Blockhaus
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Blockhaus mit Eckbohlen

Das aus Skandinavien und Kanada bekannte Blockhaus erfreut sich auch hierzulande stetig wachsender Beliebtheit. Zum einen, weil Blockhäuser über wirklich hervorragende Dämm- und Isoliereigenschaften verfügen, zum anderen einfach wegen der gesunden Natürlichkeit von Holz.

Die natürliche Art zu wohnen

Das Blockhaus ist das ursprünglichste aller Häuser aus Holz und wurde schon vor hunderten von Jahren gebaut, da es einfach zu errichten und stabil war. Das Blockhaus steht für eine naturverbundene, gemütliche und gesunde Wohnqualität.

Heute wird diese Grundidee kombiniert mit den ausgereiften und modernen Methoden des Hausbaus. Weite Dachüberstände und traditionelle Holzverbindungen kennzeichnen das Blockhaus jedoch immer noch. Mit dem Aufbau der Wand verfügt man bereits über eine fertige Oberfläche, so dass der Innenausbau weitaus weniger Zeit benötigt als bei anderen Häusern. Die Wandkonstruktion der Blockhäuser genügt dabei längst modernen Energiestandards. Ohnehin erfüllen Blockhäuser, da sie aus Holz und anderen natürlichen Materialien erbaut werden, alle zeitgemäßen ökologischen Anforderungen.

Unterschieden werden beim Hausbau grob drei verschiedene Blockhaus-Arten:

1. Blockhäuser aus unbehauenen, jedoch geschälten Stämmen, die sogenannten Naturstamm-Blockhäuser,

2. Blockhäuser aus Balken, die auf Wandstärke gesägt, oder mittels Zimmermannsbeil behauen werden, die sogenannten Vierkantbohlen-Blockhäuser oder

3. Blockhäuser aus Stämmen, die gefräst werden und die es ermöglichen, das Haus baukastenähnlich zu bauen, die sogenannten Rundbohlen-Blockhäuser

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Ökologisch und effizient: Komfort im Blockhaus

Hier findest Du Grundriss-Empfehlungen für ein natürliches Blockhaus. Bei einigen Anbietern sind die Innenwände auf Wunsch auch veränderbar.

Pure Behaglichkeit – Wohnen mit Natur

Die Blockbauweise ist die älteste und traditionellste Art, ein Holzhaus zu bauen. Die meisten Anbieter von Wohnblockhäusern sind auf einen speziellen Blockhaus-Baustil spezialisiert.

Rundbohlen-Blockhaus

Rundbohlen-Blockhäuser sind bei Freunden der rustikalen Bauweise sehr beliebt, da sie dem Naturstamm recht ähnlich, aber deutlich günstiger sind. In der Regel sind sie 21-25 cm dick. Blockhäuser mit Rundbohlen sieht man besonders oft in ländlichen oder Urlaubsregionen.

Rundbohlen-Blockhaus

Vierkantbohlen-Blockhaus

Die rechteckigen Vierkantbohlen werden auch Blockbohlen genannt und sind etwa zehn Prozent günstiger als runde Bohlen. Zum einen, da sie industriell in großen Mengen produziert werden können und zum anderen, weil sie meist schlanker sind als Rundbohlen. Die geleimten Vierkantbalken sind sehr stabil, da geleimtes Holt weniger „arbeitet“.

Vierkantbohlen-Blockhaus

Naturstamm-Blockhaus

Der Urtyp des Blockhauses wird aus entrindeten, naturbelassen Baumstämmen gebaut. Naturstammblockhäuser haben mit bis zu 45 cm den stärksten Profilquerschnitt. Die handwerkliche Herstellung ist aufwändig und entsprechend teuer. Die meisten Arbeitsschritte erfolgen direkt auf der Baustelle. Diese Häuser sind besonders umweltfreundlich und bei Rückbau zu fast 100 % recycelbar.

Naturstamm-Blockhaus
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Gemütliche Wohn(t)räume

Die Gemütlichkeit eines Blockhauses ist nicht zu übertreffen. Kamin an, den Rotwein auf und einfach nur relaxen.

Blockhaus: Vorteile und Nachteile

Block- und Holzhäuser bereiten strengen Baubiologen die größte Freude. Konsequent umgesetzt, kann frei von chemischen Materialien gebaut werden; das schont die Umwelt und die Gesundheit der Bewohner; insgesamt viele Vorteile bei wenigen Nachteilen.

