Bungalow bauen, Preise, Grundrisse

Bungalow

Wohnglück auf nur einer Ebene – jetzt einen Bungalow bauen! Alle Infos zur Barrierefreiheit: Beispielhäuser, Preise und viele Grundriss-Variationen für Dein Traumhaus.

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Alles auf einer Ebene!

Barrierefrei Leben und Arbeiten auf einer einzigen Etage – der Bungalow macht es möglich. Eingeschossiges, stufenloses Wohnen ist äußerst komfortabel und bei älteren und eingeschränkten Personen genauso beliebt wie bei Familien. Deswegen erlebt der Bungalow seit einiger Zeit ein Comeback. Umgangssprachlich wurde er wegen seiner Dachform oft auch als Flachdachhaus bezeichnet. Doch mittlerweile gibt es viele Dachvarianten mit Pultdach, Sattel- oder Walmdach. Zudem punktet der Bungalow mit einer Vielzahl möglicher Bauformen von rechteckig/quadratisch bis L-förmig, Z-förmig oder U-förmig.

Bungalow Definition

Was ist ein Bungalow?

Ein Bungalow ist ein eingeschossiges und freistehendes Haus ohne Treppen, in dem sich sämtliche Räume nebeneinander, also auf einer Ebene befinden. Dies ermöglicht barrierefreies Wohnen. Die Statik tragender Wände muss kaum berücksichtigt werden, deshalb sind offene Raumkonzepte üblich. Typische Dachformen für den Bungalow sind das Flach- und Walmdach.

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Auf der Suche nach dem perfekten Grundriss

Viel Raum zum Wohnen dank großzügiger Raumaufteilung sowie heller und offener Raumkonzepte

Die verschiedenen Formen beim Bungalow

So einfach der Baustil, so vielfältig die möglichen Grundriss-Varianten. Ob als Massivhaus oder Fertighaus: Die gängigsten Bungalow-Formen präsentieren wir Euch hier:

Einfacher oder
rechteckiger Bungalow

Am häufigsten kommt der rechteckige- oder auch einfache Bungalow vor. Die Größe der Wohnfläche kann stark variieren. In unserer Häuserliste findest Du Beispiele zwischen 80 und sagenhaften 290m², wobei fast alle kleineren Varianten eine schlichte rechteckige oder quadratische Form haben. In der Gebäudemitte gibt es oft sogar ein gemütliches Atrium. Die bevorzugte Dachform neben dem klassischen Flachdach ist ein praktisches Walmdach.

Einfacher, rechteckiger Bungalow

Winkelbungalow / L-förmiger Bungalow

Diese von Bauherren oft bevorzugte Form hat manchen Vorteil gegenüber der einfachen Variante. Meist liegt beispielsweise der Terrassenbereich im Innenwinkel des Hauses. Dieser ist ganz oder zum Teil überdacht und funktioniert dadurch als Wind-, Sonnen- und Regenschutz.

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L-förmiger Winkelbungalow

U-förmig

Auch der U-förmige Bungalow wird teilweise als Winkelbungalow bezeichnet. Der symmetrische Grundriss lässt einen geschützten und von den Nachbarn oder Passanten nicht einsichtigen Innenhof entstehen, der mit passender Überdachung sogar zu einem idyllischen Terrassenbereich ausgebaut werden kann.

U-förmig

Individuelle Variante

Letztendlich sind Bauherren, sofern es der jeweilige Bebauungsplan zulässt, alle Möglichkeiten bei der Grundrissplanung offen. Neben den oben genannten Formen kann der Grundriss zum Beispiel auch H-, T-, oder Z-förmig sein. Diese Formen eignen sich zum Beispiel hervorragend für eine klare Abtrennung zwischen Wohn- und Arbeitsbereich oder für eine Variante mit Einliegerwohnung.

Individuelle Form mit Walmdach

Bungalow mit Einliegerwohnung

Wer ein Haus baut, denkt dabei oft schon ans Alter. Warum nicht auch gleich an die Zukunft der Kinder denken und eine Einliegerwohnung bauen? Auch die eigenen Eltern oder ein Au-Pair-Mädchen können dort Unterschlupf finden. Oder die Wohnung wird vermietet und trägt so zur Baufinanzierung bei – bzw. sie sorgt für eine nette Zusatzrente.

Bungalow mit Einliegerwohnung

Bungalow mit Garage

Bungalows bieten sich dafür an, an die Seite des Hauses eine Garage zu bauen. Ob mit oder ohne direkten Zugang hat man mit Garage Platz für das Familienauto unmittelbar neben den eigenen vier Wänden. Auch eine Variante mit integrierter Garage ist möglich. Dabei handelt es sich oft um einen L-Förmigen Grundriss im Wohnbereich, der durch die Garage zum rechteckigen Bungalow wird.

Variante mit Grarage

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Dachvarianten: Welche Dachform gefällt Dir am besten?

