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Hausbau 2021 unter Corona-Bedingungen

Die wichtigsten Tipps und Infos fĂĽr Bauherren in der Corona-Krise

Die Corona-Krise hat mit der „zweiten Welle“ Deutschland weiterhin im Griff. Das bekommen auch die Hausbauunternehmen und die Baufamilien zu spüren, wenn auch weniger, als zunächst erwartet.
Bei vielen, die dabei sind ein Haus zu bauen oder dies in naher Zukunft geplant haben, kommt aber verständlicherweise wieder Unsicherheit auf: Wie wirken sich erneute Lockdowns und Quarantäne-Regelungen auf den Hausbau aus? Was mache ich bei Problemen auf meiner Baustelle? Darf ich während der Pandemie in mein neues Haus umziehen? Und kann ich mich aktuell überhaupt beraten lassen zu einem Hauskauf oder einer Baufinanzierung? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um den Hausbau 2021 in der Corona-Krise.

Die aktuelle Corona-Situation auf den Baustellen: Hier und da Bauverzögerungen – aber das Business läuft weiter

Die gute Nachricht vorweg: Für Handwerker und die Bauunternehmen gibt es kein Berufsverbot, so wie man es beispielsweise von Friseuren kennt. Auf den Baustellen wird also weitergearbeitet, unter Berücksichtigung der gewohnten Hygiene- und Abstandsregelungen. Natürlich kommt es vor, dass Bauarbeiter oder Zulieferer von Krankheit oder Quarantäne betroffen sind. Auch gab es beim Baumaterial, je nach Herkunft (Italien oder Spanien z.B.), vor allem anfangs der Pandemie Lieferprobleme, so dass eine Bauzeitverzögerung vorkommen konnte. Aber im Großen und Ganzen sind die Baubranche und damit auch die Kunden bisher erstaunlich gut durch die Corona-Krise gekommen. Der Gründer und Geschäftsführer von Town & Country zum Beispiel, Jürgen Dawo, blickte deshalb Anfang Januar optimistisch auf das Baujahr 2021: „Der Hausbau wird auch im zweiten Lockdown weitergehen. Mit Verzögerungen oder Baustopps ist momentan nicht zu rechnen.“

Leerer Musterhauspark Fellbach

Leere Musterhausparks gehören momentan leider zum Alltag.

Musterhausparks nur mit Termin zu besuchen – oder gar nicht

Beliebt bei Baufamilien und wichtig für die Beratung sind ohne Zweifel die Musterhausparks. Die Betreiber hatten sich seit dem letzten Frühjahr jeweils der aktuellen Corona-Lage angepasst und z.B. während des ersten Lockdowns vorläufig geschlossen. Im Jahresverlauf wurden die Parks dann wieder für eingeschränkten Publikumsverkehr – mit begrenzten Besucherzahlen und persönlichen Terminen – geöffnet. Aktuell (Anfang Februar 2021) sind die Parks wieder geschlossen, in den Fertighauswelten beispielsweise ist lediglich „Kunden mit vorab vereinbartem Beratungstermin der Zutritt gestattet“, unter Wahrung der vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln. Die größte deutsche Musterhausaustellung in Bad Vilbel bei Frankfurt hingegen ist für Besucher aktuell (Anfang Februar 2021) ganz geschlossen. Trotzdem sind die Mitarbeiter der ausstellenden Baufirmen aber zu erreichen für eine Beratung.

Viele Haus-Messen auch 2021 abgesagt

Eine Branche, die von Corona besonders hart und sogar existenziell getroffen wird, ist das Messewesen. Viele Messen rund um den Hausbau wurden 2020 abgesagt oder verschoben, und werden auch dieses Jahr mit groĂźer Wahrscheinlichkeit mindestens bis zum Sommer ausfallen, darunter zum Beispiel die groĂźe Baumesse HAUS in Dresden. Andere Messen wiederum, wie z.B. die BAU Expo in Hessen, sind optimistischer Weise fĂĽr Ende April terminiert. Auch die Bemusterungszentren bzw. Ausstattungsberatungen der Hausbauunternehmen sind zum groĂźen Teil mittlerweile (wieder) zu. Manche Anbieter empfangen aber noch Besucher nach den strengen gesetzlichen Bestimmungen, das heiĂźt mit Mindestabstand, Maske und zum Beispiel einer maximalen Besucherzahl von zwei Personen.

