Schlafzimmer einrichten – mit Tipps und Tricks zur Wohlfühloase

Mit Farben, Beleuchtung und Co. das Schlafzimmer einrichten

Das Schlafzimmer bietet wie kein anderes Zimmer viel Raum für Sinnlichkeit, Entspannung und Harmonie. Um dem hektischen Alltag in der privaten Wohlfühloase zu entfliehen, sollte beim Schlafzimmer einrichten die Wirkung und das Zusammenspiel von Farbe und Licht beachtet werden.

1. Farben beeinflussen Stimmung und Wohlbefinden

Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM), weiß: „Jede Farbe hat eine eigene Wirkung. Diese gilt es, bei der Schlafzimmerplanung besonders zu beachten. Vor allem kühle Farben eignen sich aufgrund ihrer beruhigenden Ausstrahlung für das Schlafgemach“. Hierzu zählen beispielsweise alle Farbnuancen von Blau und Violett. Wer generell schlechter schläft oder von ängstlicher Natur ist, für den wirkt Blau besonders entspannend. Violetttöne haben einen motivierenden Charakter und eignet sich zum Relaxen. Kühle Naturtöne wie Braun oder Grün verströmen Behaglichkeit und Wärme, die sich direkt auf das Wohlbefinden auswirkt und noch verstärkt wird, wenn dazu Holz kombiniert wird. Rot, Orange oder Gelb gelten als warme Farben. Sie wirken anregend und stimulierend und eignen sich deswegen eher im aktiven Umfeld wie im Arbeits- oder Esszimmer.

So unterschiedlich jeder Mensch ist, so verschieden sind auch die bevorzugten Farbwelten. Ein Besuch eines Möbelfachgeschäfts kann bei der Suche nach dem eigenen Farbtyp helfen. Dort können verschiedene Farbtöne und deren Wirkung im Zusammenspiel mit Einrichtungsgegenständen wie Bett und Kleiderschrank betrachtet werden.

Schlafzimmer in sanften Blautönen

Sanftes Blau wirkt entspannend und sorgt für eine gute Nachtruhe.

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2. Die Wahl der richtigen Beleuchtung

Auch die Auswahl der passenden Beleuchtung im Schlafzimmer spielt eine entscheidenen Rolle beim Schlafzimmer einrichten und sollte daher in die Planung miteinbezogen werden. Eine großflächige Beleuchtung, die selbst kleinste Ecken aus dem Schatten holt, strahlt wenig Entspannung aus. Der gezielte Einsatz von Wand- und Stehleuchten ist hier das A und O.

In vielen Schlafzimmern finden sich noch Halogenstrahler und Glühbirnen, die kaltes Licht abgeben und gleichzeitig wahre Stromfresser sind. LED-Leuchten schaffen dagegen warmes Licht und somit ein wesentlich angenehmeres, wohnliches Ambiente und sind dazu deutlich umweltfreundlicher. Zudem lassen sich die verschiedenen Beleuchtungssysteme geschickt in Möbel integrieren. Nützliche LED-Leuchten an den unteren Bettkanten, die per Sensor beim Ausstieg aus dem Bett aktiviert werden, weisen einem auch in der Nacht den Weg aus dem Schlafzimmer. Gleiches ist für den Kleiderschrank denkbar. Wird der Kleiderschrank oder ein einzelnes Fach geöffnet, strahlen die LED-Leuchten automatisch auf.

Schlafzimmer Beleuchtung

Neben der richtigen Farbwahl trägt die Beleuchtung mittels Wand- und Stehleuchten zu einer beruhigenden Atmosphäre bei.

3. Störelemente reduzieren

Neben Farbwahl und Beleuchtungsart tragen weitere Faktoren zum Wohlfühlcharakter des Schlafzimmers bei. Eine große Anzahl von Wohnaccessoires machen den Raum unruhig. So sollte man hier, getreu dem Motto „Weniger ist mehr“, reduziert mit Möbeln und Co. umgehen. Störelemente wie Arbeitsunterlagen, Bügelwäsche oder Fernseher sollten verbannt beziehungsweise deutlich vom Schlafzimmer getrennt werden. Eine Möglichkeit bietet ein begehbarer Kleiderschrank, der auf der einen Seite genügend Stauraum für Kleidung bietet und auf der anderen Seite die Intimsphäre eines jeden Einzelnen bewahrt.

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Schlagworte: Einrichten, Licht, Schlafzimmer

Über den Verband Deutscher Möbelindustrie e.V. (VDM)

Der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) ist der wichtigste Verband im Hauptverband der Deutschen Holzindustrie und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industrie- und Wirtschaftszweige e. V. (HDH). Seine Mitglieder sind keine Hersteller, sondern Fachverbände. Die Hauptaufgabe des VDM besteht in der Wahrung und der Vertretung der wirtschaftlichen, politischen sowie technischen Interessen der deutschen Holz- und Möbelindustrie gegenüber Politik, Gewerkschaften und Öffentlichkeit.

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