Hereinspaziert! Tage des Passivhauses 2017

Tage des Passivhauses 2017

Passivhausbewohner öffnen ihre Türen

Passivhäuser setzen neue Maßstäbe in Sachen Energieeffizienz. Was dieser Gebäudestandard konkret bedeutet, können Bauinteressierte vom 10. bis 12. November anlässlich der Tage des Passivhauses 2017 herausfinden. Zahlreiche Passivhausbewohner in Deutschland, Österreich und der Welt öffnen an drei Tagen ihre Eigenheime.

„Besser wohnen im Passivhaus“ – davon sollen sich zukünftige Bauherren und Bauinteressierte an den Aktionstagen überzeugen können. In ganz persönlicher und heimeliger Atmosphäre zeigen Eigenheimbesitzer, wie es sich in einem Passivhaus wohnt und lebt. Sie erzählen von ihren Erfahrungen während des Neu- oder Umbaus und stehen für Fragen zur Verfügung.

Bereits zum 14. Mal wird die Aktion unter der Schirmherrschaft der IG Passivhaus, dem Passivhaus Austria und der Internationalen Passivhaus Vereinigung veranstaltet. Überwiegend sind privat bewohnte Häuser geöffnet. Unter ihnen befinden sich auch Passivhäuser Plus und Premium, die erneuerbare Energie direkt am Gebäude erzeugen.


Ein Haus, das sich lohnt!

Kennzeichnend für den Passivhaus-Standard sind unter anderem eine sehr gute Dämmung, dreifach verglaste Fenster und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Wohnkomfort: Passivhäuser sind spürbar behaglich

Wohnfühlklima: Passivhäuser sparen fast den ganzen Heizenergieverbrauch ein

Wertstabilität: Passivhäuser rechnen sich vom ersten Tag an

Flexibilität: Das Passivhaus-Konzept kann man heute bei jedem Neubau umsetzen – und auch in der Altbaumodernisierung einsetzen

Nachhaltigkeit: Passivhaus und erneuerbare Energien sind das perfekte Paar


Das Passivhaus als clevere Eigenheim-Lösung

Vom 10. bis 12. November kann unter anderem ein Neubau in Berlin besichtigt werden, mit 350 Quadratmetern Wohnfläche und einem Keller mit Sauna und Musikzimmer.

Eigentlich hatte das Ehepaar ein energieautarkes Haus im Sinn. Nach diversen Studien stand jedoch fest, ein Passivhaus mit Energiegewinn ist das wirtschaftlich Optimale für das Eigenheim mitten in der Stadt, das trotzdem im Grünen liegt.

Christoph Deimel, Architekt
Passivhaus in Berlin
Passivhaus in Berlin

Der Passivhaus-Holzbau ist mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Eine Betonwand im Treppenhaus wird per thermischer Bauteilaktivierung im Winter beheizt und im Sommer gekühlt. Das Dach ist vollständig mit einer Photovoltaikanlage bedeckt und wird durch einen Batteriespeicher ergänzt. Zudem sammelt eine Zisterne das Regenwasser, das dann für die Waschmaschine und Toilettenspülung benutzt wird.


Kataloge zum Thema:


Hausbau-Kataloge

Tolle gratis Kataloge: Passivhäuser gibt es als Fertighaus, Massivhaus oder Holzhaus. Das Bestellen der kostenlosen Hausbau-Kataloge mit vielen Beispielen von Passivhäusern ist der richtige Einstieg auf dem Weg zum individuellem Traum vom Eigenheim.


Passivhausprojekt live erleben

Teilweise sind auch andere Gebäude wie Schulen, Bürokomplexe oder das Studentenwohnheim Bonn zu besichtigen.

Das Studentenwohnheim 42! in Bonn verbindet Ökologie und Wirtschaftlichkeit miteinander. 28 Studentenappartments mit rund 28 Quadratmetern Wohnfläche sowie vier Penthouse-Wohnungen mit je 45 Quadratmetern und Dachterrasse verstecken sich in dem Gebäude.

Eine zentrale Lüftungsanlage mit über 80 Prozent Wärmerückgewinnung versorgt die Zimmer mit frischer, gefilteter und vorgewärmter Luft. Der Strom wird weitgehend aus erneuerbaren Energien gewonnen. Hinzu kommt eine Fußbodenheizung, die von einer Erdwärmepumpe bedient wird. Durch eine Gebäudeautomation, welche Raumtemperatur und Fensterverschattung steuert, wird das Studentenwohnheim auch ein Smart Home.

Studentenwohnheim 42! In Bonn

Das Haus mit 32 Appartements unweit der Uni ist auch ein Smart Home.


Besichtigungs-Informationen

Welche Passivhäuser und Passivhausfamilien an den Tages des Passivhauses 2017 teilnehmen, kann über eine Datenbank unter www.passivhausprojekte.de abgerufen werden. Dazu trägt man einfach die eigene Region oder Stadt ein und schon erscheinen die teilnehmenden Häuser aus Deutschland und Österreich.

Doch nicht nur in Deutschland öffnen Passivhausbewohner die Türen. Auch in weiteren Teilen Europas sowie in den USA, Kanada, Südamerika, Australien, Japan u.v.m. finden die Passivhaustage statt.

Save the Date:


Vom 10. bis 12. November finden die Tage des Passivhauses statt. Mehrere private Baufamilien zeigen ihre Passivhäuser und empfangen Passivhausinteressierte in ihren eigenen vier Wänden.

Wer an den Tagen des Passivhauses 2017 teilnimmt, hat zudem die Chance eine Übernachtung in einem Passivhaus-Hotel am Gardasee oder im Alpenraum zu gewinnen. Dazu einfach ein Bild des eigenen Besuchs in einem Passivhaus mit dem Hashtag #iPHopendays auf Twitter oder Facebook posten.


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Die Redaktion von Musterhaus.net informiert regelmäßig über die Trends im Bauen & Wohnen, verfasst hierzu Meldungen, Reportagen, Interviews und Hintergründe. Jeden Monat verschickt sie per E-Mail das Magazin „Hausbau aktuell“.


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