Die meisten denken beim Bungalow sofort an das klassische Flachdach. Doch das muss nicht sein, zu diesem Haustyp passt eine ganze Reihe an Dächern – und zwar diese hier:

Das Satteldach

Auch beim Bungalow hat sich der Dachform-Klassiker schlechthin mehr und mehr behauptet. Das Satteldach ist sehr witterungsbeständig und deshalb in Gegenden mit eher rauem Klima immer eine gute Wahl. Außerdem ist es variantenreich, nicht sehr wartungsintensiv und vor allem aufgrund seiner schlichten Konstruktion recht günstig.

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Satteldach

Das Walmdach

Ein Bungalow mit Walmdach ist eine besonders stabile Konstruktion und findet sich vor allem bei der einfachen und L-förmigen Variante. Das Walmdach bringt recht viel Nutzfläche unter dem Dach, ohne dabei die Voraussetzungen für die Anerkennung als Bungalow – kein zweites Vollgeschoss – zu überschreiten.

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Walmdach

Das Pultdach

Wenn man so will, ist das Pultdach wie für einen Bungalow gemacht. Mit seiner schrägen, einseitigen Dachfläche ermöglicht es ideal eine offene und großzügige Raumgestaltung, da es mehr Raumhöhe und somit Wohnfläche mit sich bringt. Architektonisch wirkt es äußerst modern und ist im Vergleich mit anderen Dachformen wegen seiner simplen Konstruktion kostengünstig.

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Pultdach

Das Flachdach

Seit einiger Zeit sind Flachdächer wieder sehr gefragt. Vor allem die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten, etwa als Dachterrasse oder mit einem Dachgarten, sind spannend. Beim Bungalow gab es früher jedoch große Probleme mit der Abdichtung, weshalb Häuser mit Flachdach teils sogar verboten wurden. Mittlerweile ist die Dachtechnik aber so gut, dass es keine Probleme mehr damit gibt.

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Flachdach

Sehenswert – Videos und Slideshows zu modernen Bungalows

Wir haben nicht nur die schönsten Hauskataloge für Euch, sondern auch Filme – schaut doch mal rein

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Die Bauhausstil Variante

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20 moderne Bungalows – Slideshow

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Hausporträt von Fertighaus WEISS

Die Vor- und Nachteile von einem Bungalow

Mit seinen großzügigen Räumen auf einer Ebene ist alles nah beieinander – und vor allem barrierefrei zu erreichen.

Vorteile

  • Barrierefreiheit: Wohnräume liegen auf einer Ebene, das ermöglicht selbstbestimmtes Leben auch im Alter oder auch als Person mit Handicap
  • Viele individuelle Bauformen möglich
  • Es müssen keine tragenden Wände berücksichtigt werden, außer für die Dachkonstruktion
  • Zwischenwände können versetzt gebaut oder sogar ganz weggelassen werden, d.h. maximal offene Raumgestaltung
  • Günstige Instandhaltungskosten – kein Gerüst für Fassadenarbeiten nötig
  • Mehr Privatsphäre: Ein flacher Bungalow lässt sich gut vor fremden Blicken abschirmen durch Hecken etc.

Nachteile

  • Relatives großes Grundstück nötig. Durch die größere Grundfläche (und Bodenplatte), benötigt man, wenn der Garten nicht zu klein wirken soll, ein größeres Grundstück als für ein mehrgeschossiges Haus
  • Höherer Quadratmeterpreis im Vergleich zu anderen Haustypen. Geschuldet durch die größere Dachfläche und Bodenplatte
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Interessante Infos zum Bungalow


Woher stammt der Bungalow?

Der Begriff Bungalow stammt aus Nordindien und bedeutet „Haus aus Bengalen“. Die britischen Kolonialherren nahmen sich im 18.Jahrhundert die Bauweise der traditionellen, einheimischen eingeschossigen Dorfhütten in der Region Bengalen zum Vorbild für eigene Häuser, die sie dort errichteten.

Ausgehend von den USA, wo Bungalows sich bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts großer Beliebtheit erfreuten, fanden sie in den 1960er Jahren ihren Weg nach Europa und erlebten hier ihre Blütezeit – als Wohnhaus genauso wie als Ferienhaus. Schon bald als „Schuhschachtel“ verrufen und wegen großer Probleme mit dem Flachdach gerieten sie dann außer Mode, erleben aber seit einigen Jahren als moderner, komfortabler Haustyp zu Recht ein Comeback.


Den Wohlfühlfaktor gezielt erhöhen.

Der Wohlfühlfaktor in einem Traumhaus hängt ab von vielen Dingen. Ein ganz entscheidender ist jedoch die Raumhöhe. Hohe Räume stehen für mehr Platz, mehr Licht und Helligkeit und somit auch für eine höhere Lebensqualität.

