Schwedenhaus bauen –

Schwedenhäuser holen ein Stück Skandinavien nach Hause. Typischerweise leuchtet die Fassade in knalligem Rot mit weißen Fenstern. Der Kreativität sind allerdings keine Grenzen gesetzt. Ob mit blauer, gelber oder grauer Fassade; als Bungalow, Villa oder auch mit Pultdach: Wer ein Schwedenhaus kaufen möchte, steht vor der Qual der Wahl. Wichtig für alle Bauinteressenten: Ein qualitativ hochwertiges Holz verursacht zwar etwas höhere Kosten, überzeugt aber durch Langlebigkeit und gutes Wohnraumklima.

Das Schwedenhaus – heimeliges Heim

Hier sind einige Beispiele zur Inspiration!

Leben wie in Bullerbü: Das Schwedenhaus

Mit seiner typischen roten Fassade und den weißen Fenstern ruft einem das Schwedenhaus die Geschichten von Astrid Lindgren wieder in Erinnerung. Ob klassisch in Faluner Rot oder ganz modern mit Pultdach: Die skandinavische Holzbauweise punktet mit Energieeffizienz und guter CO2-Bilanz.

Wissenswertes über das Schwedenhaus

Schwedenhäuser werden in der Regel als Fertighäuser in Holztafel- oder Holzständerbauweise angeboten. Bei der Holztafelbauweise sind bereits alle wesentlichen Einbauelemente wie Fenster oder Wärmedämmung vorhanden. Die Elemente werden am Standort nur noch zusammengebaut. Bei der Holzständerbauweise werden erst auf der Baustelle Dämmstoffe eingesetzt, Fernster eingebaut und Kabelkanäle gezogen.

Schwedenhaus Göteburg

Schwedenhaus Göteburg von Fjorborg Häuser

Haus im Schwedenstil von Wolf System Haus

Haus im Schwedenstil von Wolf System Haus

Durch den Baustoff Holz hat das Schwedenhaus natürliche Dämmeigenschaften. Holz speichert Wärme und senkt dadurch die Heizkosten. Mit einer zusätzlichen Dämmung, beispielsweise Mineralwolle, kann es als Effizienzhaus errichtet werden. Zudem reguliert Holz die Feuchtigkeit und speichert Sauerstoff, was zu einem angenehmen Raumklima beiträgt. Da nur wenig Stein und Beton in einem traditionellen Schwedenhaus verbaut werden, hat es ein gesundes Wohnklima, weil der Staubgehalt in der Raumluft niedrig ist.

Der Begriff Schwedenhaus ist nicht rechtlich geschützt und verbindlich definiert. Bauinteressenten sollten sich also bei den Anbietern informieren, was genau bei ihnen unter Schwedenhaus zu verstehen ist. Sie sollten vor allem auf gute Qualität beim Holz achten. Sonst kann es schnell zu Schimmel oder Rissen kommen.

Die Experten für das Schwedenhaus

Das Schwedenhaus ist etwas Besonderes. Darin können sich nicht nur Astrid Lindgren und Pippi Langstrumpf wohlfühlen, sondern auch Familien in Deutschland – und die wenden sich am besten an folgende Anbieter.

Video: Wie ein Schwedenhaus gebaut wird

Echt schwedisch: Die Fertighaus-Elemente von Rörvikshus werden in Schweden vorproduziert, um dann auf deutschen Baustellen zusammengesetzt zu werden. Einen kleinen Einblick ins skandinavische Werk und den Bauprozess bekommen Sie hier:

Video: Leben im Fjorborg-Schwedenhaus

Wer handwerklich begabt ist und viel Lust beim Heimwerkern hat, kann sein Schwedenhaus auch in Eigenleistung bauen. Wie ein solches Selbstbauhaus aussehen kann, sehen Sie hier:

Den passenden Anbieter fürs Schwedenhaus

Mit der regionalen Suche findet man bequem und schnell den richtigen Hersteller vor Ort. Der Einstieg, um das passende Schwedenhaus zu finden.

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Schwedenhaus: Vor- und Nachteile

Die Vorteile von Schwedenhäusern sind unter anderem die gute CO2-Bilanz und die natürlichen Dämmeigenschaften. Doch die Holzbauweise hat auch Nachteile – besonders bei der Pflege.

Vorteile eines Schwedenhauses

  • Ökologisch: Holz ist ein nachwachsender Baustoff
  • Schwedenhäuser sind energieeffizient und müssen weniger beheizt werden, da das Holz selbst mit dämmt, ohne Kältebrücken zu bilden
  • Weil Holz atmet, wird die Temperatur im Hausinneren geregelt und die Luftqualität verbessert
  • Da beim Bau nur wenig Stein und Beton verbaut wird, wird dadurch die Staubbelastung reduziert. Das hat eine gesundheitsfördernde Wirkung bei Menschen mit bronchialen Erkrankungen
  • Da die Trocknungsphasen von gemauerten Wänden entfällt, steht ein Schwedenhaus in kurzer Zeit

Nachteile eines Schwedenhauses

  • Holz ist witterungsanfällig, die Fassade braucht regelmäßig Pflege
  • Holz arbeitet, das muss beim Verlegen von starren Rohrleitungen und Wänden berücksichtigt werden. Rohrleitungen benötigen mehr Platz und Innenwände sollten aus demselben Holz sein, um die Ausdehnung abzufangen
  • Entstandene Schäden sind lokal nur schwer zu reparieren. Tragende Balken sollten also schon beim Bau isoliert werden, sonst droht Schimmel