Unser Tipp: Musterhaus.net ist wie gewohnt rund um die Uhr für Sie geöffnet. Als größtes Hausbauportal Deutschlands sind wir sozusagen der größte „digitale Musterhauspark“ – bei uns finden Sie 24/7 rund 2.000 Häuser.

Corona-Krise: Keine Krise bei den Hausbaufirmen – im Gegenteil

Die Hausbaufirmen haben den ersten Lockdown mehr oder weniger unversehrt überstanden, dennoch ist die zweite Welle erneut eine Herausforderung. Oder doch nicht? Aktuell vermeldet kaum ein Hausbauunternehmen Nachfragerückgänge, im Gegenteil: Für viele Firmen war 2020 das erfolgreichste Jahr ihrer Unternehmensgeschichte – und auch 2021 startet wieder vielversprechend. Die Zinsen sind weiter extrem niedrig, die Nachfrage ist groß. Hinzu kommt, dass viele der Baufirmen immernoch einen großen Bestand abzuarbeiten haben, die durchschnittliche Zeit bis zur Fertigstellung eines Hauses ab dem Kauf beträgt ein bis eineinhalb Jahre.

Die Baufirmen haben ihre Produktion den Corona-Vorschriften angepasst. Dabei hat die Fertighausbranche große Vorteile gegenüber dem klassischen Bau: Denn die Produktion läuft im Schichtbetrieb unter hygienisch weitgehend optimalen Bedingungen im Werk. Mit kleinen, geschlossenen Teams und mit Sicherheitsabstand. Falls ein Mitarbeiter an Covid erkrankt, muss nicht gleich ein ganzer Trupp in Quarantäne gehen. „Bisher ist uns der Spagat zwischen Gesundheitsschutz und Produktivitätserhaltung sehr gut gelungen“, berichtet zum Beispiel Fingerhut Haus im Februar 2021, und spricht damit für den Großteil der Branche.

Finden Kundentermine bei den Hausbaufirmen trotz Corona weiter statt?

Ob persönliche Termine bei den Beratern durchgeführt werden oder nicht, ist Abwägungssache der Hausbauunternehmen. Diese haben viele ihrer Mitarbeiter aus Verwaltung und Vertrieb, wie andere Unternehmen auch, zum großen Teil (wieder) ins Home-Office geschickt. Trotzdem ist die Erreichbarkeit telefonisch oder online zu Geschäftszeiten aber gegeben.

Bei den meisten Unternehmen erfolgt die Beratung nach Dringlichkeit bzw. Priorität, das heißt Bestandskunden mit laufenden Bauprojekten genießen Vorrang. Spannend ist, dass von vielen Unternehmen vermehrt auf Videoberatung gesetzt wird und der digitale Vertrieb boomt.
Auf den Punkt bringt diese Entwicklung der Vertriebschef eines bekannten Hausbauunternehmens: „Noch nie wurden so viele Häuser verkauft, bei denen sich Kunde und Verkäufer nicht ein einziges Mal persönlich begegnet sind.“

Ist die Online-Beratung beim Hauskauf eine gute Alternative?

Im Prinzip lassen sich bei einer Online- bzw. Videoberatung die wichtigsten Themen genauso besprechen wie im persönlichen Termin, außer dem persönlichen Eindruck und dem Begehen des Hauses fehlt eigentlich nichts. Ideal geeignet ist solcher Termin deshalb für eine Erstberatung, aber auch Begehungen werden teils per Video abgehalten. Wichtig ist, sich möglichst umfassend auf ein solches Gespräch vorzubereiten. Hier hilft zum Bespiel unser Hausbau-Planer. „Bei Abstimmungen, Besichtigungen von Problemen sowie der Bauabnahme sollten Bauherren jedoch unbedingt vor Ort sein. Da birgt ein Onlinetermin Risiken“, rät hierzu der BSB.


