Holzpflaster für Wohnträume

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Holzpflaster für Wohnträume

Holzpflaster als Bodenbelag findet durch die moderne Architektur heute im Innenausbau wieder seinen Platz. Wegen seiner Strapazierfähigkeit wurden es ursprünglich vor allem für den Außenbereich verwendet. Erst im 20. Jahrhundert hielt das natürliche Pflaster dann Einzug in den Innenraum.

„Holzpflaster ist besonders widerstandsfähig und robust. Daher wird es traditionell für Werkstätten und Fabrikhallen sehr geschätzt. Außerdem besticht der Bodenbelag mit natürlich hochwertigem Design“, weiß Heinz Schwarz, Vorsitzender des Fachverbands des Holzpflaster. Dabei ist es gleichermaßen für Wohnräume geeignet.

Holzpflaster wird aus Kanthölzern in verschiedenen Längen und Breiten gefertigt, aus denen rechteckige, scharfkantige Massivklötze zugesägt werden. Dabei kann die Dicke der Hölzer zwischen 22 und 80 Millimetern variieren. Beliebte Holzarten, die für das natürliche Pflaster verwendet werden, sind Eiche, Fichte, Kiefer oder Lärche. Je nach Kundenwunsch können aber auch andere Pflaster zum Einsatz kommen.

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Anders als beim Parkettboden wird beim Holzpflaster das sogenannte Hirn- oder Stirnholz als Lauf- und Trittfläche benutzt und nicht nur die lange Seitenfläche. Die Hirnholzflächen können Druckbelastungen besonders gut standhalten und machen es so zu einem außergewöhnlich robusten und widerstandsfähigen Bodenbelag.

Holzpflaster in der Küche

Holzpflaster aus geräucherter Eiche im Wohnbereich verleiht dem Raum Wärme und Atmosphäre.

Holzpflaster hat viele Vorteile: Selbst schwerste Beanspruchungen, wie herunterfallende Gegenstände, Schuhabrieb oder tobende Kinder, führen nur zu geringem Verschleiß. Zudem ist es gelenkschonender als Stein- oder Betonböden. Auch kalte Füße gehören mit dem natürlichen Bodenbelag der Vergangenheit an, denn er ist fußwarm und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Wärmedämmung von Decken. Dadurch können Heizkosten gesenkt und der Geldbeutel geschont werden. Die Anschaffungskosten stehen im engen Zusammenhang mit nahezu unbegrenzter Lebensdauer, den Möglichkeiten der Energieeinsparung, dem umweltfreundlichen und nachhaltigen Verhalten sowie dem Wohlbefinden des Nutzers. Auch die Folgekosten sind vergleichsweise gering und je nach Notwendigkeit können beliebig große Teilflächen problemlos ausgewechselt werden.

Das Verlegen übernehmen Fachbetriebe des Parketthandwerks. Nachdem es verklebt wurde, schleifen Facharbeiter die Oberfläche in mehreren Arbeitsschritten ab und behandeln sie mit Holzöl oder Lack. Die Hersteller bieten außerdem individuelle Designs für die werkseitig finalisierte Oberflächen für den Wohnbereich an. Durch eine lebhafte Struktur in Verbindung mit farbigen Holzölen spiegelt sich der einzigartige Charakter des Holzbodens wider.

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