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Was ist ein Fertighaus

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Die Fertigbauweise einfach erklärt mit vielen Infos und wertvollen Tipps!

Fertighaus Entstehung

Ein Fertighaus entsteht

Die aufwendige Produktion vom Werk bis zum Einzug anschaulich erklärt!

Wandaufbau Fertighaus

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Der innovative Wandaufbau mach die hohe Energieeffizienz erst möglich.

Vor- und Nachteile

Vorteile und Nachteile

Check: Moderne Fertighäuser sind innovativ, individuell und langlebig.

Fertighaus-Förderungen

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Das lohnt sich! Viele Förderungen für den Traum vom eigenen Fertighaus.

Zahlen, Daten, Fakten

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Auf Wachstumskurs: Das Fertighaus wird immer beliebter in Deutschland.

Was ist ein Fertighaus

Mit dem Fertighaus verbinden manche Bauinteressierte zunächst ein „fertiges Haus“, das in ganzer Schönheit errichtet, voll ausgestattet und bezugsfertig ist. Rein sprachlich gesehen ist das sogar naheliegend. Doch: Der Begriff „Fertighaus“ beschreibt zunächst ein Gebäude, das aus vorgefertigten Modulen errichtet wird.

Es ist ein Haus, das aus industriell hergestellten Bauteilen wie Wand- und Deckenelementen auf einem Betonfundament – oder, falls gewünscht auf einem Keller – aufgestellt wird. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erklärt das Fertighaus folgendermaßen: „Vorfertigung wesentlicher Bauteile im Werk, eine schnellen Montage der Bauteile auf der Baustelle, der Bereitstellung der Hauptlieferungen und Bauleistungen von einem Unternehmer, eine möglichst schlüsselfertigen Übergabe bzw. einer Übergabe in versch. Ausbaustufen, einer Festpreisgarantie und einen Bauvertrag ohne Verkauf.“ Teilweise werden auch andere Bezeichnungen synonym verwendet, doch am häufigsten findet sich der Begriff Fertighaus. Was dieses besonders von anderen Bauweisen unterscheidet ist, dass die Produktion der einzelnen Bauelemente in der Fabrik erfolgt, sodass Witterungsumstände keinen Einfluss auf die Herstellungsdauer haben. Sind alle Teile fertig, werden sie zur Baustelle transportier und das Haus kann innerhalb weniger Tage errichtet werden. Trocknungsphasen oder Zeitverzug durch Regen, Schnee oder Kälte sind –außer bei extremen Wetterlagen –nicht nötig, was die Festlegung eines konkreten Fertigstellungstermin möglich macht.

Das Fertighaus ganz individuell gestalten

BDF Logo Sein früheres Image vom Einheitshaus von der Stangeist heute längst überholt. Mittlerweile gibt es zahllose Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung, von der Größe über die Anzahl der Zimmer bis hin zur Dachform kann alles ganz nach Wunsch geplant werden. Extras wie zum Beispiel ein Keller sind ebenfalls kein Problem mehr.

Die Branche hat sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt, der Marktanteil in Deutschland beträgt aktuell 17,7 Prozent – Tendenz steigend. „Es (Das Fertighaus) kennzeichnet den modernen Lebensstil von vielen Menschen unserer Gesellschaft, dass sie einen gesunden Mittelweg zwischen Anpassung und Individualität beschreiten. Wer auch beim Hausbau nicht von diesem Weg abweichen möchte, kann sich für ein modernes Holz-Fertighaus entscheiden, denn das bietet unzählige Gestaltungsmöglichkeiten“.

Dirk-Uwe Klaas, ehem. Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF).

Unterschiedliche Bauweisen beim Fertighaus

Der Großteil der Fertighäuser wird in Holzbauweise gebaut. Dabei wird zwischen mehreren Varianten unterschieden:

Holzrahmenbauweise Rahmenbau

Holzrahmenbau

Beim (Holz-)Rahmenbau wird ein Traggerüst gebaut, das die vertikale Tragfunktion übernimmt. Die sogenannte Beplankung mit Holz- oder Gipswerkstoffplatten sorgt für die horizontale Stabilität. Die Zwischenräume werden anschließend mit Dämmmaterial ausgefüllt und isoliert. Der Holzrahmen kann anders als beim Holzskelettbau nicht alleine stehen. Erst in Kombination mit den Werkstoffplatten kann die Gesamtkonstruktion aufgestellt werden.

Holzmassivbau Fertighaus

Holztafelbau

Die (Holz-)Tafelbauweise hat das selbe Konstruktionsprinzip wie der Rahmenbau. Im Gegensatz dazu wird hier aber fast der komplette Wandaufbau in der Fabrik ausgeführt: Dämmung, Dampfbremse, Windsperre und Fassade sind bereits enthalten. Die Tafeln übernehmen eine tragende Funktion, sie sind beidseitig beplankt und auch der Dämmstoff wird vorab eingefügt.

Holzkelettbau Holzständerbau

Holzständerbau

Beim Holzskelett– oder auch Holzständerbau wird ähnlich wie beim traditionellen Fachwerkbau zunächst ein Skelett aus waagerechten Balken und senkrechten Ständern errichtet. Die Zwischenräume werden dann vorzugsweise mit Dämmstoffen gefüllt, mit Span- oder Gipskartonplatten bedeckt und anschließend verputzt. Alternativ können auch Ziegelsteine oder Glaselemente in dieZwischenräume eingesetzt werden, die für viel Licht im Inneren sorgen.

