Haus Design 170

Frammelsberger Holzhaus
42
Kaufpreis
Preis a. Anfrage
Wohnfläche
146,00 m2

Barrierefrei auf zwei wohngesunden Etagen

Hohe Anforderungen stellten Alexander Kerst und Susanne Stern an ihr Haus, als die Überlegungen dazu begannen. Das Paar wollte unbedingt ein wohngesundes und ökologisch einwandfreies Heim für seine Kinder und sich bauen. Außerdem musste es komplett barrierefrei sein, da Familienvater Alexander auf seinen Rollstuhl angewiesen ist. Ein Bungalow kam aber nicht infrage, lieber ein unterkellertes anderthalb geschossiges Haus mit richtigem Personenaufzug. Mit vielen Ideen im Kopf gingen die jungen Eltern auf die Suche nach dem passenden Haushersteller, und um weite Fahrten zu vermeiden, schauten sie sich lieber in der Region um. Alsbald kam eine Hand voll Holzhaushersteller in die engere Auswahl und nach eingehendem Vergleich fiel die Entscheidung leicht. „Der Kontakt zum Haushersteller unserer Wahl war von Anfang an sehr gut. Der Berater nahm unsere Vorstellungen und Wünsche ernst und legte uns schnell Entwürfe vor, die uns sehr gut gefielen.“, sagt Susanne Stern. Grundlage für die Planungsgespräche war zuvor die sogenannte „Ökowand“ des Holzhausspezialisten, welche die Bauinteressenten komplett überzeugte. „Wenn schon ein Holzhaus, dann muss es auch atmen können und natürlich sein, und nicht mit Folien oder Mineralwolle gedämmt werden.“, bekräftigt die junge Frau. Die Herausforderung der Integrierung eines Aufzugs ins Haus nahm der Haushersteller ebenfalls an.


Regenerative Energien nutzen

Selbstverständlich nutzt Familie Kerst/Stern erneuerbare Energien in ihrem Energie effizienten Haus. Die Fußbodenheizung wird mit einer Luftwärmepumpe betrieben, und den Strom für die Pumpe – und alle anderen „Stromfresser“ - erzeugt eine Photovoltaikanlage auf dem Hausdach. Soll es schnell warm werden, wird einfach der Kaminofen angefeuert, dessen Strahlungswärme rasch ganz viel Gemütlichkeit ins Haus zaubert. „Die Photovoltaikanlage produziert einen Überschuss, so dass unsere Stromkosten nicht nur gleich Null sind, sondern wir sogar noch etwas Geld zurück bekommen.“, freut sich Alexander Kerst. „Nach Süden und Westen hat unser Haus große Glasflächen, die im Sommer vom Balkon beschattet werden, aber im Winter die tiefer stehende Sonne hereinscheinen lassen. So heizt sich der Wohnbereich im Sommer nicht zu sehr auf und profitiert im Winter von den Sonnenstrahlen.“, fährt er fort. Zusätzlich halten im Dachgeschoss dekorative Schiebeläden die Sommersonne draußen, damit es auch oben in den Schlaf- und Kinderzimmern nicht zu warm wird.


Bedarfsorientiert geplant

„Symmetrie, viel Helligkeit im Haus und ein großer Balkon waren für uns zentrale Punkte bei der Hausplanung.“, erklärt Susanne Stern. „Außerdem kurze Wege und natürlich genug Platz für den Rollstuhl meines Mannes.“ Deshalb entschied sich das Paar für einen offenen Wohnbereich im Erdgeschoss, in dem Flur, Küche, Esszimmer und Wohnzimmer fließend ineinander über gehen und man schwellenlos auf die Gartenterrasse gelangt. (Sogenannte „Magnetschwellen“ an den Fenstertüren erleichtern Rollstuhlfahrern die Durchfahrt.) Alle Zimmertüren sind 1 Meter breit, die gläsernen Schiebetüren vom Windfang in den Flur und von dort ins Arbeitszimmer sind sogar deutlich breiter. Im Windfang befindet sich direkt rechts neben der Eingangstür ein Personenaufzug, von dem sich Alexander Kerst ins Dachgeschoss und in den Keller befördern lässt. Eine Gäste-Dusche/WC ist ebenfalls vom Windfang aus zu erreichen. Der direkte Zugang vom Flur durch einen Abstellraum in die Garage ist selbstverständlich genau so ebenerdig wie alle anderen Übergänge im Haus. „Wir wollten so wenig Mühe wie möglich mit dem Hausbau haben, deshalb wählten wir die schlüsselfertige Hausvariante unseres Herstellers. Bis auf den Keller, das Verlegen der Küchen- und Badfliesen und die Photovoltaikanlage kam alles aus seiner Hand.“, erzählt der Hausherr, und fährt fort: „Die Zusammenarbeit zwischen der Aufzugfirma und unserem Haushersteller klappte gut. Für die Hausfirma war das ihr erstes Projekt mit integriertem Personenaufzug. Anscheinend ist die technische und statische Planung dafür nicht so einfach und bedeutet viel mehr Arbeit, jedenfalls hatten zuvor einiger Hausanbieter sofort abgewunken, als wir den Aufzug erwähnten.“ Nach einem Viertel Jahr Bauzeit konnte die Familie schon einziehen.


