Massivhaus bauen

„Stein auf Stein“ ist die Methode des Klassikers unter den Bauweisen: der Massivbau. Hier gibt es viele Tipps und Anregungen sowie Informationen zu den Vorteilen und Nachteilen!

Massivhaus – Wissenswertes in Kürze

Das Massivhaus besteht – wie der Name erahnen lässt – zum größten Teil aus massiven Materialien wie (Poren-)Beton, Stahlbeton, oder Mauerziegeln. Die raumabschließenden Elemente wie Decken und Wände übernehmen beim Massivhaus auch eine statisch-tragende Funktion. Nichttragende Innenwände können in Trockenbauweise errichtet werden.

Der Massivbau steht wie kein zweiter für eine solide und besonders langlebige Bauweise. Von Bauherren wird er obendrein wegen der Möglichkeit, ökologische Baustoffe einzusetzen, umweltgerecht und energieoptimal zu bauen, besonders geschätzt. In der Gestaltung ermöglicht das Massivhaus reichlich Spielraum für die individuelle Entfaltung, um dem Eigenheim die eigene Note zu verleihen. Architektonisch sind dem Massivhausbau fast keine Grenzen gesetzt.

Ein Haus zu bauen bedeutet Verträge einzugehen, die voller Fallstricke sein können – vom Grundstück, über die Auswahl der Bauweise und des Herstellers bis hin zur Bemusterung.

Daher ist besonders während der Planungsphase die fachmännische Begleitung durch eine unabhängige Bauberatung von enormer Bedeutung.

Der Begriff „Massivhaus“ ist nicht nur in der Baubranche gebräuchlich, sondern auch in der Immobilienwirtschaft. Hier wird er verwendet, um Interessenten Gebäude aus Mauerwerk und Beton beziehungsweise Stahlbeton, die nach den Prinzipien der Massivbauweise errichtet werden, näher zu bringen. Im Wohnungsbau bedeutet dies, dass die Wände hauptsächlich aus Mauerwerk, (Stahl-)Beton oder Beton und die Decken aus Ziegel, Stahl- oder Leichtbeton bestehen.

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Das Bauen von Massivhäusern erfordert ein großes Maß an Erfahrung. Planerische Sicherheit und sorgfältige Bauausführung gehören zu den obersten Geboten. Hier sind Bauunternehmen mit dem erforderlichen Know-how aufgeführt – zum Vertrauen künftiger Bauherren.

Die Stärken und Schwächen von Porenbeton beim Massivhaus

Vorteile

Vorteile von Porenbeton

Der Bundesverband Porenbeton beziffert den Anteil am Mauerwerksbau mit stolzen 19 Prozent. Die weite Verbreitung könnte mit den hervorragenden Eigenschaften bei der Wärmedämmung zusammenhängen. Die Energiestandards bei Neubauten steigen, und nicht zuletzt gibt es attraktive Fördermöglichkeiten bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die Energieeffizienz belohnt.

Einher mit der guten Wärmedämmung geht die verhältnismäßig leichte Verarbeitung. Die Steine können im sogenannten Dünnbettverfahren verbaut werden. Dabei ist die Mörtelschicht besonders dünn – so wird das Mauern vereinfacht und Material eingespart. Die enge Verbauung bewirkt zudem eine noch bessere Wärmedämmung.

Infos unter www.kfw.de

Nachteile

Die Nachteile von Porentbeton

Durch sein geringes Gewicht hat der Porenbeton den Nachteil eines mäßigen Schallschutzes. Wer sich darüber ein Bild machen will, sollte die Angaben zur Rohdichte beachten. Kalksandsteine beispielsweise haben eine Rohdichte von etwa 2,2 – hochdämmende Porotonsteine liegen bei 0,8. Manche Hersteller bieten aber auch Porotonsteine, die für Innenwände gedacht sind und eine Schallschutzdichte bis 1,4 erreichen.

