Schleppdach bauen

Satteldach

Das Schleppdach ist genau genommen keine eigene Dachform, sondern einem Hauptdach untergeordnet. Es bildet somit eine Erweiterung zum eigentlichen Dach des Hauses.

Schleppdach

Schleppdach – die abgeschleppte Erweiterung

Beim Schleppdach wird eine zusätzliche Dachfläche an das eigentliche Hauptdach angeschlossen. Es kann direkt mit dem Hauptbau errichtet werden, aber auch gut nachträglich als Erweiterung angebaut werden. Eine weitere Bauform ist die Nutzung als Gaubendach.

Das Schleppdach verfügt nur über eine geneigte Dachfläche und ist damit im Prinzip nichts anderes als ein Pultdach, das an ein Hauptdach anschließt. Dabei handelt es sich meistens um ein Satteldach, aber auch andere Dachformen können mit einem Schleppdach erweitert werden. Die Verbindung der Dachflächen kann auf unterschiedliche Weisen erfolgen: Das Schleppdach kann direkt an die Traufe des Hauptdaches anschließen; es kann unterhalb der Traufe beginnen, sodass das Hauptdach übers Schleppdach hinausragt; oder – in eher seltenen Fällen – über der Traufe beginnen und über dann über das Hauptdach hinausgehen.

Sowohl die Traufe des Hauptdaches, als auch der Dachfirst des Pultdaches – also des Schleppdaches – verlieren durch die Verbindung ihre Funktion und ihre Bezeichnung. Sie bilden jetzt die sogenannte „Kehle“. Das Schleppdach kann in Ausnahmen dieselbe Neigung wie das Hauptdach haben, in der Regel ist es aber flacher oder steiler geneigt. Je nach Neigungsunterschied ist die Kehle dann mehr oder weniger gespreizt.


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Schleppdach: Vorteile und Nachteile

Wie bei allen Dachformen gibt es auch beim Schleppdach sowohl Vorzüge als auch Nachteile, die berücksichtigt werden sollten.

Vorteile beim Schleppdach

  • Einfache Konstruktion
  • Kann gut im Nachhinein angebaut werden
  • Kostengünstig
  • Schleppgauben ermöglichen den Einbau von Fenstern im Obergeschoss
  • Können einfache Dächer optisch aufwerten

Nachteile vom Schleppdach

  • Bietet nur begrenzte Möglichkeiten

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Schleppdächer haben eine lange Tradition. Bei landwirtschaftlichen Gebäuden wurden sie oft als Schutzdach für die Lagerung von Gerätschaften und Ähnlichem verwendet. Auch bei Kirchen wurden Schleppdächer für seitliche Anbauten oder die Deckung offener (Vor-)hallen genutzt. Heutzutage finden sie häufig Verwendung für Unterstellplätze, beispielsweise für die Lagerung von Kaminholz oder Gartengeräten, als Carport oder als Überdachung einer Garage.

Das Schleppdach verfügt über eine einfache Konstruktion mit schlichtem Aufbau. Die Kosten fallen daher relativ gering aus und es eignet sich hervorragend für einen späteren Anbau. Die Fertigungszeit für ein Schleppdach ist ebenfalls gering, allerdings – wie auch im Hinblick auf die Kosten – zudem immer auch abhängig vom Material. Mit ein bisschen Geschick kann ein einfaches Schleppdach auch selbst gebaut werden, wobei aber die Konstruktion einer Gaube lieber vom Fachmann durchgeführt werden sollte.
Das Schleppdach als Gaubendach

Eine häufige Verwendung des Schleppdaches ist die Nutzung für Dachgauben. Diese können direkt über der Traufe oder an anderen Stellen auf der Dachfläche platziert werden und werden als Schleppgauben bezeichnet. Der Neigungswinkel des Daches ist flacher als der des Hauptdaches und überdeckt die senkrechten Seitenwände der Gaube. Gauben können einzeln, als Gaubengruppe oder Gaubenreihe gebaut werden und ermöglichen den Einbau von Fenstern im Dachgeschoss.

Schleppdach Verwendungsbeispiel

Das Schleppdach ist eine genauso traditionelle wie funktionale Dachbauweise. Sie schützt das Haus für Wind und Wetter und bietet begeisternde architektonische Möglichkeiten.

Typisches Kennzeichen sind die weit über die seitlichen Fassaden hinausgehenden Schleppdachflächen. Sie schirmen das Haus vor Witterungs- und Verfallserscheinungen ab und können kreativ genutzt werden. So zum Beispiel als überdachte Car-Ports oder gemütliche Sitzflächen.

Kein Wunder, dass man die Schleppdächer nicht mehr nur in ländlichen Gegenden findet, wo sie sich architektonisch bewährt haben. Auch in urbanen Regionen avancieren sie zu Dach-Highlights.

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