Ziegel-Elementbauweise

Indem die Ziegel-Elementbauweise die Stärken der Ziegelsteine mit Fertighaus Vorteilen zusammenführt, schafft sie interessante Hausbau-Optionen für Massivhaus-Liebhaber. Die großformatigen Wand-, Decken- und Dachelemente für das Wunschhaus in der Bauweise werden in hoher Qualität vorgefertigt.

Ziegel-Elementbauweise: vereint Ziegel & Fertighaus Vorteile

Was ist Ziegel-Elementbauweise? Ein Massivhaus in Ziegel-Elementbauweise ist immer auch ein Fertighaus, denn beim Hausbau mit Ziegelelementen spielt das Thema „Stein auf Stein“ nach wie vor eine Rolle. Jedoch werden dabei die Ziegelsteine nicht mehr als sogenannte „Einhandsteine“ im kleinformatigen Mauerwerksbau verbaut, sondern eingebettet in geschosshohe und raumbreite Wand-, Decken- und Dachelemente.

Alle Arbeitsabläufe während ihrer Vorfertigung im Elementwerk, ihrem Transport zur Baustelle und ihrer kurzen Montagezeit sind technisch und logistisch bis ins kleinste Detail durchgeplant. Durch die festen Zeitabläufe sollten der Bauzeitplan exakt eingehalten werden können und optimale Planungssicherheit gewährleistet sein. Auch Komplikationen wie witterungsbedingte Arbeitsunfälle oder Umsetzungsschwierigkeiten sind beim Haus bauen mit Ziegelelementen nahezu ausgeschlossen. Ihre Planbarkeit verbindet die Ziegel-Elementbauweise mit viel Gestaltungsfreiheit beim eigenen Hausbau.

Ziegel-Element

Ziegel-Element am Baukran

Ziegelsteine: altbewährt und liebgeworden

Mit Ziegeln und der Ziegel-Elementbauweise lassen sich so gut wie alle architektonischen Wünsche erfüllen. Vielfältige Bauteile wie Balkone, Erker und individuelle Fenster- sowie Mauerwerksformen sind umsetzbar. Die Ziegelbauweise bedient sich des ältesten Baustoffs überhaupt und setzt damit eine alte Bautradition fort. Ton und Lehm ist der Grundstoff der Ziegelsteine; bei ihrem Herstellungsprozess durchlaufen sie einen Brennprozess, jedoch kein aufwendiges chemisches Umwandlungsverfahren. Das fertige Produkt Ziegel entspricht damit höchsten ökologischen Anforderungen und trägt zum gesunden Wohnen bei. Durch ihre schnell austrocknende Struktur weisen offenporige Ziegelsteine die niedrigste Dauerfeuchte aller Baustoffe von unter 0,5% auf. Weitere prägnante Stärken gerade auch monolithisch gebauter Ziegelhäuser sind Wärmedämmung, Schallschutz und Brandschutz. Ihre hervorragenden bauphysikalischen und Wärmedämm-Eigenschaften legen ihre Realisierung als Öko-Biohaus sowie als Effizienzhaus nahe. Effizienzhaus-Standard erreichen Fertighäuser in Ziegel-Systembauweise ohne aufwändige Zusatzdämmung ihrer Außenwände.

Wandaufbau der Ziegel-Elementbauweise

Die Herstellung von Ziegelelementen erfolgt gemäß der vom Auftraggeber freigegebenen Element- und Produktionspläne. Diese haben die gestalterischen und statischen Anforderungen an Wandelemente, die Wandstärke sowie die Mörtel- bzw. Ziegelart zum Inhalt. Das Herstellungsverfahren der Ziegelelemente garantiert höchste Genauigkeit und Maßhaltigkeit. Computergestützte Setzmaschinen setzen die Ziegelsteine in Reihe, anschließend werden sie von qualifiziertem Fachpersonal mit Schalungen für Fenster und Türen, Steckdosen und Leerrohre versehen. Im nächsten Schritt werden die Bewehrungen integriert, die den Ziegel-Elementwänden schon während dem Transport zur Baustelle und der Montage zusätzliche Stabilität geben. Den Bewohnerbedürfnissen gemäß folgt die Integration von Wasserleitungen, Fallrohren und WC-Spülkästen.

Nachdem noch fehlende Mauerziegel per Hand ergänzt wurden, werden die Mauerfragmente mit Mörtel zu Elementen aufgegossen und in die Wärmekammer verbracht, wo sie 48 Stunden lang abtrocknen. Elemente für monolithische Außenwände, tragende oder nichttragende Innenwände und Schallschutzwände aber auch Ziegelelemente für zweischalige Mauerkonstruktionen oder für die Kombination mit Wärmedämm-Verbundsystemen entstehen in der hoch entwickelten Standard-Produktion im Elementwerk nach DIN 1053 Teil 4.

Montage der Ziegelelemente

Am Bauplatz werden die Ziegelelemente nach Montageplan mittels Kran flucht- und höhengenau im Mörtelbett platziert und im Bereich der drei Zentimeter breiten Montagefuge miteinander verbunden. Nach dem Versetzen greift die Schlaufenbewehrung der Einzelelemente zu Bewehrungsringen, in die ein Bewehrungsstab verbindend eingefügt wird. Es folgen die vollfugige und geschosshohe Verfüllung der Montagefuge mit Mörtel und die Vorbereitung der Wand zur Aufnahme des Deckenelements.

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