Energiesparhaus

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Energiekosten senken mit dem Energiesparhaus

Das Energiesparhaus ist kein Baukonzept als solches. Es bezeichnet vielmehr den Standard bei Neubauten, wie er in der Energieeinsparverordnung (EnEV) seit dem Jahr 2002 vorgeschrieben ist. Unter dem Begriff Energiesparhaus werden alle Gebäude zusammengefasst, die einen niedrigeren Energieverbrauch haben als den in der EnEV festgelegten. Das umfasst viele interessante Haustypen: KfW-Effizienzhäuser, das Passivhaus, das Nullenergiehaus oder Plusenergiehaus – sie alle erfüllen mit Dämmung und der Nutzung regenerativer Energie die Vorgaben zur Energieeinsparung in unterschiedlicher, jeweils genau definierter Weise. Dafür gibt es unter anderem Fördermittel von der Kreditbank für Wiederaufbau (KfW). Bei aktuellen Neubauten ist nach der EnEV im Grunde fast jedes Haus ein Energiesparhaus.

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Energiesparhäuser – Energiekosten sparen

Bis zu 90 Prozent der Energiekosten lassen sich gegenüber einem Haus in klassischer Bauweise einsparen – und korrigieren damit die laufenden Kosten einer Immobilie deutlich nach unten.

Die Vorzüge des Energiesparhauses

Die Vorzüge des Energiesparhauses spiegeln sich allerdings auch im Anschaffungspreis wider. Selbst mit einem günstigen Energiesparhaus Bauträger liegen die Kosten für den Hausbau hier meist deutlich höher als bei einem Haus in konventioneller Bauweise. Dies ist auch der Grund weshalb viele Menschen beim Hausbau vor umweltfreundlichen Baukonzepten zurückschrecken.

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Baukosten hängen von vielen Faktoren ab

Wer sorgfältig und detailliert vorgeht, entdeckt an etlichen Stellen Einsparpotenziale. Diese lassen das Vorhaben, ein Energiesparhaus zu bauen, wieder an Attraktivität gewinnen. Hinzu kommen Fördermittel mit denen der Staat Bauherren die Entscheidung für ein Energiesparhaus erleichtert und beispielsweise über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) günstige Finanzierungsmöglichkeiten bietet.

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Energiesparhaus: Vorteile und Nachteile

Die Investitionen in verschiedene bauliche Maßnahmen, wie zum Beispiel eine dicke Dämmung, dreifachverglaste Fenster oder solarthermische Heizungsunterstützung bringen einige Vorteile mit sich.

Vorteile beim Energiesparhaus

  • Weniger Unterhaltskosten durch geringeren Energieverbrauch
  • (Teilweise) autonome Energieversorgung
  • Mögliche Förderung z.B. KfW
  • Höherer Widerverkaufswert
  • Besseres Wohnklima durch moderne Lüftungsanlage
  • Weniger Feuchtigkeit und infolgedessen kein Schimmelbefall

Nachteile beim Energiesparhaus

  • Höhere Aufwendungen bei der Isolierung und Fußböden
  • Höhere Investitionskosten für die zusätzlich einzubringende Technik

Häufig gestellte Fragen zum Thema Energiesparhaus


Wie funktioniert ein Energiesparhaus?

Energie kann im Eigenheim durch diverse Maßnahmen eingespart werden. Der Begriff Energiesparhaus ist heute nicht mehr genau definiert. So gibt es mittlerweile Passivhäuser, Nullenergiehäuser, von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) geförderte Häuser und einige weitere.

Was macht ein Energiesparhaus also aus? All diese Beispiele haben im Kern die Funktion den Energieverbrauch im Alltag zu senken. Ob dies aus ethischen oder rein finanziellen Gründen passiert, spielt eine untergeordnete Rolle. Wichtig zu erwähnen ist aber, dass bei sämtlichen Energiesparhäusern nie der Wohnkomfort aufgrund von Sparmaßnahmen leiden sollte.

Im Grunde haben alle Energiesparhäuser Gemeinsamkeiten. So spielen Faktoren wie ein guter Wärmeschutz und eine hervorragende Belüftung stets eine entscheidende Rolle. Des Weiteren punkten Energiesparhäuser oft mit einer sehr kompakten und intelligenten Bauweise. Das verringert die Außenfläche maßgeblich. Bei fast allen Häusertypen wird zudem auf erneuerbare Energien gesetzt.


Was ist ein Passivhaus?

Der aktuelle Trendsetter unter den Energiesparhäusern ist das Passivhaus. Objekte dieser Art sind zwar teuer in der Anschaffung und beim Bau, können sich auf lange Sicht aber rentieren. In Ausnahmefällen generiert das Haus eine Energieeinsparung von 85 bis 90 Prozent. Damit solche Werte erreicht werden können, muss gerade der Wärmebedarf ohne aktive Erzeugung auskommen. So wird der größte Anteil des Heizbedarfs durch passive Quellen abgedeckt.

Als Wärmelieferanten dienen zum Beispiel die Sonne, im Haus genutzte Geräte oder die Bewohner der Immobilie selbst. Wenn der Heizbedarf eines Hauses bei unter zehn Watt pro m² liegen sollte, bräuchte das Passivhaus keine weitere Wärmequelle mehr. In der Praxis ist dies aber in der Regel nicht der Fall. Die restliche Wärme wird über ein Belüftungssystem mit Wärmerückgewinnung erzeugt. Die Lüftung spielt in einem Passivhaus somit immer eine entscheidende Rolle.


Was ist ein Nullenergiehaus?

Bei einem Nullenergiehaus ist der Name tatsächlich Programm. Das Haussystem funktioniert komplett autark und ist nicht auf Energieversorger angewiesen. So können Wärme und Strom durch Anlagen im Haus selbst erzeugt werden. Der Aufwand beim Bau eines solchen Objektes ist aber immens.

Die benötigte Energie wird im Nullenergiehaus nämlich fast ausschließlich über Solarsysteme generiert. Für ausreichende Dämmung sorgen eine hervorragende und spezielle Isolierung des Daches und aller Außenwände. Im Normalfall soll so dafür gesorgt werden, dass die Heizung ganzjährig nicht benutzt werden muss.

Für ausreichend Frischluft wird ein hochtechnisches Ent- und Belüftungssystem benötigt. Dieses System nutzt einen sogenannten Wärmetauscher. Dadurch wird beim Ablassen der Luft Wärme für das Haus generiert. Gebremst wird der Bau von Nullenergiehäusern im Moment nur durch den enormen Preis. Die Kosten für ein Haus dieser Art sind fast doppelt so hoch wie bei normalen Häusern.


Wie fördert die KfW?

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau bietet einige Programme zur Förderung von Neubauten oder bestehenden Immobilien an. So werden unter anderem Häuser mit dem Standard KfW 40, KfW 40+ und KfW 55 vom Institut gefördert. Die KfW hat jedoch auch Programme für bereits bestehenden Immobilien. Hier können Eigenheimbesitzer Gelder für die Sanierung eines Objektes erhalten.

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Wer ein Energiesparhaus bauen will, sollte sich auch über Energieeffzienz informieren.

Das Bauen von Energiesparhäusern wird durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau als sogenannte KfW-Effizienzhäuser gefördert. Rechtzeitig und ausführlich vorm Bauen informieren lohnt sich!

www.kfw.de

Förderungen der KfW-Bank

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