Corona-Krise: Wie ist die Situation fĂĽr Bauherrn mit laufendem Hausbau?

Gibt es aktuell Einschränkungen beim Hausbau? Droht wegen Corona ein Baustopp?

Wie eingangs erwähnt, gab und gibt es durchaus Einschränkungen und auch hin und wieder Engpässe, die Situation ist aber weiterhin nicht dramatisch, weil auf dem Bau noch gearbeitet werden darf. Nach einer Umfrage des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB) berichteten im Sommer des letzten Jahres fast die Hälfte der Bauunternehmen von Lieferengpässen (43 Prozent), 80 Prozent verzeichneten Störungen in den Abläufen. Probleme gab es vorwiegend beim Innenausbau, der Rohbau verlief eher unproblematisch. Alles in allem ging und geht es auf den Baustellen „unter Maßgabe des Gesundheitsschutzes“ (Kontaktminimierung, Hygiene, Sicherheitsabstand) weiter. Aktuell wirbt die Bauindustrie dafür, „mit Prävention weiter gemeinsam durch die Pandemie“ zu kommen. Dafür wurden beispielsweise zu Jahresbeginn drei Millionen FFP2-Masken für die Baubeschäftigten bereitgestellt. Übrigens: Für die Einhaltung der Corona-Regeln auf der Baustelle ist der Bauleiter oder der Gesundheits- und Sicherheitsbeauftragte des Bauherren verantwortlich.

Unbürokratische Baubehörden

Eine weitere Gefahr drohte zu Pandemiebeginn von ganz anderer Seite: Als die entsprechenden Behörden wie Bauämter aufgrund von Krankheit und Quarantäne den Betrieb einschränken mussten, verzögerten sich auch Baugenehmigungen massiv, und ohne diese geht auf dem Bau bekanntlich nichts. Die Politik reagierte vergleichsweise rasch mit dem „Gesetz zur Sicherstellung ordnungsgemäßer Planungs- und Genehmigungsverfahren während der COVID-19-Pandemie“, welches im Sommer beschlossen wurde. Nach diesem Gesetz können bis Ende März 2021 (und voraussichtlich auch darĂĽber hinaus) die wichtigsten bĂĽrokratischen Schritte fĂĽr Bauanträge digital erledigt werden, was die Genehmigungsverfahren deutlich beschleunigt.

Darf ich meine Baustelle besuchen?

Selbstverständlich dürfen Sie wann immer Sie möchten Ihrer Baustelle einen Besuch abstatten und sich ein Bild von den Fortschritten machen. Sie haben als Eigentümer das Hausrecht. Ausnahme: Das Bauen mit einem Bauträger, welcher Ihr Zutrittsrecht einschränken kann. Dass bei einem Besuch die die gängigen Hygiene- und Abstandsrichtlinien eingehalten werden müssen, versteht sich von selbst.

Können bzw. müssen die Termine für die Fertigstellung von den Baufirmen gehalten werden?

Die allermeisten Bauvorhaben laufen unter den eben genannten Umständen weiter, dennoch sollte man die eine oder andere Verzögerung möglichst von vornherein mit einplanen. Bei privaten Baustellen wie einem Einfamilienhaus treffen beispielsweise viele Gewerke aufeinander und bauen teils aufeinander auf. Kommt es bei einem Gewerk zu einer Verzögerung, kann der nächste Handwerker möglicherweise nicht beginnen – die Probleme können sich so schnell steigern und eine Kettenreaktion ist möglich.

Grundsätzlich müssen die Termine und Fristen trotz Corona eingehalten werden!

