Passivhaus
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Passivhaus Hartl

Mit dem hochgradig energieeffizienten Passivhaus ist die neue Generation des modernen Hausbaus längst erfolgreich angebrochen. Als Komforthaus werden beim Passivhaus die Worte Kosteneffizienz und Energiesparen groß geschrieben.

Wie können Passivhäuser Energie sparen?

Häuser ganz nah am Puls der Zeit: Das 21. Jahrhundert ist geprägt von den großen Fragen der Ökologie und des Klimaschutzes: Wie können Ressourcen geschont, wie kann Energie gespart werden? Passivhäuser geben eine Antwort darauf und leisten somit nicht nur einen Beitrag für die Umwelt, sondern sind auch Exempel des modernen, energieeffizienten Bauens.

Jenseits aller konventionellen Methoden des energiebewussten Hausbaus, wie zum Beispiel Wärmedämmung oder andere Wandisolierungen, geht das Passivhaus neue Wege. Aus dieser Idee heraus ist ein Haustyp entstanden, der fast gänzlich auf ein aktives Heizungs- und Klimatisierungssystem verzichtet. Das Haus reguliert sein Innenklima rein passiv, indem der größte Teil des Wärmebedarfs aus „passiven“ Quellen wie Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen oder technischen Geräten gestillt wird. Ganz ohne Heizung wird dennoch eine angenehme Temperatur im Winter und Sommer erreicht. Dies gelingt zum Beispiel durch Solarenergiegewinnung, eine extreme Luftdichtheit des Hauses sowie eine spezielle Verglasung aller Fenster.

Das Passivhaus spart jedoch nicht nur Energie, sondern auch bares Geld. Denn natürlich lassen sich einerseits jede Menge Heiz- und Energiekosten sparen, andererseits wird der Bau von Passivhäusern durch zahlreiche Förderprogramme unterstützt. So machen sie Dich unabhängig von allen Preisentwicklungen auf dem Energiemarkt! Der Bau von Passivhäusern ist zudem in nahezu allen Bauweisen möglich: Ob als Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus oder sogar als Fertighaus.


Unsere Haus-Empfehlungen für „Passivhaus“

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Hier findest Du Grundriss-Empfehlungen für ein energetisches Passivhaus. Bei einigen Anbietern sind die Innenwände auf Wunsch auch veränderbar.

Die 5 Prinzipien des Passivhauses

Die effiziente Nutzung von Energie für das neue Eigenheim folgt 5 einfachen Prinzipien, die hier in einer Grafik anschaulich vermittelt werden. Quelle: Passiv Institut ➚

Passivhaus Grundprinzipien

1. Optimale Wärmedämmung

Sorgt wie ein dicker Pullover für einen sehr guten Wärmeschutz der gesamten Gebäudehülle. Für eine hohe Energieeffizienz ist dies unerlässlich: Denn die meiste Wärme geht bei herkömmlichen Gebäuden über die Außenwände sowie über Dach und Boden verloren.

Passivhaus Prinzipien Wärmedämmung

2. Wärmegedämmte Fensterrahmen mit Dreifach-Verglasung

Sie sind ein weiterer zentraler Bestandteil des Passivhaus-Konzepts. Durch sie wird gerade im Winter die Sonnenwärme „eingefangen“ und im Haus gehalten. Insbesondere Südfenster holen mehr Sonnenenergie in das Gebäude, als sie Wärme nach außen abgeben.

Passivhaus Prinzipien Dreifach-Verglasung

3. Eine wärmebrückenfreie Konstruktion

Sie ist ebenfalls entscheidend, um unnötige Energieverluste zu vermeiden. Die Wärme sucht sich ihren Weg vom beheizten Raum nach außen – und nimmt dabei stets den Weg des geringsten Widerstandes. Vor allem bei Anschlüssen zwischen Bauteilen, Zwischendecken und Fundamenten ist daher sorgfältige Planung gefordert.

Passivhaus Prinzipien Wärmebrückenfreie Konstruktion

4. Eine luftdichte Gebäudehülle

Sie umgibt beim Passivhaus den gesamten Innenraum. Die lückenlos geschlossene Ebene muss dabei auch an allen Verbindungsstellen und Anschlussdetails gewährleistet sein. Doch der Aufwand lohnt sich: Durch die Luftdichtheit werden im Passivhaus unter anderem feuchtebedingte Bauschäden und Zuglufterscheinungen vermieden.