Holztafelbau Tafelbauweise

Holzmassivbau

In der (Holz-)Massivbauweise werden massive Holzbauelemente verwendet, die meist aus Brettschicht- oder Brettsperrholz bestehen. Die einzelnen Lagen sind entweder verleimt oder mit Holzdübeln und Drahtstiften verbunden. Bei dieser Bauweise gibt es keine Beplankung oder Zwischenräume, die im Nachhinein mit Dämmmaterialien ausgefüllt werden müssen.

Fertigbauweise muss nicht zwangsläufig mit Holz ausgeführt werden. Die Elemente können auch aus anderen Materialien bestehen:

Ziegel-Elementbauweise, Ziegel-Element-Haus, Ziegelhaus

Ziegel-Elementbauweise

Lange wurden Ziegel nur im klassischen „Stein auf Stein“ Mauerwerksbau verwendet. Doch die Baubranche hat sich in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt: bei der Ziegel-Elementbauweise werden in der Fabrik Decken- und Dachelemente vorgefertigt.

Beton-Elementbauweise, Beton-Element-Haus

Beton-Elementbauweise

Ähnlichverhält es sich mit der Beton-Elementbauweise; hier werden die Elemente aus Beton (meistens Leichtbeton) gefertigt. Durch Computergestützte Fertigung ist millimetergenaue Arbeit möglich, die einzelnen Elemente können witterungsunabhängig trocknen und schließlich zur Baustelle transportiert und aufgestellt werden.

Ein Holzhaus ist energieffizient und umweltschonend

Ein Holzhaus ist energieffizient und umweltschonend

Ein Fertighaus ist energieeffizient und klimaschonend

Die Holzfertigbauweise punktet im Hinblick auf Klimaschutz, Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit. Holz hat nicht nur sehr gute Wärmedämmeigenschaften, sorgt für gutes Raumklima und lässt sich gut verarbeiten, es ist auch ein nachwachsender Rohstoff. Für ein durschnittliches Einfamilienhaus von 150 qm2 werden 30 Kubikmeter Holz (überwiegend Fichte) verwendet, was etwa 60 Fichten entspricht.

Geht man von rund 18.000 Fertighäusern aus, die pro Jahr in Deutschland gebaut werden (Quelle BDF), entspricht dies 540.000 Kubikmetern Holz. Das bedeutet: Jede Stunde werden etwa 2 Holzfertighäuser gebaut, während im gleichen Zeitraum umgerechnet 160 Häuser nachwachsen.

Durch die gute Dämmung können die Häuser extrem energieeffizient konstruiert werden. Dies senkt nicht nur die Energiekosten, es sorgt auch dafür, dass die meisten Fertighäuser den KfW-Effizienzhausstandards entsprechen und somit gute Fördermöglichkeiten bieten. Neben der Holzbauweise gibt es auch die Möglichkeit, ein Fertighaus in Massivbauweise zu errichten. Einer der führenden Anbieter für massive Fertigbauweise ist die Firma Dennert.

Mehrere Ausbaustufen sind möglich

Fast alle Baufirmen bieten ihre Fertighäuser in mehreren Ausbaustufen an. Die Übergänge sind dabei allerdings fließend. Was bei der einen Firma als „schlüsselfertig“ betitelt wird, kann bei einer anderen etwas völlig unterschiedliches bedeuten. Hier ist es wichtig, die Bau- und Leistungsbeschreibung genau zu studieren und darauf zu achten, was im Paket enthalten ist und was in Eigenleistung erfolgen muss. In der Regel wird zwischen den folgenden Ausbaustufen unterschieden:

Das Bausatzhaus ist einerseits die kostengünstigste Bauform, andererseits erfordert es die meiste Eigenleistung. Es werden lediglich die vorgefertigten Einzelteile zur Baustelle geliefert, die Errichtung und der anschließende Ausbau erfolgt dann in Eigenregie. Dafür ist nicht nur eine Menge handwerkliches Können nötig, auch der Zeitaufwand darf nicht unterschätzt werden. Wer nur am Wochenende oder nach der Arbeit auf der Baustelle tätig werden kann, sollte auf jeden Fall mit einem langen Zeitraum bis zu Fertigstellung planen. Vorsicht gilt auch vor Selbstüberschätzung: Elektro- und Sanitärinstallation sollten nur mit entsprechenden Fachkenntnissen ausgeführt werden; muss im Nachhinein doch ein Profi hinzugezogen werden, kostet dies oft erheblich mehr.

Nicht ganz so viel Eigenleistung erfordert ein Ausbauhaus. Hier errichtet die Baufirma den Rohbau, also quasi die Außenhülle des Gebäudes, der Innenausbau wird dann vom Bauherren übernommen. Je nachdem, was im Vorfeld in der Bau- und Leistungsbeschreibung festgehalten wird, kann dies ganz unterschiedliche Dinge beinhalten. Auch hier gilt: Der Zeitaufwand und das nötige KnowHow sollten realistisch eingeschätzt werden!

Der Begriff „schlüsselfertig“ klingt für den Laien zunächst so, als könne das Haus direkt bezogen werden, ohne dass eine Eigenleistung fällig wird. Wer aber davon ausgeht, dass er nach der Fertigstellung buchstäblich nur noch den Schlüssel abholen und einziehen kann, muss dies ganz klar im Vorfeld mit dem Anbieter absprechen und im Vertrag festhalten. Da der Begriff nicht rechtlich geschützt oder definiert ist, kann jede Baufirma individuell entscheiden, welche Leistungen sie unter „schlüsselfertig“ fasst.

