Solaranlage

Eine Solaranlage ist ein System zur Umwandlung von Sonnenenstrahlung in nutzbare Energie. Es wird unterschieden zwischen Thermischen Solaranlagen (Wärme) und Photovoltaik (Strom), für beide Systeme erhalten Bauherren Förderungen von Bund und Ländern.

Mit der Solaranlage Sonnenenergie nutzen

Bei einer Solaranlage kann es sich um eine Solarthermische Anlage zur Wärmeerzeugung (für Warmwasser, Raumbeheizung oder beides) oder eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung handeln. Während die Thermische Solaranlage sich sogenannter Kollektoren bedient, nutzt Photovoltaik Solarmodule, die ihrerseits aus Solarzellen zusammengesetzt sind. Durch die intelligente Nutzung von Solarsystemen lassen sich in hohem Maße fossile Brennstoffe sowie Energiekosten sparen. In aller Munde ist gerade der Begriff „Photovoltaik“, doch speziell auch Solarthermische Anlagen sind für Mitteleuropa interessant, da sich warmes Wasser recht gut speichern lässt. Dadurch steht es auch nachts zur Verfügung, wenn das Angebot an Sonnenwärme nicht vorhanden ist. Mit ihrer Solarbatterie verfügt die Photovoltaikanlage ebenfalls über eine gewisse Speicherkapazität.

Solaranlage zur Wärmeproduktion: Solarthermische Anlage

Eine Solaranlage für Solarthermie kann entweder zur Trinkwassererwärmung, Heizungsunterstützung oder als Kombi-System eingeplant werden. Je nach Art der Nutzung gehören dann verschiedene Komponenten zu der Solaranlage. Der Vorgang der Wärmegewinnung aus Sonneneinstrahlung ist mit wesentlich weniger Aufwand verbunden als das Generieren von Solarstrom. Sonnenwärme erhitzt in den Flach- oder Vakuumröhrenkollektoren Thermischer Solaranlagen ein Gas oder eine Flüssigkeit. Dieses sogenannte Wärmetransportmedium wird dem Wärmespeicher zugeführt und darin abgekühlt. Infolge dessen erhitzt sich das Wasser im Solarspeicher (Temperaturausgleich). Das Wärmetransportmedium wird nun in den Kollektor zurückgeleitet, wo der Prozess von vorne beginnt. Um den Warmwasserbedarf eines Haushaltes während der Sommermonate (Mai bis September) zu 100 Prozent decken zu können, müssen die Größe der Kollektorfläche und des Speichers nach der Anzahl der Personen und dem Bedarf der Haushaltsmaschinen im Einfamilienhaus geplant werden. Die größte Ausbeute aus der Sonnenwärme lässt sich mittels einer Solarthermieanlage zur kombinierten Warmwasser- und Heizungsunterstützung erzielen. Für diese ist eine entsprechend große Kollektorfläche erforderlich. Allerdings beschränkt sich die solare Heizunterstützung hauptsächlich auf die Übergangszeit, da in den Wintermonaten wenig Sonnenwärme zur Verfügung steht. Es empfiehlt sich ein kombiniertes Heizsystem beispielsweise mit Solarthermie und Pellet-Heizung.

Solaranlagen zur Stromerzeugung: Photovoltaikanlagen

Die zu Solarmodulen zusammengefassten Solarzellen der Photovoltaikanlage werden durch den Photonenbeschuss der Sonneneinstrahlung in positive und negative Ladungen voneinander getrennt. Zwischen den verschiedenen Ladungen entsteht eine elektrisch leitende Verbindung, über die ein Strom dann entweder in der Solarbatterie gespeichert oder sofort verbraucht werden kann. Möglich ist auch das Einspeisen von Solarstrom in das öffentliche Stromnetz per Wechselrichter. Solaranlagen eigenen sich zur Installation auf dem Hausdach, im Dach oder an der Fassade. Die Montage auf einem Flachdach erfordert eine Unterkonstruktion, da er nötige Neigungswinkel der Sonnenkollektoren von 45° hergestellt werden muss. Auch die freie Aufstellung der Solaranlage neben dem Haus kann eine Option sein.

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