Die meisten Neubauhäuser haben eine Raumhöhe von ungefähr 2,45-2,50 Meter. Das kann in Bungalows mit ihrer offenen Raum- und Grundrissgestaltung jedoch ganz anders wirken als in einer Stadtvilla oder einem klassischen Einfamilienhaus. Je nach Raumplanung, etwa bei langen Räumen, etwas „drückend“ oder gar beengend.

Aus diesem Grund bieten manche Hausbaufirmen ihre Bungalows mit zusätzlicher Extrahöhe an. Alternativ können Bauherren beim Bau eines Massivhauses, in Absprache mit dem Architekten die Raumhöhe einfach selbst neu gestalten. Dazu bieten sich vor allem zwei Optionen: Entweder man lässt die Mauern und Decken beim Bau um einen Stein oder einen halben höher ziehen. Dafür ist möglicherweise eine neue Baugenehmigung fällig, was vorher natürlich geprüft werden sollte. Und das kostet natürlich extra – mehr Aufwand für die Baufirma, für die Erhöhung der Fenster- und Türenöffnungen, für das Baumaterial und auch die Heizkosten werden steigen. Die Mehrkosten (ohne Heizung) belaufen sich beim Massivbau auf rund 2.000-3.500 Euro

Mehr Raumhöhe dank Pultdach

Die andere Möglichkeit: Man verzichtet (stellenweise) auf die Zwischendecke, die das Erdgeschoss vom Dach trennt. Und zieht die Decke und die Dämmung direkt ins Dach ein. So kann man – mit der passenden Dachform, beispielsweise einem modernen Pultdach oder einem Satteldach – zusätzlichen Fenstern oder sogar einer schönen Galerie viel Luft und zusätzliche Raumhöhe gewinnen. Aber man sollte selbstverständlich beachten, dass es bei nur einem Vollgeschoss im Erdgeschoss bleibt, damit auch der Bungalow mit höheren Decken als ein solcher bezeichnet werden kann.


Was sollte man beim Bau beachten?

  • Bebauungsplan beachten: Ist eine eingeschossige Bauweise überhaupt erlaubt auf Deinem Grundstück bzw. in Deinem Baugebiet? Falls nicht, kannst Du versuchen, eine Ausnahmegenehmigung zu bekommen.
  • Grundstück: Ist dieses groß genug, um der benötigten großen Grundfläche gerecht zu werden und um gleichzeitig die notwendigen Bebauungsgrenzen einzuhalten?
  • Barrierefreiheit: Für vollständige Barrierefreiheit sollten auch der Eingangsbereich und die Raumübergänge im Haus eben und breit genug gestaltet werden, ohne Schwellen. Und auch das Bad. Alle Anforderungen an ein barrierefreies Haus sind in den entsprechenden Bauvorschriften DIN 18025-1 (Wohnungen für Rollstuhlbenutzer) und DIN 18025-2 (Barrierefreie Wohnungen) geregelt.
  • Stauraum planen: Eingeschossige Ausführungen mit Zelt-, Flach- oder Walmdach haben nur kleine oder gar keine Dachböden, es gibt also nur wenig Stauraum unter dem Dach. Es macht mitunter Sinn, einen Keller für Stauraum einzuplanen oder einen Schuppen anzubauen.
  • Deckenhöhe: Durch verhältnismäßig kleine Maßnahmen lassen sich große Effekte in Bezug auf Raumhöhe und Raumgefühl erzielen (siehe vorheriger Punkt „Wohlfühlfaktor“) – wichtig bei eingeschossigen Gebäuden.

Was kostet ein Bungalow?/Warum ist er teurer als ein klassisches Einfamilienhaus

Ein Bungalow ist, betrachtet man die Größe des Hauses, vergleichsweise zu anderen Haustypen wie zum Beispiel dem klassischen Einfamilienhaus teuer. Zum einen benötigt er aufgrund seiner eingeschossigen Bauweise eine ziemlich große Grund- und Dachfläche, zum anderen benötigt man in der Regel ein größeres Grundstück.

Nach unserer Erfahrung könnt Ihr Euch in etwa auf folgende Preise einstellen – abhängig von der Lage, Ausstattung und Bauweise als Massivhaus oder Fertighaus:

  • Rechteckiger oder quadratischer Variante in Standardausführung (EnEV 2016), schlüsselfertig: ab 1.350 Euro je Quadratmeter und je nach Bundesland, im Schnitt rund 1.700 Euro pro Quadratmeter.

Das heißt:

  • Bungalow mit 130 Quadratmetern (EnEV 2016), schlüsselfertig: ab 175.500 Euro, im Schnitt 221.000 Euro.
  • Winkel- U-förmige oder auch individuelle Bungalows in H-, T-, oder Z-Form sind aufgrund ihrer aufwändigeren Konstruktion und dem dafür nötigen zusätzlichen Baumaterial etwas teurer.

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