Passivhaus Prinzipien luftdichte Gebäudehülle

5. Eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung

Sie versorgt das Passivhaus durchgehend mit frischer Luft. Schmutz und Pollen werden vorab herausgefiltert. Ein Wärmetauscher holt zugleich bis zu 90 Prozent der Wärme aus der verbrauchten Abluft zurück*. Moderne Anlagen arbeiten in der Regel sehr leise und sind einfach zu bedienen.

Passivhaus Prinzipien 2
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Passivhaus: Vorteile und Nachteile

Der Bau eines Passivhauses bietet nachhaltige Vorteile. So beteiligt man sich durch die Ersparnis von zirka 90 Prozent Energiekosten aktiv am Umweltschutz.

Vorteile bei Passivhäusern

  • Durch eine hochmoderne Lüftungsanlage ist die Gefahr von Schimmel und Feuchtigkeitsschäden im Haus geringer. Die konstante Lufttemperatur wird von vielen Bewohnern zudem als positiv wahrgenommen.
  • Insgesamt ist das Raumklima angenehm – es gibt weder Zugluft noch kalte Wände oder Fußböden.
  • Die Luft wird stets erneuert und ist damit gesünder und hygienischer.
  • Passivhäuser haben durch ihre großen Fensterfronten einen hohen Lichteinfall.

Nachteile bei Passivhäusern

  • Luftfeuchte ist vor allem im Winter geringer, da die Luft vorgewärmt werden muss.
  • Im Sommer heizt sich das Haus schneller auf, insbesondere wenn sich viele Personen gleichzeitig im Haus befinden.
  • Fehler beim Einbau der Lüftungsanlage können kostspielig sein. Bei mangelhafter Installation besteht das Risiko, dass sich die Luft und die Raumtemperatur ungleichmäßig im Haus verteilen.

Videos mit Tipps und Infos zum Energiesparhaus

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Weitere Informationen zum Passivhaus

Zielsetzung beim Hausbau sind neben dem gewünschten Erscheinungsbild insbesondere höchste Funktionalität und Energieeffizienz. Der Niedrigenergiehausstandard, dem heute viele Häuser entsprechen, ist noch nicht das Nonplusultra. Passivhäuser setzten unter Erfüllung höchster Richtlinien dort an, wo die Grenzen des Niedrigenergiehauses liegen. Mit dem, nach ausgereifter Planung, als Passivhaus umgesetzten Massivhaus, Fertighaus oder Holzhaus, ist das Maximum an Energieeinsparung möglich.

Eine dichte Gebäudehülle mit passivhaustauglichen Fenstern ist beim Passivhaus Bauen das A und O. Die Räume der Passivhäuser werden mittels Solarenergienutzung und Restwärmegewinnung durch eine Lüftungsanlage temperiert. Diese verbessert durch kontrollierte Wohnraumlüftung unter Herausfilterung schädlicher Stoffe erheblich die Luftqualität. Während des Winters kann allerdings, als ein möglicher Nachteil beim Passivhaus, trockene Luft auftreten. Beispielsweise Grünpflanzen schaffen diesem Problem leicht Abhilfe. Die Option, bei geschlossenen Fenstern zu lüften, schützt überdies vor Zugluft und Lärm.

Da Solarenergiegewinnung wetterabhängig ist, besteht im Passivhaus ein Restwärmebedarf, somit kommt auch dieses Haus nicht gänzlich ohne Heizung aus. Das Zusammenspiel von Lüftungsanlage, wassergeführten Bauteilaktivierungen und zusätzlicher Heiztechnik zur individuellen Raumtemperierung im Bedarfsfall, ist für gut funktionierende Passivhäuser wichtig.

Die beim Passivhäuser Bauen anfallenden Kosten für den erhöhten Planungsaufwand durch Architekten und Baufirmen, hochdämmende Bauteile sowie hochentwickelte Haustechnik, sind beträchtlich. Im Hinblick auf die Gesamtlebensdauer erweist sich das Passivhaus Bauen durch den Wegfall des Gros der Heizkosteninvestitionen jedoch als lohnenswerte und dem konventionellen Bauen überlegene Alternative.

