Das Hausbauportal
Hervorragend 4.3 von 5 Trustpilot

Bauen ganz nach Plan: Der Bebauungsplan

Der Bebauungsplan erläutert Sinn und Zweck des Bauvorhabens

Jeder, der auf der Suche nach einem Grundstück ist, wird früher oder später auf den sogenannten Bebauungsplan treffen. Worum es sich bei einem solchen handelt, welche Inhalte er hat und ein exemplarisches Beispiel inklusive eines Glossars führt dieser Artikel auf.

Bebauungsplan – was versteht man darunter?

Der Bebauungsplan (kurz: B-Plan) ist ein verbindlicher Bauleitplan, der die Art und Weise einer Bebauung von Grundstücken regelt. Darüber hinaus bestimmt er die Nutzung der Flächen, die von der Bebauung freizuhalten sind. Ausgearbeitet wird der B-Plan von der zuständigen Gemeinde, die in einer Satzung zuerst festlegt, welche Nutzungen auf einer Fläche gestattet sind. Im Allgemeinen setzt sich der Bebauungsplan aus zwei Teilen zusammen:

  • Teil A: Planzeichnung (im Maßstab 1:500 oder 1:1000)
  • Teil B: Text

Allerdings ist die Verwendung beider Teile nicht zwingend vorgeschrieben. Der B-Plan kann beispielsweise auch nur aus dem textlichen Teil samt einer Begründung bestehen. In jedem Fall müssen allerdings die Bestimmungen des Bebauungsplans eingehalten werden.

Hausbau-Kataloge

Gratis Hausbau-Kataloge


Ab in die eigenen vier Wände: Tolle Kataloge mit viel Inspirationsmaterial sind der erste Schritt zu Ihrem Traumhaus! Gleich anfordern und zahlreiche Anbieter einfach Zuhause vergleichen.

Sinn und Zweck der Bebauungsplanung

Ein Bebauungsplan muss eine Erläuterung enthalten, in der Sinn und Zweck des Bauvorhabens erläutert und begründet sind. Näheres dazu findest Du im Baugesetzbuch (BauGB).

Inhalt des Bebauungsplans

§ 9 BauGB befasst sich mit den Inhalten, die ein B-Plan enthalten kann. Dabei ist jedoch zu beachten, dass nicht alle der dort genannten 26 Punkte in einem Bebauungsplan enthalten sein müssen. Obligatorische Punkte hingegen sind:

  • Art der baulichen Nutzung
  • Maß der baulichen Nutzung
  • Überbaubare Grundstücksflächen
  • Örtliche Verkehrsflächen

Treten alle diese Aspekte im Bebauungsplan auf, handelt es sich um die gebräuchlichste Form des B-Plans: „qualifizierter Bebauungsplan“. Fehlt einer der vier genannten Punkte, liegt ein „einfacher Bebauungsplan“ vor. Bei dem einfachen B-Plan wird zur Beurteilung des Bauvorhabens die Bebauung der näheren Umgebung herangezogen. Dies erfolgt auf Grundlage von §34 BauGB (Innenbereich) bzw. §35 BauGB (Außenbereich).

Exemplarischer Bebauungsplan Teil A inklusive Legende

Exemplarischer Bebauungsplan Teil A

Exemplarischer Bebauungsplan Teil A

Bebauungsplan Zeichenerklärung

Bebauungsplan Zeichenerklärung 1

Mehr zu: Bauen
Schlagworte: Bebauungsplan, Grundstück

Diesen Artikel teilen

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen:
(5 Sterne aus 3 Stimmen)
Doppelseite eines Hauskataloges

Hausbau-Kataloge
gratis bestellen!

Der Weg zum Traumhaus, ob Bungalow, Stadtvilla oder andere Haustypen, führt am besten über die Hauskataloge der Hersteller. Die Bestellung ist kostenlos und unverbindlich.

Verwandte Artikel

Entdecken Sie ähnliche Beiträge in unserem Ratgeber

Grundbucheintrag
Grundbucheintrag – Alle Infos zu Ablauf, Einsicht und Kosten

Das perfekte Baugrundstück scheint gefunden, doch bestehen bestimmte Rechte anderer Personen, etwa Wege- oder Wohnrechte? Und ist das ...

Altlasten beim Grundstück
Altlasten beim Grundstück: Vorsicht vor der Kostenfalle!

Endlich haben Sie das perfekte Grundstück gefunden. Zudem ist das Areal auch noch unschlagbar preiswert, weswegen Sie in Gedanken schon ...

Bebauungsplan
Die besten Tipps für den erfolgreichen Grundstückskauf

Wer ein Haus bauen möchte, braucht natürlich ein passendes Baugrundstück. Worauf Bauherren beim Grundstückskauf besonders achten ...

Baugrundstück finden
Das passende Grundstück finden

Für die Verwirklichung des Traumhauses benötigt man natürlich auch das passende Grundstück. Die Suche nach einem solchen ist jedoch ...

GRATIS KATALOGE