Fenster: Durchblick mit Effizienz

Fenster mit Durchblick

Wozu Fenster in unterschiedlichen Funktionen/Größen und Gebäuden/Arten

Es gibt eine unendlich große Auswahl an Fensterarten. Die am meisten bevorzugte klassische Form ist das Doppelfenster, welches im Einfamilienhaus, aber auch in anderen Gebäuden fast immer anzutreffen ist.

Zwischen den einzelnen Scheiben befindet sich ein Isolationsraum. Der Wärmeverlust wird minimiert und der Schallschutz optimiert. Ein großer Luftaustausch ist durch zwei zu öffnende Flügel ausgezeichnet möglich. Die Einbruchsicherheit sollte standardgemäß individuell in jedem Fall und bei jedem Fenstereinbau besprochen und geklärt werden.

Fenster und deren Arten

Für einen guten Ausblick und für bestmögliche Lichtverhältnisse sorgt das Bodentiefe Fenster. Gute Wärmedurchgangswerte bei der Fensterwahl sichern geringe Wärmeverluste. Ein Sonnenschutz verhindert auch im Sommer ein eventuelles Überhitzen. Im Winter sind die solaren Gewinne deutlich bei der Heizkosteneinsparung zu erkennen.

Immer mehr Ballungszentren machen den Einbau eines Schallschutzfensters mindestens ab einer Schallschutzklasse 3 und mehr unverzichtbar. Dabei gibt es in Deutschland mittlerweile 6 Schallschutzklassen nach VDI 2719. Das Schalldämm-Maß der Fenster sollte so gewählt werden, dass ein maximaler Innenlärmpegel von 30 dB nicht überschritten wird.

Schon eher selten trifft man Eckfenster an, die sich für große Räume eignen und einen Rundumblick ermöglichen.

Eine optische Aufwertung erhält das Gebäude durch Sonderformen, wie Rund-, Dreieck- oder Rundbogenfenster, welche meist am Giebel oder bei Gauben zu finden sind. Die deutlich schwierigere Fertigung erfolgt meist individuell und der Preis ist erwartungsgemäß höher. Beim Rundfenster darf rein technisch z.B. der Biegeradius nicht unterschritten werden. Schon über Jahrhunderte hinweg kamen diese Formen im Kirchenbau, auch als Radfenster genannt, zum Einsatz. Eine Ausnahme sind reichere Hausbesitzer oder Denkmalgeschütze Fachwerkhäuser.

Fenster lassen sich grundsätzlich neben den normalen Nutzungsweisen ganz dekorativ und in gestalterischer Vielfalt einsetzten. Man sollte es in jedem Falle nicht versäumen und nicht lange aufschieben, bei dieser Vielfalt, eine kompetente Fachfirma wie z.B www.fensterhandel.de um Rat zu fragen und sich ein schlüssiges, gut realisierbares Konzept unterbreiten zu lassen.

Fenster und Funktion

Immer sollte die Funktion einer gebäudespezifischen Belüftung und Belichtung der Räume gewährleistet sein. Gerade beim Passivhaus gilt es, ein passendes Belüftungskonzept zu erarbeiten. Nach den Vorgaben der EnEV und laut DIN 1946 Teil 6 wird der Einbau einer Lüftungsanlage zwingend notwendig. Luftschadstoffe werden ausreichend abgeführt und Frischluft zugeführt. Die Außenluft wird gefiltert und Heizenergie effektiv gespart.

Fenster und Gebäude

Abschießend kann gesagt werden: Die Nutzung des jeweiligen Gebäudes spielt bei der Auswahl der Fenster eine große Rolle. Da gibt es z.B. die Schwimmhallen, die unbedingt mit einer Dreifachverglasung arbeiten, um die Behaglichkeit im Rauminneren zu optimieren und Zugluft auszuschließen. Durch gute Dämmung, Lüftung und einer speziellen Bauweise wird eine verstärkte Kondensatbildung vermieden. Sonneneinstrahlung kann effektiv ausgenutzt werden.

Auch Werkstätten, Bürogebäude oder das Mehrfamilienhaus in der Stadt oder auf dem Lande fordern unterschiedliche Bedürfnisse an Größe, Qualität oder Wärmeschutz sowie Schallschutz ein. Das Fensterkonzept ist in einem als Konferenzsaal genutzten Gebäude ein anderes wie in einem Einfamilienhaus. Ein Gebäude erhält allein durch das Fenster ein typisches, prägnantes Aussehen. Kirchen, Schaufenster, Restaurants oder Passivhäuser, man kann sie an der Art der Fenster schon meist signifikant erkennen und auf die Nutzungsweise schließen.


Schlagworte: Bauplanung, Fenster, Hausbau

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