Wer auch den Innenausbau komplett dem Anbieter überlassen möchte, sollte sein Haus „bezugsfertig“ bauen lassen.Hier wird alles vom Fachmann ausgeführt, von der Installation der Heiz- und Sanitäranlagen, dem Einbau von Fenster und Türen bis hin zu der Verlegung der Böden. Allerdings empfiehlt sich auch hier: alle Leistungen vorab im Vertrag schriftlich festhalten, denn der Begriff ist nicht klar definiert und besagt rein rechtlich gesehen nur, dass das Wohnen über einen längeren Zeitraum zumutbar sein muss. Was alles dazugehört ist Ermessenssache.

Wie entsteht ein Fertighaus?

Bevor der Aufbau starten kann, müssen die einzelnen Elemente im Werk hergestellt werden. Wir erläutern den Prozess wie ein Fertighaus von der Planung bis zur Montage entsteht.  

Produktion und Montage eines Fertighauses in 15 Schritten erklärt

Die Produktion eines Fertighauses in 15 Schritten

  1. Konstruktion des Fertighauses mit CAD
  2. Übermittlung der Daten an Maschinen; automatisches Zuschneiden der Holzbalken
  3. Automatisches Zuschneiden der Werkstoffplatten für die Wände mit der Plattensäge
  4. Legen des Riegelwerks und Verbindung der einzelnen Hölzer miteinander
  5. Beplankung einer Seite der Wandelemente mit Holz- und Gipsstoffplatten, Vorbereitung der Löcher und Öffnungen
  6. Wendung der Wand und je nachdem ob Außen- oder Innenwand entsprechende Weiterverarbeitung Innenwandelemente
  7. Einbringen von Dämmmaterial, Rohren für Kabel und dergleichen
  8. Anschließend wird die zweite Seite beplankt und die Öffnungen gefräst– das Element ist fertig Außenwandelemente
  9. Anbringen der Dampfbremse
  10. Einlegen von Dämmmaterial, Rohren etc.
  11. Beplankung der zweiten Seite mit Holz- und Gipsstoffplatten
  12. Anbringen der Vollwärmedämmung
  13. Verputzen der Außenseite
  14. Einbau von Fenstern, Türen und Rollokästen
  15. Transport zur Baustelle und Aufstellen des Rohbaus

So entsteht ein Fertighaus

Sobald die notwendigen Teile zur Baustelle transportiert sind, geht das Errichten eines Fertighauses in der Regel schnell: Meist steht der regendichte Rohbau schon nach ein bis zwei Tagen zur Dacheindeckung und dem Innenausbau bereit. Doch bevor der Aufbau starten kann, müssen die einzelnen Elemente im Werk hergestellt werden. Wir erläutern den Prozess wie ein Fertighaus von der Planung bis zur Errichtung entsteht.


Konstruktion und Zuschnitt

Der erste Schritt bei der Produktion der Fertighaus-Module findet am Computer statt. Mithilfe einer speziellen Software (CAD) wird das Haus konstruiert. Dann erst beginnt die eigentliche Fertigung: Das Holz wird in die Fabrikhalle transportiert. Dort werden zunächst die Holzbalken automatisch zugeschnitten – moderne CNC-Werkzeugmaschinen können dafür einfach die Daten aus dem CAD-Programm umwandeln und millimetergenaue Präzisionsarbeit leisten. Das Material wird dabei so verwendet, dass kaum Reste oder Holzabfälle übrigbleiben. Die Balken werden hier nicht nur auf die richtige Länge gesägt, die Maschine übernimmt auch Bohr- und Fräsarbeiten, sodass die Hölzer anschließend in der nächsten Station weiterverarbeitet werden können. Ähnlich verhält es sich mit der Plattensäge: Dort werden alle Plattenmaterialien für die Wände zugeschnitten.


Riegelwerk und Wandfertigung

Im nächsten Schritt wird das Traggerüst für Innen- und Außenwände, das sogenannte Riegelwerk, hergestellt. Die fertig zugeschnittenen Hölzer werden in die richtige Position gelegt und miteinander verbunden; hier trifft moderne Computertechnik auf handwerkliche Arbeit, alle Teile werden exakt platziert und mit Hilfe von computergesteuerten Maschinen passgenau zusammengefügt. Die fertigen Tragelemente werden im Anschluss zur Wandfertigung weitergeleitet. Dort wird zunächst eine Seite des Riegelwerks (eine spätere Wandinnenseite) mit Holz- und Gipsstoffplatten beplankt. Löcher für die spätere Verbindung der Elemente sowie Öffnungen für Rohre und die Elektroinstallation werden gefräst und vorbereitet. Dann wird das einseitig beplankte Wandelement mit einem sogenannten „Schmetterlingswender“ aufgerichtet und umgedreht.

Je nachdem, ob es sich bei den Wandelementen um eine spätere Außen- oder Innenwand handelt, folgen nun unterschiedliche Arbeitsschritte: Bei den Innenwänden wird die Schall- und Wärmedämmung angebracht, zudem werden Rohre für spätere Kabelverlegung in die Wände leget. Dann wird die zweite Seite mit Holz- und Gipsplatten beplankt, die entsprechenden Öffnungen gefräst und fertig sind die Wandelemente für die Innenwände.

Auch bei den Außenwänden werden die entsprechenenden Öffnungen und Löcher für Elektrik, Rohre und Fenster vorbereitet sowie das Dämmmaterial eingebracht. Außerdem wird – falls eine vorhanden sein soll – die Dampfbremse verbaut. Nachdem ebenfalls Holz- und Gipsstoffplatten auf dem Riegelwerk angebracht werden, kommt zusätzlich die Vollwärmedämmung auf die Außenwand.

