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Fachwerkhaus bauen

Ein gemütliches Fachwerkhaus bauen! Hier spezialisierte, bewährte Hausbaufirmen und Fachwerkhäuser mit Preisen und Grundrissen finden.

Fachwerk – Eine Deutsche Hausbau-Tradition

Bei keinem anderen Haustyp ist die jahrhundertealte Handwerkskunst auch von außen so deutlich sichtbar. Bereits seit dem Mittelalter werden Fachwerkhäuser in sogenannter Skelettkonstruktion erbaut. Meist bestehen die tragenden Elemente aus dicken Eichen- oder Tannenholzbalken. Die Zwischenräume des Holzgerüsts, die Gefache, sind gefüllt mit einem verputzten Holzgeflecht oder Mauerwerk. Hinzu kommen die typischen Verzierungen und Schmuckformen. Heutiger Nachfolger des ursprünglichen Fachwerkbaus ist die Holzrahmenbauweise. Die neuen Fachwerkhäuser werden aber von innen gedämmt, vorgefertigt geliefert und vor Ort montiert. Moderne Fachwerkhäuser sind lichtdurchflutete, energieeffiziente Wohnhäuser mit einem ganz eigenen Charme.

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Vor- und Nachteile vom Fachwerkhaus

Jahrhundertealte Erfahrung beim Bau, natürliche Baustoffe und luftige Raumaufteilung – Fachwerkhäuser haben viele Vorteile. Bauinteressierte sollten aber auch die Nachteile kennen.


Vorteile

  • Einzigartiger, uriger Charme
  • Sehr gute Schall- und Wärmedämmung sowie angenehmes Raumklima durch natürliche Materialien
  • Großzügige Raumaufteilung mit viel Licht, dank weniger Wänden und tragendem Gerüst
  • Gute Wertentwicklung
  • Sehr umweltschonend, da aus größtenteils nachwachsenden Rohstoffen gebaut

Nachteile

  • Erhöhte Brandgefahr
  • Weil Holz arbeitet, muss das Haus regelmäßig gewartet werden
  • Eher im oberen Preissegment angesiedelt
Doppelseite eines Hauskataloges

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Weitere Informationen zum Fachwerkhaus

Fachwerkhäuser weiter im Trend – ein Stück regionale Identität

Fachwerkhäuser liegen in den letzten Jahren voll im Trend. Dies ganz besonders dort, wo seit jeher traditionell so gebaut wurde, beispielsweise in Niedersachsen oder Baden-Württemberg.

Hier hat sich bereits seit den 60-er und 70-er Jahren eine richtige Fachwerk-Szene etabliert, die auf regionale Bauweisen und Baustoffe wert legt und die auf die althergebrachten Baustile setzt.

Ähnlich verhält es sich mit den größeren Anbietern von modernen Fachwerkhäusern, die meist (auch) Häuser im jeweiligen regionalen Fachwerkstil im Angebot haben. Die also neue Häuser in jenem Stil bauen, der seit Generationen die lokalen Hauslandschaften prägt – und die somit die regionale Identität weiter fördern.

Traditionelles-Fachwerkhaus

Welche Holzarten werden für ein Fachwerkhaus verwendet?

Die häufigsten Hölzer im Fachwerkbau sind Eiche und Tanne. Diese haben sich im Laufe der Jahrhunderte als besonders witterungsbeständig erwiesen.

Was versteht man unter einem Fachwerkhaus?

Als Fachwerkhaus bezeichnet man ein Haus, das mit Hilfe der Skelettbauweise gefertigt wird. Bei Fachwerkhäusern werden horizontale Aussteifungen mit schräg eingebauten Streben verbaut, deren Zwischenräume anschließend mit Mauerwerk oder mit Lehm verputzten Holzgeflecht aufgefüllt werden.

Wie lange hält ein altes Fachwerkhaus?

Fachwerkhäuser sind, gute Pflege und regelmäßige Renovierungsarbeiten vorausgesetzt, mehrere hundert Jahre bewohnbar und gelten allgemein als sehr widerstandsfähige Häuser. So ist es nicht verwunderlich, dass noch heute Fachwerkhäuser bewohnt sind, die bereits im 19. Jahrhundert gebaut wurden.

Wie viel kostet ein Fachwerkhaus?

Für ein schlüsselfertiges Fachwerkhaus sollten Sie mit einem Preis in Höhe von 2.500 Euro bis 3.000 Euro pro m² rechnen, das wären rund 385.000 Euro für 140 m² und 500.000 Euro für ein größeres 180 m² Haus. Zu diesen Preis bietet das Fachwerkhaus ein angenehmes Raumklima, Langlebigkeit und eine unverwechselbare Optik.

Warum baut man Fachwerkhäuser?

Heute werden Fachwerkhäuser vor allem gebaut, um die Vorteile der Massiv- und der Holzbauweise zu verbinden. Sie sind stabil, machen ökologischen Bau möglich und vermitteln einen speziellen Charme, der bei vielen modern gestalteten Häusern fehlt. Neben den klassischen Fachwerkhäusern haben sich mittlerweile allerdings auch moderne Fachwerkhäuser mit vielen Fensterflächen etabliert.

Im Allgemeinen werden in drei regionaltypischen Fachwerksarten unterschieden:

Das niedersächsische Fachwerk

Ist von den Küsten bis zum Harz und von den Niederlanden bis nach Brandenburg verbreitet. Es besticht vor allem durch geordnete und sehr gleichmäßige Abstände des Fachwerks und wirkt daher sehr geradlinig. Außerdem ist es für seine umfangreichen geschnitzten Schmuckformen bekannt.

Das alemannische Fachwerk

Meist mit großen Pfostenabständen und außenliegenden Verbindungen der Holzbalken. Charakteristisch sind zum Beispiel Wohnstuben mit Bohlenwänden und Fenstererker. Verbreitet ist das alemannische Fachwerk vom Neckar bis zum Bodensee sowie im Schwarzwald und Böhmerwald.

Das fränkische Fachwerk

Wirkt sehr lebhaft und ist geprägt durch ungleiche Abstände der Holzbalken mit zahlreichen Zierformen. Man kennt es auch wegen seiner phantasievollen Fachwerkfigurationen, etwa den bekannten geschweiften Andreaskreuzen. Oft hat es einen aufstrebenden Giebel. Verbreitungsgebiet ist von den Mittelgebirgen aus nach Süden bis an den Neckar sowie von Polen im Osten bis in das Elsass im Westen.

Regionale Fachwerksarten
TIPP: Inspiration auf der deutschen Fachwerkstrasse Wer sich für ein Fachwerkhaus interessiert und sich im Vorfeld des Baus einmal so richtig von den schönsten Klassikern inspirieren lassen möchte, dem sei ein Trip entlang der Deutschen Fachwerkstraße empfohlen. Mehr als 100 Fachwerkstädte präsentieren auf 3.500 km Länge ihre einzigartigen Bauwerke. Sieben unterschiedliche Etappen ermöglichen spezielle Einblicke in regionale Bauweisen – ein auf jeden Fall spannender Abstecher in den deutschen Fachwerkbau.

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