DGNB – Positive Bilanz zur COP23

COP23 – UN Klimakonferenz in Bonn

Auf Worte müssen Taten folgen

Klimaschutz ist eines der zentralen Themen unserer heutigen Zeit. Die 23. UN-Klimakonferenz in Bonn (COP23) hat Länder wie Fidschi in den Fokus gestellt, die akut vom Klimawandel bedroht sind. Das Erreichen der globalen Klimaziele erfordert eine praktische Umsetzung in allen Sektoren. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zieht aus ihrer Präsenz und den vergangenen zwei Wochen ein positives Fazit.

Bauen bekommt zunehmend mehr Gewicht in der Klimaschutzdebatte. Zudem besteht ein Konsens bei allen Entscheidungsträgern darüber, dass eine nachhaltigere Bauweise notwendig ist. Entsprechend groß war das internationale Interesse an den Lösungsansätzen der DGNB.

Die DGNB als gemeinnütziger Verein verfolgt seit 10 Jahren ein klares Ziel: Die Förderung des nachhaltigen Bauens und Betreibens der gebauten Umwelt. Auf der Weltklimakonferenz war sie bei insgesamt sechs Veranstaltungen aktiv eingebunden. Unter anderem zeigte die DGNB Präsenz beim Building Action Symposium vom United Nations Environment Programme (UNEP) und der Global Alliance for Building and Construction (GABC) und war mit einem eigenen Side Event im Deutschen Pavillon vertreten. Als einziger nicht-chiniesicher Mitorganisator konnte der Verein seine Ideen und Lösungsansätze im Chinesischen Pavillon vorstellen. Die Expertise der DGNB sei bei führenden Vertretern des chinesichen Bau- und Immobiliensektors sehr gefragt.

„Gerade in Ländern wie China braucht es Vorreiter aus Politik und Wirtschaft, die sich klar zum Thema Klimaschutz bekennen und dieses federführend voranbringen.“

Johannes Kreißig, Geschäftsführer der DGNB GbmH

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DGNB mahnt zum Handeln

Das Wissen um den Handlungsdruck in puncto Klimschutz besteht. Städte und Regionen zeigen hier Gestaltungswillen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass noch viel zu selten eine praktische Umsetzung erfolgt.

„Es gibt Leuchtturmprojekte, etwa im Bereich der Nullenergiegebäude, die zeigen, dass nachhaltiges Bauen auch umsetzbar ist. Auf dem Weg in die breite Planungs- und Baupraxis sowie im Hinblick auf die gesellschaftliche und damit politische Relevanz des Themas stehen wir noch am Anfang.“

Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB

Dabei stellt Lemaitre heraus, dass es nicht notwendig ist, das Rad neu zu erfinden. Man könne auf die Expertise und Tools zurückgreifen, die es schon gibt. Das DGNB Zertifizierungssystem ist ein solches Tool. Es dient der objektiven Beschreibung und Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden und Quartieren und ist international anwendbar. Im Zuge der COP23 wurde in der neuesten Version 2017 geprüft, welchen Beitrag sämtliche Kriterien zur Erfüllung der globalen Nachhaltigkeitsziele haben.

Bonn sei ein Zwischenschritt. „Entscheidend ist, was von den Gesprächen und Vorhaben der letzten zwei Wochen nun in tatsächliche Handlungen überführt wird“, schließt Lemaitre ab.



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