Zur Fertigstellung der Rohbauelemente fehlen nun noch der Außenputz sowie der Einbau von Fenstern und Türen. Dafür werden die Wandteile aufgestellt und die Außenseite verputzt. Nach dem Trocknen werden Fenster, Türen und Rollokästen eingebaut; die fertigen Elemente können nun im Werk gelagert werden, bis alle Teile des Fertighauses komplett sind und gesammelt zur Baustelle transportiert werden. Die Produktion der Giebelwände erfolgt nach dem gleichen Prinzip: Die Daten aus der CAD-Software werden auf die Maschinen übertragen, die dann die entsprechenenden Zuschnitte für den Giebel anfertigen.


Aufbau und Montage

Auch Dach- und Deckenelemente werden im Werk hergestellt, was die schnelle Aufstellung des regedichten Rohbaus ermöglicht. Diese kann nämlich innerhalb kürzester Zeit geschehen, teilweise braucht es nur einen Tag um alle Elemente zu montieren.
Dafür werden zunächst alle fertigen Bauteile mit LKWs zur Baustelle transportiert und dort mithilfe eines Krans in die richtige Position gebracht. Die Bauarbeiter verbinden und befestigen die Teile untereinander. Sind Erd- und Obergeschoss aufgestellt, erfolgt die Aufsetzung des Dachstuhls. Dachform und Eindeckung sind beim Fertighaus vielfältig und können im Vorfeld ganz nach Wunsch und Budget ausgewählt werden. Als letztes wird das Dach eingedeckt, sodass keine Feuchtigkeit eindringen kann. Nun ist der Rohbau fertig und der Innenausbau kann beginnen – je nach Ausbaustufe in Eigenleistung oder vom Anbieter.

Sehenswert – Filme mit Tipps und Infos zum Fertighaus

Videos zur Fertigbauweise – Erfahrungen auf die man bauen kann.

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Förderung durch die KfW – Erklärfilm

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Der Wandaufbau beim Fertighaus

Bei Fertighäusern besteht der Wandaufbau aus mehreren Schichten – mit Ausnahme bei der massiven Fertigbauweise. Die Dämmmaterialien sind direkt in die Wand eingebaut und werden nicht erst nachträglich auf der Außenseite angebracht. Das sorgt dafür, dass Fertighauswände mit einer vergleichbaren Stärke wie Massivhauswände bessere Dämmeigenschaften und Energiebilanzen vorweisen können.

Querschnitt Wandaufbau WeberHaus

Querschnitt Wandaufbau WeberHaus.

Übersicht eines typischen Wandaufbaus:

  • Außenfassade aus schützendem Material, z.B. Putz oder Klinker
  • Armierungsputz zur Verbindung von Oberputz und Dämmplatte
  • Holzfaserdämmplatte
  • Holzbalken der Rahmenkonstruktion, beziehungsweise Mineraldämmstoff in den Zwischenräumen
  • Dampfbremse
  • Holzwerkstoffplatte
  • Ggf. Installationsebene
  • Gipskarton und Wandbelag

Gemessen wird die Wärmedämmung mit dem sogenannten U-Wert. Je niedriger der U-Wert, der in W/m2K angegeben wird, desto weniger Wärme dringt durch das Bauteil nach außen.

In den vergangenen Jahren hat sich hier eine Menge getan: Besonders in der Fertighausbranche sind die U-Werte durch ständige Weiterentwicklung der Baustoffe stark gesunken, sodass bei vielen Fertighäusern mittlerweile eine bessere Energiebilanz erreicht wird, als vom Gesetz vorgegeben.

Was den Wandaufbau im Speziellen und die Verwendung der Materialien angeht, hat jeder Fertighaus-Hersteller seine eigene Konstruktion; das Prinzip ist in der Regel aber vergleichbar.

Wandaufbau am Beispiel von Weberhaus’ ÖvoNatur

Der Fertighausanbieter WeberHaus setzt beim Wandaufbau auf nachwachsende Rohstoffe und weitgehend ökologische Materialien. Dafür bekam die Firma als eine der ersten in Deutschland das Zertifikat „wohnmedizinisch empfohlen“, da sowohl Dämmung als auch Raumklima weit über den gesetzlichen Standards liegen. Die ÖvoNatur-Wand ist in zwei unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, die jedoch in Bezug auf U-Wert und Schallschutz nahezu identische Werte aufzeigen.

U-Wert:

ÖvoNatur 0,15 W/m²K
ÖvoNatur Therm 0,12 W/m²K

Schallschutz:

ÖvoNatur > 49db
ÖvoNatur Therm > 50db

Fertighaus Wandaufbau
  1. Edelputz, fugenfrei aufgebracht
  2. Armierungsspachtel mit Gewebe
  3. Ökologische Holzfaserdämmplatte
  4. Mineralische Vollwärmedämmung
  5. Massive Holzfachwerkkonstruktion
  6. ÖvoNatur-Holzwerkstoffplatte
  7. Dampfbremsvlies
  8. Gipskarton + Wandbelag

Auf der Außenseite befinden sich der Oberputz und eine Schicht Armierungsputz (zur Verbindung von Putz und Dämmplatte), gefolgt von der Ökologischen Holzfaserdämmplatte, die aus unbehandelten Hackschnitzeln gepresst wird. Zwischen den massiven Hölzern des Fachwerks ist mineralische Vollwärmedämmung eingebaut; sie besteht zu 85 % aus Altglas mit Beimischungen aus Quarzsand und Bindemitteln. Für den hohen Recyclingglasanteil hat dieser Dämmstoff den Blauen Umweltengel erhalten. Die nächste Schicht bildet eine Holzwerkstoffplatte aus Fichtenholz, gefolgt von einem Dampfbremsvlies. Den Abschluss der Wand bilden schließlich Gipskarton und der Wandbelag.

