Walmdach

Satteldach

Das Walmdach zählt zu den klassischen Dachgeometrien. Es verfügt nicht nur auf den Traufseiten, sondern auch auf den Giebelseiten über geneigte Dachflächen – die Walme. Hier über Walmdächer informieren!

Walmdach

Walmdach – zeitlos und repräsentativ

Das Walmdach sticht nicht nur optisch hervor, es verleiht dem Haus zugleich einen nostalgischen Charme und bietet obendrein optimalen Schutz vor Wind und Wetter.

Im Unterschied zum Satteldach, das über zwei geneigte Dachflächen und jeweils einen senkrechten Giebel an den Stirnseiten verfügt, hat das Walmdach auch an den Giebelseiten geneigte Flächen – die sogenannten Walme. Die Dachflächen dürfen allerdings nicht bis zur Mitte reichen, denn nur wenn ein Dachfirst vorhandenen ist, wird der Begriff Walmdach verwendet. Fehlt dieser, spricht man von einem Pyramiden- oder auch Zeltdach.

Traditionell wird das Walmdach häufig bei Fachwerkhäusern oder Gebäuden, die viel Holz an der Außenseite haben, verwendet. Anders als beim Satteldach entstehen nämlich ab der Traufhöhe nach oben keine Giebel, die besonders geschützt werden müssen. Die geneigten Dachflächen an allen Seiten bieten außerdem weniger Angriffsfläche für Wind und Regen.

Durch die zusätzlichen Dachflächen eignen sich Walmdächer sehr gut für Photovoltaik-Anlagen. Alle vier bieten Platz für Sonnenkollektoren und bei günstiger Ausrichtung des Hauses können sogar zwei Dachflächen parallel genutzt werden.


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Walmdach – Vorteile und Nachteile

Wie bei jeder Bauweise gibt es auch beim Walmdach Vor- und Nachteile.

Vorteile eines Walmdachs

  • Optisch ansprechend
  • Besonders tragfähige Dachkonstruktion, daher auch gut für Schilfdeckung geeignet
  • Wenig Angriffsfläche für Wind und Regen
  • Lässt sich gut für Photovoltaikanlagen nutzen

Nachteile eines Walmdachs

  • Durch Dachschrägen an allen Seiten geht Wohnfläche verloren
  • Beleuchtung nur durch Dachfenster
  • Teurer als z.B. Satteldächer

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Weitere Infos für Deinen Hausbau

Wie jedes Dach braucht selbstverständlich auch das Walmdach einen Unterbau aus Holzbalken. Durch die Verbindung des Gratsparrens mit den Sparren, Schiftern und Pfetten entstehen mehr Dreieckskonstruktionen in der Dachfläche als beispielsweise bei einem Satteldach. Diese machen das Walmdach besonders stabil und sorgen dafür, dass es schwere Lasten tragen kann.

Die hohe Tragfähigkeit macht Walmdächer besonders geeignet für Schilfeindeckung, da im Laufe der Zeit immer wieder neues Schilf aufgelegt werden muss und das Gewicht dadurch steigt. Zudem sind die oberen Schilflagen oft feucht, was ebenfalls für zusätzliche Last sorgt. Da Schilfdächer außerdem sehr windanfällig sind, bietet sich das Walmdach mit seiner geringen Angriffsfläche an.

Je nach Region und Tradition lassen sich Walmdächer mit allen möglichen Materialien decken. Schilf ist häufiger im Norden zu finden, Schindeln trifft man vermehrt im Schwarzwald, Ziegel sieht man in allen Regionen Deutschlands.

Walmdach als Reetdach

Seinen Namen bekommt das Walmdach von den Dachneigungen an den Stirnseiten, die Walm genannt werden. Je Ausführung gibt es verschiedene Formen.

Krüppelwalm, Schopfwalm und Halbwalm

Bei einem klassischen Walmdach sind die geneigten Flächen an den Stirnseiten genauso hoch wie an den Giebelseiten. Auch die Dachneigung ist beim Walm in der Regel dieselbe wie bei den Seitenflächen.

Reicht der Walm nicht bis auf die Traufhöhe herunter, sondern ist nur ein Stück heruntergezogen, wird die Dachform als Krüppelwalm oder Schopfwalm bezeichnet. Reicht der Walm im Vergleich zu den Längsdachflächen halb zur Traufe, wird das Krüppelwalmdach auch Halbwalmdach genannt.

Fußwalm und Niedersachsengiebel

Eine weitere Sonderform ist der Fußwalm. Er hat im oberen Abschnitt einen senkrechten Teil in Form eines Dreiecks, an den sich unten eine schräge Dachfläche anschließt. Diese endet auf der Traufhöhe der Seitenflächen. Das Fußwalmdach verfügt also über einen kleinen Giebel. Die Dachform ist in vielen Regionen der Welt zu finden, besonders häufig wird sie zum Beispiel in Korea gebaut.

Vom Niedersachsengiebel spricht man, wenn die Giebelseiten zwar geneigte Dachflächen haben, die nicht über die gesamte Höhe reichen, diese aber weder am Dachfirst beginnen, noch bis zur Traufhöhe der Längsseiten reichen. Der Walm ist also in der Mitte, was allerdings konstruktive Nachteile mit sich bringt. Aus diesem Grund wird er heute kaum noch gebaut.

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