Kindgerechtes Haus bauen –

Familiengerechte Wohnungen sind meist teuer und dazu noch schwer zu finden und genügen nur selten den Ansprüchen der Mieter. Ist Familienzuwachs geplant oder der Nachwuchs schon längst da, entscheiden sich daher viele Familien für den Bau eines Eigenheims.

Kindgerechtes Haus mit großen Kinderzimmern

Früher zeichneten sich Eigenheime vor allem durch abgetrennte Wohnbereiche aus. Das Elternschlafzimmer war meist groß und die Kinderzimmer im Vergleich dazu verschwindend klein.
Der Trend zeigt, dass Individualisierung in allen Bereichen zunehmend eine größere Rolle spielt.

Ein kindgerechtes Haus sollte sich flexibel an die Bedürfnisse der Familie über Jahre hinweg anpassen lassen und dem Nachwuchs maximale Sicherheit bieten können. Kinder brauchen Auslauf, wollen viel toben. Gibt man Ihnen die Gelegenheit dazu, sind sie ausgeglichener. Daher sind Kinderzimmer heute viel größer als damals.

Das kindgerechte Haus fürs Familienglück

Hier sind einige Beispiele mit Häusern, deren Architektur alltagstaugliche Grundrisse für eine individuelle Familienplanung ermöglichen. Kundenorientierte Zuschnitte können stets mit den Hausbaufirmen besprochen werden.

Dem Kind gerecht werden

Insbesondere spielt die Zimmerplanung eine entscheidene Rolle bei dem Bau eines kindgerechten Hauses. Hierbei gilt es einiges zu beachten, um die Räumlichkeiten optimal auf die Entwicklungsstufen und Bedürfnisse der Kinder anzupassen: Flexibilität heißt das Zauberwort.

Wohn-Ess-Bereich mit Freiraum für Kinder

Moderne Häuser haben einen kombinierten Wohn-Ess-Bereich mit viel Freiraum für Kinder.

Alle unter einem Dach

Ein kindgerechtes Haus zu bauen bedeutet auch, alle anderen Wohnräume effizient zu planen. Ein einladenes Wohnzimmer mit Spielmöglichkeiten für den Nachwuchs oder eine Küche mit ausreichendem Platz für einen großen Familienesstisch sind hier Anhaltspunkte. Außerdem empfiehlt sich für Familien auch ein zweites oder drittes Badezimmer oder Gästetoiletten, so dass gerade bei der morgendlichen Routine keine Schwierigkeiten auftreten.

Auch wenn der Kinderanteil im Bundesdurchschnitt lediglich bei 1,3 Kindern pro Familie liegt, sind Großfamilien hierzulande nicht ausgestorben. Laut Bevölkerungsstatistik kommen in jeder achten Familie in Deutschland mehr als drei oder vier Kinder vor. Als Faustregel gilt: Je mehr Kinder, desto mehr Platz wird notwendig im Außen– aber vor allem im Innenbereich.

Angehende Bauherren sollten sich also genau überlegen wie das Haus aufgeteilt werden soll und die aktuelle Familiensituation und zukünftige Familienplanung mit einplanen.

Junge Familie mit Kindern beim Gitarrespielen

Je nach Alter haben Kinder andere Bedürfnisse. Das Heranwachsen erfordert ein variables Raumkonzept für Veränderungen, um ein harmonisches Familienleben zu ermöglichen.

Genug Platz für Entfaltung schaffen – Altersgerecht flexibel planen

Die unmittelbare Nähe zum Elternschlafzimmer ist vor allem im Kleinkindalter außerordentlich wichtig. Mit steigendem Alter wird der Nachwuchs naturgemäß flügge und will nicht im unmittelbarem Blickfeld der Eltern sein. Gerade im Teenageralter sollte die Raumaufteilung daher flexibel genug sein, um den nötigen Freiraum zu gewähren. Das Jugendzimmer liegt im besten Fall nicht neben dem Elternschlafzimmer, sondern abgetrennt auf einer anderen Hausebene beispielsweise. Zudem empfiehlt sich auch ein eigenes Bad für die Heranwachsenden.

Um am Raumkonzept des Hauses unkompliziert Veränderungen vornehmen zu können, sollten bei der Grundrissplanung etwa gleichgroße und nutzungsneutrale Räume eingeplant werden. Tragende und nicht tragende Wände müssen wohl überlegt sein, um später Räume zusammenlegen zu können. Auch die richtige Größe des Kinderzimmers ist entscheidend, dass Kinder sich entfalten können. 12 bis 20 Quadratmeter sind ein gutes Maß und sollten bei der Planung des Neubaus Beachtung finden.

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Anbieter für kindgerechte Häuser

Das Heranwachsen der Kinder beim Hausbau zu berücksichtigen, ist keine leichte Aufgabe und verlangt daher viel Erfahrung. Diese Anbieter verfügen über das erforderliche Know-how.

Sicherheit ist das A und O.

Steile Treppen, tiefhängende Lampen und Co.: Überall lauern gefahren für Kinder – insbesondere im Kleinkindalter. Schon mit wenigen Handgriffen lassen sich die größten Gefahrquellen präventiv absichern.

Stromquellen wie Steckdosen sind beliebte Spielobjekte bei Kleinkindern – liegen sie doch auf Augenhöhe. Mit Kindersicherung an der Steckdose kann der Nachwuchs unbeschwert auf dem Boden und an den Wänden entlang tasten.

Kindergerecht Bauen heißt auch Kompromisse einzugehen. Freischwebende, steile, enge und sich wendelnde Treppen sind modern. Allerdings sind sie für Kinder ein hohes Sicherheitsrisiko. Im Vornherein sollten Baufamilien genau überlegen, ob sie sich nicht lieber für eine klassische Treppenvariante entscheiden, die durch einfache Hilfsmittel wie Türgitter für mehr Sicherheit sorgen.

Zudem ist die Verwendung von Glas im Innenbereich als Tür, Tisch, Treppenstufen oder gar Raumtrenner überaus reizvoll und liegt im Trend. In einem kindgerechten Haus hat Glas aber weniger zu suchen und sollte gut überlegt eingesetzt werden.

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