Kommt es tatsächlich zu einer Verzögerung, empfiehlt der Bauherrenschutzbund BSB „die Begründung für eine Verzögerung gründlich zu prüfen.“ Sollte ein plausibler Grund vorliegen, müssen Bauherren die Situation akzeptieren. „Corona dürfte als Fall höherer Gewalt zu betrachten sein. Doch nicht jede Verzögerung ist durch Corona bedingt. Eingetretene Verzögerungen werden nicht dadurch geheilt, dass nun eine Pandemie aufgetreten ist. Grundsätzlich gilt, dass der Auftragnehmer, der den Fertigstellungszeitpunkt nicht eingehalten hat, beweisen muss, dass dies unverschuldet war. Aus dieser Beweispflicht sollte man ihn auch nicht entlassen“, so der BSB. Gibt es Zweifel daran, dass eine Fristverzögerung tatsächlich aufgrund höherer Gewalt wegen Corona zustande kam, sollte man das Unternehmen schriftlich ermahnen.

In jedem Fall sollte eine Behinderungsanzeige erstellt werden, die eine Verzögerung ergänzend zum Bauvertrag rechtlich regelt. Ein Muster, wie so eine Behinderungsanzeige aussehen sollte sowie detaillierte Infos zu den Gründen und Folgen kann man hier nachlesen.

Sollte man der Baufirma kündigen bei Verzögerungen?

Auch wenn es aufgrund der Corona-Krise zu Verzögerungen bei der Leistungserbringung kommt oder Fertigstellungsfristen nicht eingehalten werden, wird davor abgeraten, der Baufirma zu kündigen. Denn gerade jetzt dürfte es schwierig bis unmöglich sein ein alternatives Unternehmen zu finden, das den Bau beendet.

Welche Optionen gibt es fĂĽr Bauherren, bei Problemen die Arbeiten am Bau fortsetzen zu lassen?

Kooperation und Flexibilität sind die Gebote der Stunde und man sollte immer zusammen mit der Baufirma nach Lösungsansätzen suchen. Wie kompliziert das wird, hängt vor allem ab vom Stadium des Hausbaus. Ist dieser fortgeschritten und geht es beispielsweise „nur noch“ um Details der Innenreinrichtung, kann man z.B. auf alternative, lieferbare Produkte umschwenken. Hierbei sollte man die Leistungsänderungen natürlich auch durch eine entsprechende Gutschrift ausgeglichen bekommen.

Sind komplexere Themen wie Energieeffizienz oder KfW-Anforderungen umzuplanen, sollte man sich unbedingt mit einem Sachverständigen dazu besprechen. Befindet sich der Hausbau hingegen noch in einem frühen Stadium, könnte man angesichts der zahlreichen Unwägbarkeiten aktuell zumindest über eine Verschiebung des Umzugstermins nachdenken und Mietverträge falls nötig verlängern bzw. noch nicht kündigen.

Kann eine Bauabnahme aufgrund gesundheitlicher Bedenken verschoben werden?

Fürchtet man sich vor einer Infektion, kann man als Bauherr einen bereits vereinbarten Termin für eine Bauabnahme verschieben, wenn man sich schriftlich mit der Baufirma darauf verständigt. Alternativ kann man die Teilnehmerzahl beschränken oder die Abnahme nur mit dem Bauherrenberater durchführen und dann die Baufirma über das Ergebnis in Kenntnis setzen. So oder so sollten die Hygienevorschriften und der Sicherheitsabstand bei der Abnahme höchste Priorität haben.

Was kann ich tun, wenn von einem Tag auf den anderen Stillstand auf Baustelle herrscht?