TIPP der Redaktion:
So findest Du den richtigen Fertighaushersteller

Neben Erfahrung und Beständigkeit spielen Kriterien wie Qualität, Preis und Zuverlässigkeit eine große Rolle für die Entscheidung von Bauherren. Wir haben 10 Tipps für die Suche nach dem passenden Fertighaus-Anbieter.

Tipps Fertighaus-Firma finden

Die 15 größten Fertighausanbieter

Firma Gründung Mitarbeiter Häuser gesamt Häuser pro Jahr Musterhäuser
DFH (Okal, allkauf, massa) 2001 1.550 130.000 2.100 120
Schwörer Haus 1950 1.700 39.000 900 50
Wolf System 1966 2.700 nicht bekannt 800 5
WeberHaus 1960 1.000 34.000 750 33
Bien-Zenker 1906 500 80.000 720 29
FingerHaus 1820 600 12.000 715 26
ScanHaus Marlow 1992 500 nicht bekannt 650 60
Haas Fertigbau 1972 1.050 28.000 600 7
LUXHAUS 1924 400 nicht bekannt 300 12
HANSE HAUS 1929 560 31.000 300 16
GUSSEK HAUS 1951 400 15.000 230 14
Baufritz 1896 300 nicht bekannt 200 7
SCHWABENHAUS 1966 130 23.000 200 13
ProHaus 1999 45 nicht bekannt 200 13
Danhaus 1978 100 nicht bekannt 200 14

Stand: April 2017

Die Fertigbauweise – alte Vorurteile, neue Vorteile und Nachteile

Beim Begriff Fertighaus herrschen bei manchen Bauherren unbegründete Zweifel. Fertighäuser seien nicht nur schnell gebaut, sondern ebenso schnell ein Sanierungsfall. Außerdem seien sie leicht entflammbar, würden schnell von Schädlingen befallen werden und seien einfach nicht werthaltig genug – sie wären schlicht „billig“, nicht nur beim Preis. Diese Vorurteile entsprechen selbstverständlich nicht der Realität. Die Fertigbauweise bietet viele Vorteile – und ein paar Nachteile.

Die Fertighausbranche hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten selbst dauerhafter Qualitätssteigerung verschrieben und arbeitet konsequent an innovativen Ideen zur Optimierung ihrer Häuser. Moderne Fertighäuser sind daher nicht nur individuell planbar, auch die Baumaterialien werden beständig weiterentwickelt. Strenge Gütesiegel sowie bestimmte Anforderungen an Qualität und Sicherheit sorgen für hohe Standards und viele Fördermöglichkeiten bei der Finanzierung. Durch moderne Computertechnik ist bei der Fertigung der Elemente millimetergenaue Arbeit möglich. Das vermeintliche „Billighaus“ ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil im Hausbau. Nicht von ungefähr entscheidet sich jeder fünfte bis sechste Bauherr in Deutschland für ein Eigenheim in Fertigbauweise. In Baden-Württemberg ist es sogar fast jeder Dritte.

Fertighäuser haben viele Vorteile

Die Fertighaushersteller unternehmen Einiges, um Kunden zu gewinnen. Zu ihrer Vertriebsstrategie gehört viel Überzeugungsarbeit. Das Mittel dazu sind die zahlreichen, hautpsächlich südlich des Mains verteilten, Musterhausparks bzw. Hausausstellungen – die „FertighausWelten“. Massivhaus-Anbieter leben hingegen (noch) von ihrer deutlichen Marktdominanz und betreiben nur selten Musterhaus-Siedlungen –Ausnahmen sind die Musterhausparks von Viebrockhaus in Norddeutschland.

Konkrete Eindrücke in den Fertighaus-Ausstellungen

Bei den FertighausWelten können angehende Bauherren mehrere Haustypen bis ins Detail besichtigen, die Materialien anfassen, ein Gefühl für die Räume bekommen und sich Inspiration für das eigene Bauvorhaben holen. Die Vielfalt der Angebote – sowohl was den eigentlichen Bau als auch die Innenausstattung betrifft – ist riesig.

Beste Qualität durch Präzision

Sowohl bei der Herstellung der einzelnen Fertighauselemente als auch beim Bau läuft in der Fertighausbranche vieles standardisiert ab. Die industrielle Produktion unter kontrollierten Bedingungen minimiert Fehler, die Bautrupps sind extrem aufeinander eingespielt und können effizient und schnell arbeiten.

Pünktliche Hausübergabe

Das vertragliche festgehaltene Aufstell-Datum verzögert sich nicht durch unerwartet längere Trockenphasen wie beim Massivbau oder verzögerte Lieferzeiten bzw. wetterbedingten Baustopp. Das Errichten kann an nur einem Tag oder zwei Tagen vonstatten gehen, wobei sogar Regen und Kälte kein Hinderungsgrund sind (Wetterextreme ausgenommen). Auch der Preis wird im Vorfeld festgesetzt.

