Niedrigenergiehaus bauen: Informationen und Tipps

Das Niedrigenergiehaus: ganz schön effizient

Das Niedrigenergiehaus wird auch als KfW-Effizienzhaus bezeichnet. Namensgeberin ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Es bezeichnet den Standard gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV). Die KfW vergibt viele attraktive Fördermöglichkeiten und seit dem 1. April 2016 unter bestimmten Bedingungen sogar Tilgungszuschüsse für Darlehen.

So gelten derzeit folgende KfW-Effizienzhaus-Standards: Das Effizienzhaus 55, das Effizienzhaus 40 sowie das Effizienzhaus 40 Plus. Für letzteres gewährt die KfW äußerst zinsgünstige Darlehen und sogar einen Tilgungszuschuss bis 15.000 Euro. Allerdings musss hierzu – in der Regel – eine Photovoltaik-Anlage realisiert werden. Der Effizienzhaus 70-Standard ist abgeschafft.

Wer beim Hausbau nicht nur an sich selbst, sondern auch an die Umwelt denkt, entscheidet sich für ein Niedrigenergiehaus. Schließlich bedarf es nur weniger gezielter Baumaßnahmen, um den Energieverbrauch drastisch zu senken und somit Ressourcen und Energie zu sparen. Darüber hinaus schonen Niedrigenergiehäuser den eigenen Geldbeutel, so dass sich die Investition in ein Effizienzhaus bald bezahlt macht.

Neben einer effizienten Heizung, Warmwasserbereitung und Lüftung kommt es beim Niedrigenergiehaus auf die Bauform, die Objektlage, die Ausrichtung und viele weitere Faktoren an. Auch über eine eventuelle Wärmerückgewinnung sowie Fenster mit Wärmeschutzverglasung sollte nachgedacht werden.

Niedrigenenergiehaus-Liste mit Preisen und Grundrissen

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