Vorteile beim Blockhaus

  • Sehr gute Energieeffizienz (Alle KfW-Förderungen sind möglich)
  • Es muss weniger beheizt werden, da das subjektive Empfinden wärmer ist
  • Blockbohlen können die Wärme gut speichern
  • Zum Beheizen genügt oft schon ein Kamin oder Ofen
  • Kurze Bauzeit
  • Wirklich massive Blockbalken sind kaum entflammbar
  • Holzteile sind bei ernsten Beschädigungen austauschbar
  • Flexible Gestaltung (Durch zusätzliche Wände können Tapeten, Putz oder Fliesen verwendet werden, die bei Bedarf später wieder entfernt werden können)
  • Lange Lebensdauer (Die dicken Stämme können Jahrhunderte überdauern)
  • Hervorragendes Wohnraumklima (Durch die guten Diffusionseigenschaften gelangt die Feuchtigkeit im Inneren leicht nach außen – Kein Schimmelbefall!)

Nachteile beim Blockhaus

  • Hölzer wie die kanadische Zeder oder die sibirische Lärche, erfüllen höchste Qualitätsansprüche, sind teuer
  • Damit das Setzen optimal verläuft, bedarf es beim Bau absoluter Experten
  • Ohne geeigneten Schutz ist das Holz Schädlingen und Nagetieren ausgesetzt
  • Holzhäuser aus der heimischen Fichte erreichen meist eine Lebensdauer von „nur“ 100 Jahren

Videos mit Tipps und Infos zum Blockhaus

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Blockhaus Montage

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Weitere Infos für Deinen Hausbau

Fast jeder Bauherr, der ökologisch bauen will, möchte zudem preisbewusst bauen. Hier sind Holzhäuser die Idealwahl. Dank moderner Herstellungsverfahren können heute aus dem Baustoff Holz in Werkshallen nahezu alle Haustypen vorgefertigt werden. Schnelles und kostengünstiges Bauen wird so möglich.

Geborgenheit

Ein Haus aus dem Baustoff Holz macht es leicht, sich zu Hause zu fühlen. Speziell das Blockhaus spendet in seiner urwüchsigen Schönheit reichlich Geborgenheit. Lebensdauer eines Blockhauses aus heimischer Fichte: zirka 100 Jahre. Lebensdauer eines Blockhauses aus Polarkiefer: über 100 Jahre. Da Holz arbeitet, sind im Holzhaus gemütliche Knackgeräusche Begleiter durch den Sommer.

Gesundes Raumklima, ausgeglichene Temperaturen

Das atmungsaktive Holzhaus reguliert das Raumklima und vermeidet Schimmel, indem es überschüssige Luftfeuchtigkeit nach außen ableitet. Auch seine Raumtemperaturen hält es im Sommer wie Winter ausgeglichen.

Heizkostenersparnis

Ein Blockhaus hält dank der geringen Wärmeleitfähigkeit von Holz die Heizwärme besonders lange im Hausinneren. Schnelles Nachheizen wird somit unnötig und die Heizkosten bleiben niedrig.

Schall-, Geruchs-, Schadstoff-, und Elektrosmogabsorption, geringes Staubaufkommen

Gerade bei Blockhäusern kommt die Schutzfunktion, die Holzhäuser inne haben, sehr zum Tragen. Holz absorbiert Schall, Gerüche, Schadstoffe und Elektrosmog und sorgt zur Freude der Allergiker für ein geringes Staubaufkommen.

Natürlicher Baustoff Holz

Besonderes Augenmerk gilt bei Blockhäusern den Eckverbindungen. Es gibt viele Techniken zur Ausführung der Ecken. Bezeichnet werden die Eckverbindungen im Blockhaus als „Schrot“, sie offenbaren das Können des Zimmermanns. In den Alpen üblich ist es die Zier-, Mal- oder Klingschrot, in der die ansichtigen „Hirne“ mit Ornamenten oder Bildern beispielsweise Kreuzmotiven, Herzchen, Kirchen, Häusern zu dekorieren, wobei jeder Balken ein anderes Zeichen erhält.

Im schwedischen Blockhausbau sind andere Eckverbände gebräuchlich: der Enkelkattsknut der Rännknut, oder der Dubbelkattsknut. Relativ aufwändig in der Herstellung und wurden diese Verbindungen überwiegend für Wohnhäuser verwendet, wo eine bessere Abdichtung gegen Zugluft wichtig war.

Eckverbindungen beim Blockhaus

Traditionelle Blockbauweise

Beim Bauen eines Blockhauses werden die Balken in regelmäßigem Abstand durch große Holzdübel verbunden. Früher wurden die Stämme und / oder Balken mit Schafwolle, Leinen oder Moos abgedichtet. Die gesägten und behauenen Blockhausbohlen werden oben und unten teilweise auch mit einer Rundung oder Nut versehen, welche das Material zur Abdichtung aufnimmt.