Eigenleistungen im Trockenbau

Da Fertighäuser in mehreren Ausbaustufen angeboten werden, gibt es hier vielfältige Möglichkeiten Eigenleistung zu erbringen. Zwar kann diese auch beim Massivbau erfolgen, bei Fertighäusern ist die eigene Arbeit aber nur im Trockenbau und daher jederzeit – auch stundenweise – möglich, ohne dass die Baustelle aufwändig geschützt werden muss. Das größte Sparpotenzial, aber auch das Maximum an Eigenleistung fordert ein Bausatzhaus. Hier werden die fertigen Elemente auf der Baustelle zwar noch vom Anbieter aufgestellt, alles andere übernimmt dann der Bauherr selbst. Viele Firmen bieten neben den Ausbaustufen auch Pakete für den weiteren Innenausbau an, bei dem die exakte Menge und das richtige Material mitgeliefert werden; so kann ganz nach individuellem Können und handwerklichem Know-how jeder selbst entscheiden, was er sich zutraut und was lieber vom Fachmann gemacht werden soll. Bei Fragen kann man sich an den Anbieter wenden und Unterstützung bekommen.

Alles aus einer Hand

Stringenter als bei den Massivhausanbietern läuft es bei den Fertighausherstellern meistens nach dem Prinzip „Alles aus einer Hand“. Dass die Herstellerfirmen umfassende Angebote mit mehreren Ausbaustufen anbieten bzw. alle Gewerke durch die selbe Firma übernommen werden, ist eher die Regel als die Ausnahme. Dies erleichtert zum einen die Kommunikation und vermeidet eine Menge Stress. Manche Baufirmen bieten ihren Service auch über mehrere Jahre hinweg an: Regelmäßige Wartung und notwendige Instandhaltungsarbeiten sowie technische Neuerungen können vom Anbieter übernommen werden.

Kurze Montagezeit

Die Vorproduktion der Teile bringt noch weitere Vorzüge: Die Arbeit in den Werkshallen ist witterungsunabhängig, auch bei Regen und Schnee bleiben alle Materialien trocken und es gibt keine Verzögerung bei der Herstellung. Auch die reine Bau- und Montagezeit ist kürzer als beim Massivbau– hier kann es jedoch unter Umständen durch die hohe Nachfrage zu Wartezeiten im Vorfeld kommen. Planungssicherheit entsteht dadurch, dass ein Termin für die Hausaufstellung fest vereinbart werden kann. Die Aufstellung darf aber nicht verwechselt werden mit der schlüsselfertigen oder gar der bezugsfertigen Übergabe. Nach dem Aufstellen folgen in der Regel die Dacheindeckung sowie alle Ausbauarbeiten.

Energieeffizient und nachhaltig

Früher galten Massivbauten als wesentlich besser gedämmt und isoliert, doch auch das hat sich in den vergangenen Jahren relativiert. Zum einen verfügt Holz, das in den meisten Fällen den größten Teil des Baustoffs darstellt, naturgemäß über gute Dämmeigenschaften und sorgt außerdem für gutes Raumklima.Zum anderen werden die Wände mit mehreren Schichten hochentwickelter Dämmstoffe isoliert, sodass mittlerweile fast jedes Fertighaus in einer KfW-förderfähigen Energieeffizienzklasse gebaut werden kann. Neben der guten Energieeffizienz sind Fertighäuser auch in anderer Hinsicht umweltschonend: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und kann mit geringerem Energieaufwand als konventioneller Baustoffe verarbeitet werden.

Nachteile beim Fertighaus

So viel sich auch in den vergangenen Jahrzehnten in der Fertigbaubranche getan hat, einige Nachteile gegenüber der Massivbauweise gibt es nach wie vor zu berücksichtigen.

Höherer Aufwand für Schallschutz

Die Wände beim Fertighaus sind zwar heutzutage sehr gut isoliert und wärmegedämmt, Probleme KANN es aber nach wie vor beim Schallschutz geben. Durch die relativ leichten Baustoffe kann es im Inneren recht hellhörig sein. Um einen guten Schallschutz zu erreichen, können die Wände zusätzlich isoliert werden – dies kostet aber in der Regel extra. Ein weiterer Nachteil sind die verhältnismäßig leichten Wände: Schwere Gegenstände wie Hängeschränke können nicht überall angebracht werden – unter Umständen kann die Wand die schwere Last nicht problemlos halten.

Geringere Werthaltigkeit (noch)

Da Holz – und teilweise auch die Dämmstoffe – im Gegensatz zu Stein leichter von Ungeziefer befallen werden können, sollten die Materialien entsprechend behandelt werden. Sowohl diese Maßnahmen als auch die Behandlung der Holzbalken gegen Schimmel müssen bedacht und regelmäßig ausgeführt werden. Problematisch werden kann es auch, wenn ein Wasserschaden in der Küche auftritt. Massive Wände sind unempfindlicher und robuster, eine Fertighauswand kann schwere Schäden davontragen und es besteht hohe Schimmelgefahr durch die eingedrungene Feuchtigkeit. Massivhäuser gelten als langlebiger; angenommen wird eine Nutzungsdauer von etwa 100 Jahren. Im Vergleich dazu liegen diese Angaben für Fertighäusern je nach Ausführung und Alter zwischen 60 und 90 Jahren. Das hat auch einen Einfluss auf den Wiederverkaufswert, dieser liegt häufig sehr viel niedriger als bei einem vergleichbaren Massivhaus. Die Fertighausbranche arbeitet allerdings mit Hochdruck an der Langlebigkeit. Hier sind daher bald deutliche Fortschritte zu erwarten. Wirklich gute Fertighäuser sind bereits so langlebig wie Massivhäuser.