Umweltbewusst leben im Passivhaus

Mehrere Prinzipien machen die Besonderheit des Passivhauses aus. Alle Wände, Fenster, Böden und Dächer – also die gesamte Außenhülle – sind besonders gut wärmegedämmt. Dadurch kann die Wärme gespeichert werden, beziehungsweise mit nur sehr geringem Verlust entweichen. Dieses Prinzip gleicht in etwa dem einer Thermoskanne. Die Außenhülle ist extrem dicht, die Fenster sind dreifach verglast und mit Edelgas gefüllt.

Mit Lüftungsanlage

Darüber hinaus ist eine ausgeklügelte Lüftungsanlage installiert. Da das Haus so gut wie luftdicht ist, erneuert die Lüftungsanlage in einem Rhythmus von einer bis vier Stunden die gesamte Innenluft des Hauses. Durch einen Wärmeaustauscher wird die Wärme der alten Luft in die neue Frischluft überführt, bleibt also mehr oder weniger vollständig erhalten. Zusätzlich sind oft sogenannte „Kompaktanlagen“ installiert, die die eben erwähnte Lüftung des Hauses mit dem Erwärmen von Wasser verbinden.

 ANMERKUNG: Obwohl eine Lüftungsanlage installiert ist, können Fenster geöffnet werden, um die Temperatur zu regulieren.

Heizmöglichkeiten

Dennoch gibt es die Möglichkeit, zu heizen – zum Beispiel über elektrische Heizregister oder durch eine elektrisch betriebene Luft-Luft-Wärmepumpenheizung. Vor allem die Fliesen im Bad werden oft zusätzlich beheizt. Das steigert zwar den Bedarf an elektrischer Wärme, tut aber der Energieeffizienz in seiner Gesamtheit keinen Abbruch.

Passivhaus Lüftung und Wärmetauscher

Die Fenster werden bei Passivhäusern dreifach verglast oder haben spezielle Fensterkonstruktionen, mit zwei hintereinander liegenden Fensterflügeln, die besten Wärmeschutz garantieren.

Die wesentlichste und speziellste Eigenschaft eines Passivhauses ist die konstante Innentemperatur über das gesamte Jahr gesehen sowie für jeden einzelnen Raum. Die Innentemperatur im Passivhaus ändert sich nur sehr langsam, selbst bei abgeschalteter Heizung sinkt sie um weniger als 0,5 °C am Tag. Wände und Böden haben dieselbe Temperatur, selbst im Keller, wenn er innerhalb der thermischen Hülle liegt. Es gibt keine kalten Wände oder Böden mehr, Schimmelbildung ist deshalb komplett ausgeschlossen.

Erfahrungswerten zufolge ist der Passivhaus Bau etwa fünf bis 15 Prozent teurer als ein konventionell gebautes Haus. Die Zeit bis zur Amortisation kann mehrere Jahre betragen, sie hängt im Wesentlichen von der zukünftigen Energiepreissteigerung sowie vom Zinssatz der Finanzierung ab.

Natürlich spart ein Passivhaus auch Kosten, zum Beispiel fallen die Unterhaltskosten für Warmwasser und Heizung wesentlich geringer aus. Kaminzüge sind nicht notwendig, hierdurch entsteht etwas mehr Wohnfläche und selbstverständlich entfallen die Kosten für den Kaminkehrer. Beim Passivhausbau benötigt man keine Heizkörper und die dazu zugehörige Technik auch nicht. Ein Raum für die Lagerung von Heizungs- oder Brennstoffen ist nicht notwendig.

Passivhäuser sind die Häuser der Zukunft, deshalb werden sie in Deutschland durch zinsvergünstigte Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau gefördert. Außerdem gibt es in vielen Bundesländern regionale Förderprogramme für den Passivhausbau.

Im Passivhaus erfreut ein Wohlfühlklima

Seitdem in Darmstadt-Kranichstein 1991 das erste Passivhaus gebaut wurde, haben sich die Energiepreise vervielfacht. Immer mehr Bauherren setzen darum auf Passiv Holzhäuser. Das Holzhaus in Passivbauweise ist durch seinen Baustoff ein besonders energieeffizientes und wohngesundes Passivhaus. Während das nur 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr verbrauchende Holzhaus in Passivbauweise viel Geld sparen lässt, sind die hohen Energiepreise für ein Standardhaus für viele nicht mehr bezahlbar. Das Holzhaus in Passivbauweise gibt zudem das gute Gefühl, etwas für die Umwelt zu tun.

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