Konkrete Forderungen an Jamaika-Koalition

Wohnbau-Appell an Jamaika-Koalition

Mehr Engagement beim Wohnbau

Seit drei Woche laufen die Sondierungsgespräche für eine mögliche Jamaika-Koalition. Nun fordert die Hausbau-Branche die Verhandler aus Union, FDP und Grünen auf, den Wohnbau bei weiteren Gesprächen zur Regierungsbildung nicht aus dem Blickfeld zu verlieren.

Wie der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) mitteilt, setze keine andere OECD-Nation so wenige öffentliche Mittel in der Wohneigentumsförderung ein wie Deutschland. Will man die drängenden Probleme im Wohnungsbau lösen, müsse bei den Koalitionsverhandlungen die Trendwende eingeleitet werden.

Bisher wurde sich darauf verständigt, steuerliche Anreize für den Wohnungsbau zu setzen. Darunter fallen beispielsweise Baukindergeld, Senkungen der Grunderwerbssteuer oder bessere Abschreibungsmöglichkeiten bei energetischen Sanierungen. Die Senkung und Vereinheitlichung der Grunderwerbssteuer sei – nach Angaben des BDF – ein erster wichtiger Schritt. Anreize müsse man mit Nachdruck vorantreiben, um dem Bedarf an Wohnraum in Deutschland gerecht zu werden.

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Baufritz und Viebrockhaus unterzeichnen Klimaschutzerklärung

Darüber hinaus zeigt sich politische Bewegung bei den Baufirmen selbst. Ökohaus-Pionier Baufritz und Massivhaushersteller Viebrockhaus haben eine Klimaschutzerklärung unterzeichnet. Zusammen mit etwa 50 weiteren Unternehmen und Verbänden rufen sie die Jamaika-Verhandler dazu auf, Klimaschutz und Energiewende sowie die Umsetzung des Klimaschutzplans 2050 zum Modernisierungsprogramm für Deutschland zu machen.

„Eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz ist eine große Chance für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Daher sollte die kommende Regierungskoalition die Geschwindigkeit der Transformation hin zur treibhausgasneutralen Wirtschaft erhöhen.“

Auszug aus der Klimaschutzerklärung

Gerade dem Gebäudesektor kommt bei der Einhaltung der Klimaziele eine Schlüsselrolle zu. Steuerliche Förderungen bei der energetischen Gebäudesanierung sind essentiell, um mehr Energieeffizienz insbesondere beim Neubau zu erreichen. KfW-Effizienzhäuser unterliegen bestimmten energetischen Standards, die langfristig auf Klimaneutralität abzielen. So wird mit dem KfW-Effizienzhaus-Standard 40 Plus nicht nur wenig verbraucht, sondern die benötigte Energie auch weitgehend selbst produziert.


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