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Finanzierung:
Fördermittel für Fertighäuser

Bei der Finanzierung gilt die Faustregel: Rund 20 bis 30 Prozent der Kosten beim (Fertig-)Hauskauf sollten durch Eigenkapital gedeckt sein. Der Rest wird meist über Darlehen bei Kreditinstituten finanziert.

Im Jahr 2006 wurde die bis dahin sehr beliebte staatliche Eigenheim-Zulage abgeschafft. Für sie standen bis zu 11,4 Milliarden Euro zur Verfügung. Heute gibt es statt dessen eine ganze Reihe anderer, ebenso attraktiver Fördermöglichkeiten. Bund, Länder, Kommunen, Kirchen und Arbeitgeber helfen Bauherren, ihren Traum von Fertighaus zu verwirklichen. Wir haben einen Überblick erstellt.


Förderungen des Bundes

Kreditanstalt für WiederaufbauLeistungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Energieeffizienz

Gefördert wird der Neubau nach den seit 1. April 2016 geltenden KfW-Standards 55, 40 und 40 Plus.

Neben einem sehr zinsgünstigen Darlehen von bis zu 100.000 Euro, gibt es einen Tilgungszuschuss bis 15.000 Euro für den Standard 40 Plus, bis 10.000 Euro für den Standard 40 und bis 5.000 Euro für den Standard 55.

Förderungen des BAFA

Bundesamtes für Wirtschaft und AusfuhrkontrolleDas Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert:

  • Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung, Raumheizung, zur Kombination aus beidem, zur Bereitstellung von Prozesswärme und solaren Kälteerzeugung
  • Pelletheizungen mit und ohne Pufferspeicher
  • Biomasseanlagen (Hackschnitzel, Scheitholz)
  • Elektrische Wärmepumpen
  • Mini-Blockheizkraftwerke

Wohn-Riester – mit der „Eigenheim-Rente“ zum Fertighaus

Zwischenzeitlich war das „Riestern“ in Verruf geraten. Sparer wurden zunächst mit Renditen von bis zu 10 Prozent gelockt, aber über die hohen Gebühren, Steuern und Provisionen im Unklaren gelassen. Die Enttäuschungen am Auszahlungstermin waren groß – zu Recht. Wenn es um die Kombination aus Eigenheim-Finanzierung und Rente geht, lohnt sich ein genaueres Hinsehen – denn mit dem sogenannnten Wohnriestern können nicht nur Fertighaus-Bauherren bis zu 50.000 Euro sparen. Wir haben die wichtigsten Fakten dazu im Überlick.

So funktioniert Wohn-Riester

  • Wer mit der Eigenheim-Rente finanziert, muss die Immobilie bei Renteneintritt selbst nutzen
  • Wohn-Riester kann als Anschlussfinanzierung genutzt werden
  • Im Einzelfall lohnt sich Wohn-Riestern sogar dann, wenn der Zins im Vergleich zu einem ungefördeten Darlehen höher liegt
  • Zur Tilgung des Kredits bekommen Bauherren immerhin 154 Euro im Jahr. Hinzu kommen maximal 300 Euro Prämie für jedes Kind, das ab 2008 geboren wurde
  • Das Finanzamt hilft mit: Jedes Jahr können 2.100 Euro Tilgungsumme von der Steuer abgesetzt werden. Allerdings muss ein Teil davon im Alter nachversteuert werden

So kommst Du zur Eigenheim-Rente

  • Wer einen bestehenden Riester-Vertrag hat, kann den Kontrakt in Wohn-Riester umwandeln
  • Angebote sollten von großen Darlehensgebern wie Dr. Klein oder Interhyp eingeholt werden. Dort gibt es auch kompetente Beratungen
  • Wichtig! Angebote sollten von dem Kreditinstitut Deines Vertrauens gegengeprüft werden. Hierzu eignet sich auch eine Bausparkasse
  • Bauherren haben die Wahl: Die Eigenheim-Rente gibt es als Riester-Darlehen sowie einer Kombination aus Kredit und Bausparvertrag
Sparen beim Hauskauf

Das solltest Du wissen!

Die Eigenheim-Rente ist ein kompliziertes Konstrukt, und sie eignet sich nicht für alle Bauherren. Besonders lohnt sich das Wohn-Riestern für standortgebundene Familien mit gutem, gesichertem Einkommen und Kindern. Weiterführende Informationen bekommst Du hier und hier.


Förderungen der Länder

Je nach Bundesland sind die Zuständigkeiten für die Hausbau-Förderung auf unterschiedliche Ministerien verteilt.

Mal ist es das Wirtschaftsministerium, mal das Finanzministerium, mal das Bauministerium, das als obere Verwaltungsbehörde die jeweiligen Förderbanken anweist. In Regel handelt es sich dabei um die Landesbanken oder die Landestreuhandstellen.

Die konkreten Regelungen zur Hausbauförderung sind Angelegenheit der einzelnen Banken. Nicht alle Institute fördern den Traum vom Einfamilienhaus. Die wichtigsten Kreditinstitute der Länder haben wir hier im einzelnen aufgeführt.


Förderung der Kommunen

Die Aktion pro Eigenheim hat eine Datenbank mit mehr als 730 Städten und Gemeinden aufgebaut. Darin enthalten sind alle wichtigen Informationen kommunaler Fördermittel für den privaten Hausbau.


Förderung durch die Kirchen

Mitglieder der katholischen und evangelischen Kirche können auf Unterstützung von insgesamt 16 Bistümern bzw. 14 Landeskirchen hoffen.