Während der Corona-Krise könnte es passieren, dass zu viele Mitarbeiter der Baufirma krank werden oder in Quarantäne kommen und der Bau von einem Tag auf den anderen komplett gestoppt wird.
Dann geht es für Bauherren vor allem darum, bautechnische Risiken zu vermeiden. Denn das teure Material und Werkzeuge stehen möglicherweise wochenlang ungeschützt unter freiem Himmel, der Rohbau ist offen oder gefährliche Bereiche sind nicht abgesperrt. Den Bau vor Regen, Frost und Diebstahl bis zur Abnahme zu schützen ist Aufgabe der Baufirma – und Bauherren sollten darauf bestehen und das Unternehmen dazu auffordern. Kann dieses sich trotzdem nicht darum kümmern, sollte der Bauherr mit einem Sachverständigen alle nötigen Maßnahmen zusammentragen und die Absicherung bei jemand anders beauftragen. Anschließend müssen Vorher- und Nachher-Zustand dokumentiert werden, um bei eventuellen rechtlichen Auseinandersetzungen auf der sicheren Seite zu sein.

Was passiert, wenn die Baufirma pleitegeht?

Sollte der Baupartner aufgrund von Corona in Konkurs gehen, prüfen Sie schnellstmöglich, ob ihr Vertrag eine Fertigstellungsbürgschaft beinhaltet, denn dann bürgt die Versicherung der Baufirma. Auch eine Baufertigstellungsversicherung schützt in einem solchen Fall. Welche Versicherungen noch für einen möglichst risikofreien Hausbau empfehlenswert sind, können Sie in unserem Ratgeber Bauversicherungen nachlesen.

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Ist der Umzug ins neue Haus während der Corona-Epidemie möglich?

In Zeiten von Corona gestaltet sich ein Umzug natürlich etwas komplizierter. Grundsätzlich bleibt das Recht zum Umzug überall in Deutschland bestehen, aber immer nach den aktuellen Hygiene- und Kontaktvorschriften. Allerdings darf sich keine Person aus dem umziehenden Haushalt in Quarantäne befinden.

Entscheidend ist besonders die Frage, wer wie beim Umzug helfen darf. Die Zahl privater Helfer hängt ab von den jeweils aktuellen Kontaktvorschriften. Im Sommer 2020 durften Familienmitglieder aus dem eigenen Haushalt überall mit anpacken, Freunde, Nachbarn oder Bekannte, die woanders wohnen, hingegen nur bedingt. Im aktuell verschärften Lockdown darf lediglich eine Person mithelfen, die nicht zum eigenen Hausstand gehört. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man sich beim lokalen Ordnungsamt erkundigt.

Ein Umzug mit einem gewerblichen Umzugsunternehmen ist hingegen weiterhin überall erlaubt. Die Spediteure unterliegen speziellen Auflagen, welche die Mitarbeiter und Kunden schützen sollen – so müssen die Fahrzeuge etwa regelmäßig desinfiziert werden. Laut Auskunft des Bundesverbandes Möbelspedition und Logistik (AMÖ) laufen Umzüge in Deutschland weiterhin problemlos. Schwieriger wird es beim Umzug ins europäische Ausland, dieser sei zurzeit fast überall nicht möglich.

Mann der Umzugskartons stapelt

Solche Bilder müssen nicht unbedingt der Vergangenheit angehören.

Wer trägt die Kosten, falls der Umzug wegen Problemen am Bau nicht stattfinden kann?

Kommt es zu Verzögerung beim Bau und so zu Terminverschiebungen, kann dies viel Geld kosten. Zum Beispiel, weil die Wohnung schon gekündigt war und man behelfsweise ins Hotel ziehen muss. Wenn das Bauunternehmen sich auf höhere Gewalt berufen kann, müssen Sie selbst für den hieraus entstehenden finanziellen Schaden aufkommen. Generell macht es deshalb nach Einschätzung der Experten Sinn, den Umzug von vornherein lieber zeitig zu verschieben, sofern Probleme absehbar sind. So kann man auch den Risiken unnötiger Kontakte und viel Extra-Stress aus dem Weg gehen.


Baufinanzierung und Corona

Viele Fragen haben angehende Bauherren natĂĽrlich auch zur aktuellen Finanzierungssituation.

Wie kann man trotz krisenbedingtem, finanziellem Engpass die Hausfinanzierung sichern?

