wird stufenweise ausgearbeitet. Es werden Beiträge der Fachingenieure, wie Tragwerksplaner oder Heizungsingenieure integriert. Die vollständigen Entwurfszeichnungen werden dann den Bauherren im Maßstab 1:1000 vorgelegt. In diesem Stadium lassen sich Änderungen noch einfach umsetzen. Jetzt wird auch die Kostenberechnung nach DIN 276 angefertigt.

Phase 4: Genehmigungsplanung

Es wird ein genehmigungsfähiger Bauantrag erarbeitet. Der Architekt kennt die entsprechenden Gesetze und Vorschriften des Baurechts, die besonderen Prüfungsverfahren und das Nachbarschaftsrecht. Er weiß auch, welche Zuschüsse den Bauherren zustehen können und wie man erfolgreich mögliche Befreiungen beantragt. Ist alles beisammen, reicht der Architekt die Unterlagen bei den Behörden ein.

Phase 5: Ausführungsplanung

Hat die Baubehörde die Baufreigabe erteilt, werden endgültige und vollständige Konstruktions- und Ausführungszeichnungen angefertigt. Jetzt geht es um jedes Detail. Das ist wichtig, weil Bauunternehmen, Handwerker, und Techniker mit dieser Planung im Maßstab 1:50 bis 1:1 arbeiten.

Phase 6: Vorbereitung der Vergabe

In dieser Phase stellt der Architekt genaue Leistungsverzeichnisse auf und koordiniert die Leistungsbeschreibungen.

Mitwirkung bei der Vergabe

Phase 7: Mitwirkung bei der Vergabe

Der Architekt holt Angebote von Firmen und Handwerkern ein. Dabei achtet er nicht nur auf die Kosten, sondern auch auf Qualität und Vollständigkeit. Er berät die Bauherren bei der Entscheidung und Auftragsvergabe. Auftraggeber ist immer der Bauherr. Alle Angebote, zusammen mit Honoraren und sonstigen Gebühren, stellt der Architekt nach DIN 276 in einem Kostenanschlag zusammen, so behalten die Bauherren den Überblick.

Objektüberwachung durch den Architekten

Phase 8: Objektüberwachung

Der Architekt erstellt einen Zeitplan und führt ein Bautagebuch. Er koordiniert und kontrolliert alle bauausführenden Firmen und Handwerker auf der Baustelle. Außerdem sorgt er dafür, dass alle Arbeiten vollständig und nach den anerkannten Regeln der Technik ausgeführt und die Termine eingehalten werden. Neben der Rechnungsprüfung, gehört auch die Überwachung der Mängelbeseitigung zu seinen Aufhaben.

Dokumentation des Hausbaus

Phase 9: Objektbetreuung und Dokumentation

Die Baukostenabrechnung nach DIN 276 dient als Grundlage für Banken, Bausparkassen und dem Finanzamt. Um letzte Mängel festzustellen, macht er vor der Verjährungsfrist eine Objektbegehung und dokumentiert das Ergebnis. Sind tatsächlich Mängel auftreten, sorgt er für deren Beseitigung. Nicht zuletzt ist der Architekt auch für spätere Instandhaltung und Instandsetzung sowie bei Modernisierungen und Umbauten der Ansprechpartner für den Bauherrn.

Architektenhäuser: Mehr Vielfalt geht nicht

Wer Visionen hat, sollte nicht zum Arzt, sondern zum Architekten gehen – zumindest wenn es sich um den Bau des Eigenheims handelt. Architektenhäuser stehen wie keine anderen für Individualität und das Besondere.

  • Wandgestaltung im Schlafzimmer
  • Wohnraum mit Küche
  • Wohnzimmer mit Ziegelwand
  • Wohnzimmer mit Kamin
  • Wohnzimmer
  • Wohnzimmer

Was ein Architekt kostet

Ein Architekt kann sein Honorar nicht einfach selbst festlegen, er muss sich an die Honorarverordnung für Architekten und Ingenieure halten (HOAI). Diese Verordnung regelt, was ein Architekt für sein Geld tun muss und was innerhalb einer Leistungsphase als Grundleistung gilt. In der HOAI werden Mindest- und Höchsthonorare festgelegt. Der Betrag wird nach unterschiedlichen Honorarzonen berechnet. Für ein Gebäude mit durchschnittlichem Planungsaufwand und mittlerer Ausstattung veranschlagt der Architekt weniger, als für aufwändig geplante Terrassen- oder Hügelhäuser. Insgesamt beträgt das Gesamthonorar des Architekten dann bei Vollbeauftragung etwa 10 bis 15 Prozent der Gesamtkosten des Gebäudes.

