BDF

Der Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V., kurz BDF genannt, ist ein in Deutschland eingetragener Verein, der im Grunde einen Zusammenschluss von vielen verschiedenen Herstellern der Fertighausbranche darstellt. Stand 2018 gehören dem Verein 45 Anbieter von Fertighäusern an. Diese Bauunternehmen verwenden dabei alle die sogenannte Holzfertigbauweise.

Aufgaben des BDF

Oberstes Ziel des Vereins ist die Verbesserung der Wahrnehmung des Fertighausbaus in Deutschland.

Dazu bedient sich der BDF verschiedener Maßnahmen. Die wichtigsten Kernkompetenzen liegen dabei bei der Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing. Der Verband versteht sich als Interessenvertretung des gesamten Industriezweiges Fertighausbau und versucht daher stets, als Vermittler zwischen den Baufirmen, der Politik und Wirtschaft sowie den Kunden selbst aufzutreten.

In der Praxis bedeutet dies, dass der BDF nicht nur konzeptionell arbeitet, sondern auch selbst ein aktives Tagesgeschäft inklusive Dienstleistungen betreibt. Die prominentesten Beispiele dafür sind die Ausstellungen des Verbandes. Der Bundesverband betreibt mit den FertighausWelten in Hannover, Nürnberg, Köln, Wuppertal und Günzburg einige der größten und modernsten Musterhausparks in Deutschland. In den Parks werden Häuser aller Mitgliedsfirmen vorgestellt. Des Weiteren ist der BDF Betreiber des Internetportals fertighauswelt.de und in allen gängigen sozialen Netzwerken aktiv. Damit das Image des Fertighausbaus in Deutschland auch langfristig gefördert werden kann, bietet der Verband regelmäßig Aus- und Weiterbildungen für Fertighaus-Fachberater an.

Klare politische Ausrichtung

Bei politischen Entscheidungen vertritt der Verband zunächst immer die Belange des Fertigbaus. Erst danach folgen die Interessen der Mitgliedsunternehmen und der privaten Kunden. Zentrale politische Themen des Vereins sind beispielsweise die Wohneigentumsförderung, Baufinanzierung und die Förderung der Energieeffizienz in Deutschland. Weitere zentrale Themen sind bezahlbarer Wohnraum, Klimaschutz und die Digitalisierung im Baugewerbe. Dazu hat der BDF ein politisches Positionspapier veröffentlicht. Es ist auf der offiziellen Website der Organisation für jeden einsehbar.

Die Geschichte des BDF

Da in den 1950er Jahren in Deutschland keine einheitlichen Gesetzte für die Herstellung von Fertighäusern vorlagen, bildeten sich verschiedenste Kleinorganisationen. Ziel dieser Zusammenschlüsse war es, die Baugesetzgebung für diesen Industriezweig einheitlich zu gestalten. Zu dieser Zeit wurde auch die Studiengemeinschaft für Fertigbau gegründet. Der Verband arbeitete an den ersten DIN-Normen für den Holztafelbau in Deutschland.

1961 kam es in Hamburg dann schlussendlich zur Gründung des Bundesverbandes für Montagebau und Fertighäuser e.V. Der 1961 gegründete Verein wurde 1988 in den Bundesverband Deutscher Fertigbau umbenannt. 1994 wurde dann die erste Fertighausausstellung des BDF veröffentlicht. Die heutige Marke FertighausWelt erschien im Jahr 2005. Aus dieser entstanden unter anderem die Musterhausparks in Köln und Wuppertal. Heutiger Präsident ist der Geschäftsführer der SchwörerHaus KG, Johannes Schwörer. Der Verein plant zudem, weitere Musterhausparks zu eröffnen.

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