Do it yourself – Tipps & Tricks der Heimwerker

Selbst ist der Mann / die Frau - und greift immer öfter zu Bohrer, Hammer und Säge.

So wird man zum Heimwerker-König!

Heimwerken hat Hochkonjunktur: Immer mehr Menschen setzen wieder auf „self-made“ und basteln, bauen, tapezieren und renovieren in Eigenregie. Das spart bares Geld und macht auch noch richtig Spaß. Aber auch hier gilt: gewusst wie! Tipps und Tricks der Heimwerker-Experten können das Leben erleichtern.

In den eigenen vier Wänden werkeln macht das Haus erst recht zum Zuhause. Erster Schritt zum Heimwerkerkönig ist das richtige Werkzeug: Zollstock und Wasserwaage sind natürlich eine Selbstverständlichkeit, reichen jedoch bei Weitem nicht aus. Aber keine Panik: alles Werkzeug muss nicht von Anfang an vorhanden sein, kann sich nach und nach angeschafft oder vom netten Nachbarn geliehen werden. Und schon kann’s losgehen.

Tapezieren – die klassische Heimwerker-Arbeit

Die klassische Arbeit in Eigenregie ist fraglos das Tapezieren. Erstes Hindernis stellt das Abreißen und Entfernen der Alt-Tapete dar. Doch statt mühsam zu kratzen und zu spachteln, wirkt der Dampf-Tapetenentferner, der die Bahnen durch Wasserdampf aufweicht, Wunder. Nach dem Abziehen kann nicht sofort mit neuer Tapete losgelegt werden. Zunächst gilt es, Risse und Putzschäden mit Spachtelmasse auszubessern. Das exakte Anbringen der gekleisterten Tapete ist oftmals die nächste Hürde. Trick: senkrechte Hilfslinien an der Wand einzeichnen. So wird die erste Bahn auf jeden Fall gerade und dient als Orientierung. Und was passiert, wenn Steckdosen und Schalter im Weg sind? Einfach übertapezieren und anschließend mit einem Cuttermesser frei schneiden. Aber Achtung: Strom vorher abschalten!

Heimwerker fliesen selbst

Ist das Tapezieren geglückt, kann man getrost auch im Bad selbst Hand anlegen. Hier sollte man zuerst bedenken, dass Fliesen Raumgrößen optisch beeinflussen können: Fliesen im Großformat lassen kleine Bäder größer wirken. Unabdingbar ist Vorarbeit: Die zu fliesende Fläche muss vermessen werden, um den Fliesenbedarf zu ermitteln. Aber Achtung: In jedem Fall sind etwa zehn Prozent Verschnitt zur Gesamtfläche hinzuzurechnen! Ein Tiefen- beziehungsweise Haftgrund sorgt dann zuerst für einen ebenmäßigen, staub- und fettfreien Untergrund. Mit einem Zahnspachtel wird anschließend Zementkleber gleichmäßig auf der Fläche verteilt – es bleiben etwa 15 Minuten zum Verlegen, was meist ungefähr eineinhalb Quadratmeter ergibt. Die erste Fliesenreihe – als „Richtschnur“ für alle folgenden – sollte nun auf halber Raumhöhe angezeichnet und -gesetzt werden. Am Rand angekommen, müssen die Fliesen meist zurechtgeschnitten werden – entweder mit dem Fliesenschneider oder der -brechzange. Den letzten Schliff bekommen Wände und Boden durch das Verfugen.

(Quelle: tdx, u.a.)


Schlagworte: Fliesen, Kosten, Sparen, Tapeten

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