Jede Leistung des Architekten wird anders berechnet und hat somit einen bestimmten prozentualen Kostenanteil am Gesamtauftrag. Das Honorar setzt sich dann aus den unterschiedlichen Prozenten zusammen, je nachdem, welche Leistungen gebucht werden.

Architektenkosten am Gesamthausbau

Architektenkosten am Gesamtbudget des Hausbaus.

Kostenaufstellung nach DIN 276 – was genau ist gemeint?

Bevor ein Haus gebaut werden kann, muss die Finanzierung geklärt sein. Die Bank will wissen, um welche Beträge es geht. Mit der Kostenaufstellung wird dann über das Baudarlehen verhandelt. Eine sogenannte Kostenaufstellung nach DIN 276 kann ein Architekt erfassen. Folgende Kostengruppen werden genannt:

  • Grundstückskosten: Kaufpreis, Notargebühren, Grunderwerbsteuer, Grundbucheintrag, eventuell Abrisskosten für bestehende Gebäude
  • Erschließungskosten: Anschluss des Bauplatzes an das öffentliche Ver- und Entsorgungsnetz sowie an öffentliche Straßen
  • Bauwerkskosten: reine Baukosten; Aufschlüsselung nach Gewerken für den Rohbau und den Innenausbau
  • Gerätekosten: für bewegliche Güter, die zur Nutzung des Hauses gebraucht werden (Feuerlöscher, Schilder „Kein Trinkwasser“ an Zapfhahn der Regenwasserleitung)
  • Kosten der Außenanlagen: Dränage rund ums Haus, Ver- und Entsorgungsleitungen auf dem Grundstück, Wege, Zäune, Tore
  • Kosten für zusätzliche Maßnahmen: Grundwasserabsenkung während der Bauphase, Stützmaßnahmen an Nachbargebäuden
  • Baunebenkosten: Architektenhonorare, Geldbeschaffungskosten, Baustellen-Versicherungen, Gebühren

Hersteller von Architektenhäusern

Viele Baufirmen arbeiten über Jahre vertrauensvoll mit Architekten zusammen. Manche beschäftigen hauseigene Architekten. Allen gemeinsam ist der Rundum-Service.

Architektenhaus: Vorteile und Nachteile

Architektenhäuser bieten größtmögliche Individualität. Der Architekt entwirft und plant nicht nur Grundrisse und Raumaufteilung, er kümmert sich auch um die Verhandlungen mit Behörden und Handwerkern und führt die Bauaufsicht. Das hat allerdings seinen Preis.

Vorteile eines Architektenhauses

Im Unterschied zum „Haus von der Stange“ wird das Architektenhaus von Grund auf individuell für die Bedürfnisse des Bauherren geplant. Der Architekt hat eine berufliche Ausbildung, die die Qualität der Planung und Umsetzung sichert. Zudem hat der Bauherr die Möglichkeit, direkten Einfluss auf die äußere Form seines Hauses, die innere Aufteilung sowie das verwendete Material zu nehmen.

Ein Architektenhaus kann im Wohnkomfort einem vorgeplanten und aus vorgefertigten Teilen bestehendem Haus überlegen sein. Die Lage an der Straße und die Ausrichtung auf die Himmelsrichtungen haben wesentliche Folgen für die klimatischen Bedingungen des neuen Heims. Ein Architekt kann mit seiner Erfahrung beratend zur Seite stehen und die optimale Ausrichtung finden.

Nachteil eines Architektenhauses

Diese Einzigartigkeit hat ihren Preis. Die Kosten für ein Architektenhaus sind in aller Regel höher.

Weiterführende Informationen zum Hausbau

Hier sind ein paar Empfehlungen für die Suche nach dem passenden Eigenheim. Damit kommst Du sicher ans Ziel.

Haus mit Garten

Liste Architektenhäuser

Hier findest Du eine ausführliche Liste mit Anbietern von Architektenhäusern. Lass Dich inspirieren von den großen Ideen der baumeisterlichen Fachkunst und vergleiche die Angebote.

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Die Auswahl zwischen mehreren Haus-Bauarten bringen Dich dem Traum vom Eigenheim näher: vom Einfamilienhaus mit höchstem Effizienzstandard bis zum Singlehaus – in Massiv- oder Fertigbauweise.

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Holzhaus und weitere Haustypen

Tour-Tipp: Musterhausparks

Bei einer Stippvisite im Musterhauspark kann sich die ganze Familie von ihrem Traumhaus überzeugen lassen. Hier findest Du eine Übersicht über das, was Dich vor Ort erwartet.

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