Photovoltaik-Anlagen gefragt wie nie

Photovolatik-Anlage für das Eigenheim

Bauherren setzen wieder auf Solarstrom

Photovoltaik-Anlagen sind so gefragt wie nie. Wie der Bundesverband Solarwirtschaft mitteilt, ist die Nachfrage nach Solarstromanlagen 2017 gegenüber dem Vorjahr um ein Viertel gestiegen. Grund hierfür sei die Reduzierung der Photovoltaik-Preise. Mittlerweile wird jedes zweite Solardach mit einem Solarstromspeicher kombiniert.

Für das Jahr 2018 prognostizieren Experten einen erneuten Anstieg der PV-Anlagen im Eigenheimsektor. Die Klimaziele seien aber noch längst nicht erreicht. Bereits zum vierten Mal liegt der Photovoltaikzubau unter dem Zielwert der Bundesregierung. Laut führenden Wissenschaftlern, sei eine Vervielfachung der jährlich solartechnischen Installationsleistung erforderlich.

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Dabei liegen die Vorteile einer Photovoltaik-Anlage auf der Hand – oder auf dem Dach: Vor allem die Aussicht darauf, sich unabhängig vom Stromversorger zu machen, ist für viele Bauherren reizvoll. In Kombination mit einem Batteriespeicher kann der Solarstrom sogar rund um die Uhr genutzt werden, gleichzeitig werden die Stromnetze entlastet.

Carsten Körnig Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft

„Solarenergie ist die populärste Energieform in Deutschland. Die Investition in eine klimafreundliche Eigenstromversorgung macht sich auch finanziell nach relativ kurzer Zeit bezahlt.“

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft
Eine neue Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 5 Kilowatt konnte im vergangenen Jahr im Bundesdurchschnitt mehr als 4.700 kWh Solarstrom erzeugen. Das entspricht dem durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauch eines 4-Personen-Haushalts. Die Anschaffungskosten für eine PV-Anlage dieser Leistungsklasse liegen inzwischen unter 10.000 Euro. Zum Vergleich: Noch vor 10 Jahren kostete die Installation einer schlüsselfertigen Solarstromanlage gleicher Leistung das Dreifache.

Noch 2018 Fördermöglichkeiten nutzen

Saubere, emissionslose Energie, die dem Klima zugute kommt, wird von der KfW gefördert. Noch bis zum 31.12.2018 können Privatpersonen den KfW-Kredit 275 „Erneuerbare Energien – Speicher“ beantragen. Dieser fördert stationäre Batteriespeichersysteme in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage. Neben dem zinsgünstigen Kredit der KfW gibt es auch einen Tilgungzuschuss des Bundesminsteriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Höhe von zehn Prozent der Kosten.

Tipp: KfW Merkblatt - Erneuerbare Energien
PDF-Dokument · DIN A4, 9 Seiten, 345 KByte

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