Viele Banken kommen ihren Baufinanzierungskunden aktuell entgegen, falls es zu finanziellen Problemen aufgrund von Corona kommt, zum Beispiel durch Kurzarbeit oder fehlendes Einkommen als Selbstständiger. Zu den Optionen gehören Tilgungsaussetzung, ein Tilgungssatzwechsel oder eine Stundung der Raten. Entschieden wird von Einzelfall zu Einzelfall. Wichtig ist, bei absehbaren finanziellen Problemen schnellstmöglich das Gespräch mit dem Finanzierungspartner zu suchen.

Bekomme ich aktuell ĂĽberhaupt Termine fĂĽr eine Baufinanzierung?

Auch wenn persönliche Termine aktuell eher die Ausnahme sein sollten, können Finanzierungsanfragen seitens der Banken problemlos online oder telefonisch abgewickelt werden. Tipp: Ein Online-Vergleich von Baufinanzierungsangeboten ist vorab sinnvoll und rund um die Uhr möglich:

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Wie wirkt sich die Corona-Krise auf den Immobilienmarkt, die Finanzierung und die Zinsen aus?

Die Bauzinsen befinden sich nach wie vor auf historischem Tiefstand, Baugeld ist so günstig zu bekommen wie noch nie. Dies wird voraussichtlich auch 2021 so bleiben, denn die europäische Geldpolitik bleibt expansiv und pumpt viel Geld in den Markt.

Nach Einschätzung von Experten hat sich die Finanzierungssituation hingegen tatsächlich etwas verschärft, es ist schwieriger geworden, Geld zu bekommen. Aufgrund der Krisenfolgen werden mitunter strengere, konservativere Kriterien an die Kreditnehmer angelegt. Vollständig finanzierte Bauvorhaben – ohne Eigenkapital – beispielsweise, sind kaum noch möglich, sondern werden „zum Beispiel bei 90 Prozent des Kaufpreises“ gedeckelt, wie Dr. Klein berichtet. Und weiter: „Sehr knappe Finanzierungen, die zu Beginn des Jahres 2020 vielleicht noch finanziert wurden, werden nun teilweise abgelehnt.“ Die Banken versuchen so, ihr Risiko in der unsicheren Situation zu reduzieren. Aber: „Mit solidem Einkommen und festem Arbeitsverhältnis sollte bei der passenden Immobilie aber auch 2021 auf jeden Fall zugeschlagen werden“, empfehlen die Finanzierungsexperten von Dr. Klein.

Die Immobilienpreise wiederum sind 2020 weiter stark angezogen. Im dritten Quartal sind die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser je nach Quelle im Bundesdurchschnitt zwischen rund acht und neun Prozent gestiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Grund dafür war aus Sicht der Experten ganz klar der nachhaltige Nachfrageschub durch die Corona-Pandemie.


Fazit: Jetzt bauen und der Corona-Krise trotzen

Die eigenen vier Wände sind für die meisten Menschen momentan so wichtig wie wohl noch nie zuvor. Besonders froh kann sich in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Home-Office schätzen, wer aktuell schon ein Haus und einen Garten hat – das eigene Heim ist im Augenblick der sichere Hafen schlechthin. Verständlich also, dass viele gerade jetzt über einen Hausbau nachdenken und so die eh schon große Nachfrage nach Häusern weiter antreiben.

Unser Tipp: Nutzen Sie die viele Zeit zu Hause für die Zukunftsplanung in den eigenen vier Wänden. Schauen Sie sich die aktuellen Häuser renommierter Baufirmen an, die in Ihrer Region bauen. Informieren Sie sich bei uns zu allem rund ums Haus, was Sie wissen müssen – von der Grundrissplanung und Grundstückssuche bis zur Gartengestaltung, und vergleichen Sie die Anbieter in aller Ruhe. Am besten bestellen Sie sich die Kataloge der Hausanbieter direkt nach Hause.

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Schlagworte: bauen, Bauplanung, Hausbau

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