Holz ja, Helligkeit auch

Das lichtdurchlässige Glas der Schiebetüren sorgt für eine optimale Weiterleitung des Tageslichts in alle Räume. So fällt zu jeder Tageszeit natürliches Licht in den Wohnbereich, sei es direkt oder indirekt; das ist auch der Grund, weshalb bodentiefe Glasscheiben in Teile der Arbeitszimmerwände eingelassen wurden. Die gewünschte Helligkeit im Haus wird neben den großen Fensterflächen durch die weiß verputzten Wände verstärkt. Um ein Stück Gemütlichkeit und Bodenständigkeit in ihr Heim zu bringen, wählten Alexander Kerst und Susanne Stern dunkles Eichenholz („rustikal“) für die Böden (außer in Küche und Bädern) und weiß lasiertes Kiefernholz für die glatte Brettstapeldecke im Erdgeschoss. Durch das neben dem Arbeitszimmer befindliche Treppenhaus führen breite Tritte aus kräftigen Eichenbrettern ins Dachgeschoss. Auch der Handlauf ist aus demselben Eichenholz und macht die Sinnlichkeit des Naturmaterials angenehm greifbar. Oben ist die Holzbalkendecke sichtbar, damit das helle, unbehandelte Kiefernholz gut zur Geltung kommt. „Im Holzhaus will man schließlich auch Holz sehen!“ Passend zu den Zimmerdecken bestehen die Fensterrahmen im Erdgeschoss aus weiß lasiertem Holz und im Dachgeschoss aus naturbelassenem Holz – aber jeweils nur drinnen. Außen sind die Rahmen aus anthrazit farbigem Aluminium und passen somit farblich perfekt zum Hausdach. Die Optik des Eichenparketts und der Eichentreppe von drinnen setzt sich draußen in den Schiebeläden fort: diese bestehen aus Kiefernholz, das mit der Farbe „Eiche rustikal“ lasiert wurde. Damit wurden auch gleich einzelne Fassadenteile der nördlichen Giebelwand und die komplette Garage verkleidet, was die ansonsten weißen Hauswände belebt, und - zusammen mit der Fensterpositionierung - dem Haus seinen unverwechselbaren Charme verleiht.


Rundum-Wohlfühl-Haus

Im bis zum Firstbalken offenen Dachgeschoss trennt ein langer Flur die drei, etwa gleichgroßen Schlafzimmer und das geräumige Badezimmer voneinander. Auch hier erleichtern kurze Wege vom Aufzug ins Bad und ins Schlafzimmer, sowie vom Schlafzimmer ins Bad, den Rollstuhlalltag. Selbstverständlich besitzt das Badezimmer eine große, ebenerdige Dusche und ein Waschbecken mit Wandsiphon (damit der Hausherr sich nicht die Knie stößt, wenn er mit dem Rollstuhl daran fährt). Von allen Schlafzimmern gelangt man auf den großen Balkon, der die Süd-West-Ecke des Hauses umspannt. Die Kinderzimmer sind die einzigen Räume mit Schwellen an den Fenstertüren. „Viel Platz zum Toben haben unsere Söhne auf allen Etagen im Haus, auf dem Balkon und im Garten. Wir alle fühlen uns rundum wohl in unserem Zuhause!“, verabschieden sich Alexander Kerst und Susanne Stern.

Grundrisse Haus Design 170

Ausbaustufen

Baustufe Preis
Schlüsselfertig mit Bodenplatte auf Anfrage

Verfügbar in

Deutschland

Hessen (Limburg-Weilburg, Wiesbaden, Hochtaunuskreis, Lahn-Dill-Kreis, Main-Taunus-Kreis, Rheingau-Taunus-Kreis), Nordrhein-Westfalen (Oberbergischer Kreis, Olpe, Rhein-Sieg-Kreis, Siegen-Wittgenstein, Euskirchen, Bonn), Rheinland-Pfalz (Rhein-Hunsrück-Kreis, Rhein-Lahn-Kreis, Bad Kreuznach, Westerwaldkreis, Mayen-Koblenz, Neuwied, Koblenz, Vulkaneifel, Cochem-Zell, Bernkastel-Wittlich, Mainz, Birkenfeld, Mainz-Bingen, Altenkirchen (Westerwald), Ahrweiler)

Kontakt

Frammelsberger R. Ingenieur-Holzbau GmbH

Esperantostr. 15

77704 Oberkirch

Telefon: 07802 9277-12

Telefax: 07802 9277-50

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