Die Hilfe bezieht sich speziell auf die Vergabe von Erbbaurechten und NICHT auf Darlehen.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat 2014 in einem Musterbeschluss dem Erzbistum Köln untersagt, Darlehen zu vergeben. Dies sei ausschließlich Kreditinstituten vorbehalten. Diesem Urteil sind die anderen Bistümer des Landes gefolgt.

Kriterien kirchlicher Unterstützung

  • Kinder: Alter und Anzahl
  • Alter des Bauherren-Ehepaars
  • Gesamtnettoeinkommen des Haushalts
  • In Ausnahmefällen: der Gesundheitszustand
  • Ein grundsätzlicher Anspruch besteht nicht

Bei den Entscheidungen über die Angebote behalten sich die Kirchen Einzelfallerwägungen vor. So können manchmal auch kinderlose Eheleute eine Förderung genehmigt bekommen.

Unser Tipp: In Zeiten knapp gewordener Grundstücke lohnt sich die Angebots-Prüfung der Kirchen im Rahmen des Erbbaurechts trotz des Bafin-Urteils.


Mit dem Gehalt zum Fertighaus

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?! Statt bei einem Kreditinstitut anzufragen, können Bauinteressierte sich direkt an ihren Arbeitgeber wenden – sofern es das Verhältnis zum Vorgesetzten zulässt. Das Darlehen funktioniert im Grunde wie jeder andere Baukredit auch – mit Vor- und Nachteilen.

So funktioniert das Arbeitgeberdarlehen

  1. Der Arbeitnehmer und Arbeitgeber einigen sich auf eine bestimmte Kreditsumme sowie die Laufzeit für die Rückzahlung
  2. Ein beiderseitiger Vertrag ist ein Muss mit folgenden Bestandteilen:
    • Festschreibung der Bedingungen: Kreditsumme, Zweck, Laufzeit, Höhe der Zinsen,Bedingungen für die Rückzahlung und die Kündigung
    • Ohne Unterschrift beider Vertragspartner wird das Darlehen vom Finanzamt als Einkommen gewertet, wodurch Steuern anfallen

Vorteile des Personalkredits

  • Arbeitgeber verlangen in der Regel niedrige bis gar keine Zinsen
  • Unkomplizierte Tilgung: Die Rückzahlung wird mit dem Gehalt verrechnet. Pfändungsfreigrenzen werden berücksichtigt
  • Bei einem Ende das Arbeitsverhältnisses während des laufenden Kredits, muss trotzdem eine dreimonatige Kündigungsfrist für das Darlehen eingehalten werden

Nachteile

  • Ist der Zins deutlich günstiger als der marktübliche Durchschnitt, meldet sich möglicherweise das Finanzamt.
  • Falls es während der Kreditlaufzeit zu einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses kommt, ist der Arbeitgeber nicht mehr an den vereinbarten Zinsatz gebunden.

FAZIT: Arbeitgeber werden die derzeit sehr niedrigen Zinsen der Banken kaum unterbieten können. Attraktiv wird das Arbeitgeberdarlehen für alle, die beruflich fest im Sattel sitzen und sich eine verhältnismäßig unkomplizierte Finanzierung für ihr Fertighaus wünschen.

Zahlen, Daten, Fakten!

Die Nachfrage steigt: Derzeit liegt die Fertigbauquote bei 17,8 Prozent. Im Jahr 2006 lag sie noch bei 13 Prozent.

Laut BDF-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas liegt das langfristige Ziel bei rund 30 Prozent Marktanteil. Fakt ist: Der Anteil der gebauten Fertighäuser steigt kontinuierlich. Einen großen Anteil daran haben die Musterhaus-Ausstellungen – die „FertighausWelten“. In Baden-Württemberg baut schon fast jeder Dritte ein Fertighaus; ohnehin liegt der Schwerpunkt südlich des Mains.

Anteil des Fertigbaus auf Länderebene 2006

Anteil des Fertigbaus auf Länderebene 2006

Anteil des Fertigbaus auf Länderebene 2016

Anteil des Fertigbaus auf Länderebene 2016

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Weitere Infos & nützliche Adressen

Weitere Links und hilfreiche Angebote rund um das Thema Fertighaus.

Tag des Deutschen Fertigbaus

Beim Tag des Deutschen Fertigbaus konnten sich im vergangenen Jahr mehr als 40.000 Besucher von der Qualität der Häuser überzeugen. Ein Mal im Jahr lädt der Bund Deutscher Fertigbau zu der bundesweiten Großveranstaltung alle Fertighaus-Interessierten auf die Gelände der Hersteller ein. Am 7. Mai 2017 ist es wieder soweit. Alle Infos dazu gibt es in unseren News und Terminen– haltet Euch auf dem Laufenden.

Tag der Musterhäuser

Ein weiteres Highlight der Branche ist der „Tag der Musterhäuser“, der Ende September stattfindet. Die Fertighausbranche öffnet bundesweit die Pforten von mehr als 600 Musterhäusern. Vor Ort stehen kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie ist inklusive. Für rechtzeitige Ankündigungen, schaust Du am besten regelmäßig bei unseren News oder Terminen vorbei.

Lange Nacht der Musterhäuser

Die „Ausstellung Eigenheim und Garten“ in Bad Vilbel hat zuletzt Anfang Februar eingeladen, ihre mehr als 60 Musterhäuser zu besichtigen. In winterlich-lockerer Atmosphäre konnte man sich beim Glühwein und gemütlicher Beleuchtung ausführlich informieren. Mehr über die Lange Nacht der Musterhäuser.

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