Industrielle Blockhäuser

Für Blockhäuser aus industriell bearbeiteten Balken lassen sich sehr gute, Brandschutzbestimmungen entsprechende, Profile erzeugen, die den Einsatz von Dübeln unnötig machen und auch dauerelastisches Dichtband aufnehmen können. So lassen sich die raumklimatischen Qualitäten von Vollholz auf modernem Isolierungsstand nutzen.

Mitunter wird auf das passgenaue Zurechtschneiden der Stammlagen verzichtet und mit synthetischer Dichtmasse gearbeitet. In der Praxis wird das als Chinker aus dem Englischen chink „Riss, Fuge“ bezeichnet.

Moderne Blockhäuser

Moderne Blockhäuser hingegen verzichten gänzlich auf Eckverbindungen und sich überschneidende Holzelemente, um eine maximale Dichtigkeit zu erreichen. Die Blockbalken werden dabei nicht mehr wie früher einzeln aufeinander gelegt, sondern industriell zu einem Wandelement vorgefertigt.

Ein weiterer Vorteil dieser neuen Methode ist, neben der hohen Präzision, der schnellere Aufbau des Blockhauses. Direkt auf der Baustelle werden die so vorgefertigten Wandelemente mit einander verbunden und zu einem Blockhaus zusammengesetzt.

Seit Jahrhunderten machen sich vor allem die Menschen in Skandinavien und Kanada die Vorteile der Holzblockbauweise zu eigen. In Holzblockbauweise bauen bedeutet für die Ewigkeit bauen, wie das älteste noch existente Holzhaus in Blockbauweise in Finnland – mit erstmaliger urkundlicher Erwähnung im 16. Jahrhundert – zeigt.

Im Winter entstehen im Holzhaus in Blockbauweise nur geringe Wärmeverluste und niedrige Heizkosten, im Sommer bleiben seine Innenraumtemperaturen selbst bei hohen Außentemperaturen angenehm.

Wer ein Haus in Holzblockbauweise bauen lässt, kann sich zudem über wenig Staubaufkommen und einen wohligen Holzduft freuen.

Rund 75% der Häuser in Holzblockbauweise werden in Werkshallen computergestützt vorgefertigt. Das Ergebnis sind passgenaue Einzelbauteile, die sich vor Ort schnell montieren lassen.

Ihr könnt Euer Holzhaus in Blockbauweise aus geschälten, jedoch unbehauenen Naturstämmen, aus auf Wandstärke zugeschnittenen Balken oder aus profilgefrästen Stämmen bauen lassen. Die letzte Variante erlaubt ein besonders leichtes Aufschichten der einschaligen Wände.

Im Anschluss werden die Einzelteile mit dauerelastischem Dichtungsband luftdicht verbunden. Durch Wandstärken von bis zu 200 mm kann beim Haus in Holzblockbauweise auf eine Zusatzdämmung verzichtet werden.

Blockhaus: Das Wohlfühlhaus

Urige Gemütlichkeit im Holzhaus in Blockbauweise

Auch oder gerade beim Wohnen lautet der Trend „Zurück zur Natur“. Und hier kommen Blockholzhäuser ins Spiel. Selbstverständlich, wie könnte es anders sein, ist das Blockhaus aus Holz, dem individuellsten aller Baustoffe. Kein Haus in Holzbauweise ist uriger. Das Holzblockhaus erinnert an seine Ursprungsumgebungen und büßt auch kombiniert mit modernen Gestaltungselementen nichts von seinem Charme ein. Das Holzhaus als Blockhaus ist ein Haus fürs Leben: Das älteste, noch erhaltene Holzhaus in Blockbauweise stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die für das Holzhaus in Blockbauweise verwendeten Baumstämme können auf drei unterschiedliche Arten präpariert werden.

So gibt es Blockholzhäuser aus geschälten und unbehauenen Baumstämmen, aus auf Wandstärke gebrachten bzw. behauenen Balken und aus bereits profilgefrästen Bohlen, die den unkomplizierten und zeiteffektiven Aufbau erlauben. Die Fertigbauweise, in der heute 75% der Holzblockhäuser errichtet werden, ermöglicht Euch weitere Zeit- und Kostenersparnis.

Viele Blockhaus Anbieter greifen für ihre Blockholzhäuser auf Polarkiefernholz zurück, welches, gewachsen unter rauen Wetterbedingungen, eine qualitätsvolle, dichte Struktur mitbringt. Das Holzhaus als Blockhaus, dessen Wandstärken von bis zu 200 mm eine Zusatzdämmung erübrigen, schützt Euch im Winter zuverlässig vor Kälte, im Sommer vor Hitze.