Bilder – erst richtig platziert ein Blickfang

Wohin nur mit dem Bild? Bloß nicht wild drauflos hämmern und nageln. Ein Konzept ist alles.

Die Kunst des Bilderanbringens an der richtigen Stelle

Ein Bild ist schnell aufgehängt: Ein schmuckes Plätzchen ausgesucht, zwei Nägel in die Wand, Bild daran – fertig! Doch die ansprechende Optik des ganzen Raumes hängt wesentlich davon ab, wie Bilder platziert sind, lassen Innenarchitekten wissen. Liebe zum Detail und vor allem wichtige Überlegungen im Vorhinein sind dabei unabdingbar.

Bevor man sein Wohnzimmer recht wahllos mit Bildern versieht, sollte man sich selbst einige Fragen stellen – und beantworten: Harmonieren die Bilder mit meinen Möbeln? Passen sie farblich zum Wandhintergrund? Ein kleines Format zum Beispiel verliert sich über einem wuchtigen Einrichtungsgegenstand, auch umgekehrt sieht es meist nicht gut aus. Auf die Größe kommt’s also an, aber nicht nur.

Faktor farbliche Abstimmung

Auch die Farbe ist entscheidend: Stimmig wirkt es, wenn sich ein Farbton oder seine Komplementärfarbe in verschiedenen Möbeln und Accessoires wiederholt, raten Experten. Mit einem weißen Hintergrund kann man zwar nichts falsch machen, oft gewinnen Bilder aber erst an Ausstrahlung, wenn die Wand farbig gestaltet ist. Vor einer bunt gemusterten Tapete verschwinden Gemälde oder Fotos hingegen leicht.

Der richtige Platz und die gelungene Anordnung stellen weitere Faktoren dar. Konventionell richten Sie alle Bilder an einer gedachten waagerechten oder senkrechten Linie aus. Trotz aller Empfehlungen gilt: Eine Formel, welche Bilder man wie und wo kombiniert, gibt es nicht. Doch im Hinterkopf behalten sollte jeder: Erst Gedanken machen – dann bohren, hämmern und aufhängen.

(Quelle: Haus+Garten)


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