Streitpunkt Hundehaltung

Hundehaltung führt immer wieder zu Zwist im Haus.

Wenn Hunde bellen – und der Nachbar Alarm schlägt

Höllische Nachbarn! Immer wieder kommt es beim Zusammenleben von Nachbarn zu Problemen, der erbitterte Streit am Maschendrahtzaun trägt nicht selten die skurrilsten Blüten. Mal ist es der surrende Rasenmäher in der Mittagsruhe, mal ein der Sonnenlicht raubende Baum – und ganz oft das Bellen eines Hundes.

Einer der häufigsten Streitpunkte ist ohne Frage die Tierhaltung, insbesondere dann, wenn große Hunde im Spiel sind, weiß AnwaltOnline.com. In einer Entscheidung vor dem Oberverwaltungsgericht Bremen ging es um zwei Dobermänner, die ein Grundstück bewachten. Die Hunde nahmen ihre Aufgabe sehr ernst und so kam es täglich – auch nachts – zu lautstarkem Bellen, weil die Hunde wohl potentielle Einbrecher abschrecken wollten.

Dies empfanden aber viele Anwohner als Lärmbelästigung und beschwerten sich. Die zuständige Behörde untersagte aus diesem Grund die Hundehaltung auf dem Grundstück, was aber von den Hundehaltern geflissentlich ignoriert wurde. Das Bellen der Hunde nahm also kein Ende. Dies hatte für die Halter und die Hunde gravierende Folgen: Da der unerträgliche Lärm eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung darstellte, wurden die Hunde sichergestellt. Diese Maßnahme bestätigte das Gericht.

Und die Moral von der Geschicht: Wer Hunde hält, sollte auch sicherstellen, dass die Nachbarschaft hierdurch nicht unzumutbar belästigt wird, sonst steht er am Ende ohne seine Lieblinge dar.

(Quelle: AnwaltOnline.com)


Schlagworte: Grundstück, wissenswert

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