Ein weiteres Problem beim Porenbeton ist seine Neigung, schnell Wasser aufzunehmen. Ein guter Schutz vor Regen und Schnee ist daher ein Muss.

Massivhaus: Das stabile Nest fürs Leben

Wer „Stein auf Stein“ baut, setzt auf Variabilität und Stabilität. Die architektonischen Möglichkeiten scheinen grenzenlos und die Werthaltigkeit zeitlos zu sein. Die gute Dämmung sorgt für Nestwärme ein Leben lang.

  • Rohbau massives Doppelhaus
  • Lochziegel für die Massivbauweise
  • Mediterranes Massivhaus
  • Massivhaus mit Klinker
  • Porenbeton für Massivhäuser
  • Hochlochziegel für Massivhäuser

Massivhaus – erfahren, erforschen, errichten

Die Entscheidung für den Hausbau trifft man meist nur einmal im Leben. Unterstützung geben die Listen mit Herstellern und Preisen, die Auswahl weiterer Haustypen und Besuche von Musterhausparks.

Massivhaus Preise

Massivhäuser: Listen und Angebote

Wer sich für ein Massivhaus entschieden hat, kann hier die Suche nach dem Gold aus Beton starten. Unter den Listen mit Anbietern, Preisen und Grundrissen ist mit Sicherheit das Richtige dabei.

Massivhäuser: Preise vergleichen

Massivhaus weitere Haustypen

Weitere Haus-Bauarten

Auf dem Weg zum Traumhaus stehen künftigen Bauherren mehrere Haus-Bauarten zur Auswahl. Hier kann man in aller Ruhe sichten und entscheiden. Mit Sicherheit ist für jeden Wunsch etwas dabei.

Auswahl Haus-Bauarten

Musterhausparks

Tour-Tipp: Musterhauspark

Bei einem Ausflug mit der ganzen Familie können vollständige Beispielhäuser besichtigt werden. In manchen Musterhausparks kann man sogar zur Probe wohnen. Eine Tour lohnt sich.

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Informationen und Links

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Massivhaus – effiziente Dämmung

Dämmschicht, Luftschicht und/oder ein- bis zweischalige Außenwände: Massivhäuser bieten eine besonders gute Wärmeeffizienz und Kälteisolierung. Ohnehin sorgen die oft recht dicken Wände für ein angenehmes Raumklima. Im Sommer hält die Dämmung die Hitze ab und sorgt für eine angenehme Raumtemperatur. Zudem speichert das Mauerwerk die Wärme, die bei Absinken der Umgebungstemperatur wieder abgegeben wird. Das macht sich auch im Geldbeutel bemerkbar, denn die Energieeffizienz eines Massivhauses spart reichlich Heizkosten. Darüber hinaus besticht das Massivhaus durch seine hervorragende Schalldämmung nach innen und außen.

Baumaterial Massivhaus

Porenbeton – Massivhaus holt tief Luft

Ein Baustoff mit drei Namen: Porenbeton war früher unter dem Begriff „Gasbeton“ bekannt. Heute kennt der Volksmund ihn als „Ytong-Stein.“ Gleichwohl ist „Ytong“ ein Markenname beziehungsweise eine Gattung von Wandbetonsteinen mit eben jenen Poren die seine Besonderheit ausmachen.

Die Poren in dem Beton sind in Wirklichkeit kleine Wasserstoff-Luftbläschen. Sie entstehen durch das Hinzufügen von Aluminiumteilchen zu einer Mischung aus Branntkalk, Zement, Quarzsand und Wasser. Beim Aushärten der künftigen Steine entstehen die Bläschen wodurch sich das Material ausdehnt. Ist der Vergrößerungsprozess beendet, kommt es zu einer weiteren Aushärtung durch die Behandlung mit Wasserdampf und hohem Druck – fertig ist der Porenbetonstein, der dann zu mehr als 80 Prozent aus Luftbläschen besteht.

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