Effizienzhaus
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Effizienzhaus

Energiesparen und Förderung erhalten von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für die Effizienzhaus-Standards 55, 40 und 40 Plus. Hier informieren!

Effizienzhaus – weniger ist mehr

Wer ein Haus baut, stößt oft auf den Begriff „Effizienzhaus“. Aber was versteht man darunter? Wie helfen „Effizienzhäuser“ Bauherren dabei, in den eigenen vier Wänden Energie und Geld zu sparen?

Ein Haus baut man in der Regel nur einmal im Leben – schließlich handelt es sich dabei um eine große und langfristige Investition. Damit das Vorhaben nicht zum Fiasko wird und sich der Traum vom Eigenheim nicht zum Albtraum entwickelt, ist es wichtig, sich vorab Gedanken zu machen. Zwar sind die eigenen Wünsche beim Traumhaus das A und O, doch inwieweit diese auch realistisch sind, zeigt sich erst beim genaueren Hinsehen. In einer Bauherren-Partnerschaft müssen Kompromisse gefunden werden (ein Näh- und Bügelzimmer oder doch lieber eine eigene kleine Werkstatt im Hobbykeller?), damit alle Beteiligten glücklich im Traumhaus leben können. Fragen in puncto Standort müssen ebenso mit einbezogen werden wie die Familienplanung. Sind vielleicht schon in wenigen Jahren Kinderzimmer nötig? Wie sollen die Räume aufgeteilt werden? Habe ich auch in zehn Jahren noch die Lust und die Energie einen großen Garten zu pflegen?

Der Hausbau Ratgeber über Kosten

Das Effizienzhaus-Prinzip: Wo viel Energie verbraucht wird, lässt sich viel sparen – das ist der Grundgedanke.

In Deutschland werden rund 40 Prozent der gesamten Endenergie von Häusern verbraucht, hauptsächlich für Heizung und Warmwasser. Die Politik will die hohen Energieeinsparpotenziale von Gebäuden deutlich heben. Das ambitionierte Ziel lautet: Bis 2050 sollen die Gebäude in Deutschland nahezu klimaneutral sein, also kaum noch Kohlendioxid (CO2) freisetzen. Bis dahin soll die Nutzung fossiler Energieträger um rund 80 Prozent sinken.

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Effizienzhaus Grundrisse

Hier findest Du Grundriss-Empfehlungen für ein gemütliches Effizienzhaus. Bei einigen Anbietern sind die Innenwände auf Wunsch auch veränderbar.

Effizienzhaus – Bauen für die Zukunft

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt angehende Bauherren mit günstigen Krediten. Dadurch entstand der Begriff „KfW-Effizienzhaus“. Er beschreibt bestimmte energetische Standards von Gebäuden und klassifiziert sie anhand ihres Energiebedarfs.

KfW Effizienzhaus 55

Effizienzhaus 55

Ein KfW Effizienzhaus 55 darf lediglich 55 Prozent der Energie des Niedrigenergiehauses (KfW 100) verbrauchen – gerechnet pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr.

Mit anderen Worten: Der Jahres-Primär-Energieverbrauch ist 45 Prozent geringer. Diese Werte erreicht man in der Regel mit sehr guter Luftdichtheit und einer Lüftung mit Wärmerückgewinnung, guter Dämmung und natürlich der Nutzung regenerativer Energiequellen.

KfW Effizienzhaus 40

KfW-Standard 40

Das KfW Effizienzhaus 40 entspricht dem höchsten von der KfW festgelegten Förderstandard.

Es hat einen maximalen Jahresprimärenergiebedarf von 40 kWh/ Quadratmeter, das entspricht 60 Prozent weniger als beim Neubau-Standard, dem Niedrigenergiehaus. Dafür müssen umfangreiche Maßnahmen getroffen werden – zum Beispiel höchstmögliche Luftdichtheit und maximaler Wärmeschutz auch an Dach und Boden (gedämmte Bodenplatte).

KfW Effizienzhaus 40 Plus

KfW-Standard 40 Plus

Seit 2016 fördert die KfW einen neuen Gebäude-Energiestandard, das Effizienzhaus 40 Plus.

Es hat die gleichen Anforderungen an Primärenergiebedarf und Wärmeverlust wie das Effizienzhaus 40, muss aber noch extra Strom erzeugen – dafür steht das Plus im Namen. Diese Energie muss auf dem Grundstück durch erneuerbare Energiequellen produziert und großteils im Haus verbraucht werden. Es hat also meist eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und benötigt sogar einen eigenen Stromspeicher.

Effizienzhaus-Förderung durch die KfW

Kreditanstalt für WiederaufbauDer KfW-Förderstandard wird anhand von zwei Kriterien bestimmt. Der Energiebedarf pro Jahr und die Menge an Wärme, die aufgrund von beispielsweise mangelhaft gedämmten Fenstern und Außenwänden einfach verpufft.

Bei Neubauten gibt es dafür in der Energieeinsparverordnung (EnEV) klar festgelegte Höchstwerte. Sie definieren das „KfW-Effizienzhaus 100“ – bei ihm sind die EnEV-Mindestanforderungen zu 100 Prozent umgesetzt.

Diese Mindestanforderungen können aber auch übertroffen werden, indem noch mehr Energie eingespart wird.

Ein KfW-Effizienzhaus 100 erfüllt die Mindestvorgaben der EnEV

Ein KfW-Effizienzhaus 55 benötigt nur 55 Prozent der Energie, die ein KfW-Effizienzhaus 100 braucht

Ein KfW-Effizienzhaus 40 verbraucht entsprechend nur 40 Prozent

Ein KfW-Effizienzhaus 40 Plus verbraucht ebenfalls nur 40 Prozent, erzeugt aber zusätzliche Energie

Effizienzhaus Katalog

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Baufirmen für Dein Effizienzhaus

Effizienzhäuser können mit günstigen Krediten gefördert werden.

Viele Hersteller haben sich über Jahre fundiertes Wissen und Können aufgebaut, um Effizienzhäuser den Ansprüchen der Kreditanstalt für Wiederaufbau gemäß zu bauen. Hier ist eine Auswahl von Hausbaufirmen.

Baufirmen für Effizienzhäuser finden

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Effizienzhaus: Vorteile und Nachteile

Viel Energie und Zinsen sparen – mit einem modernen KfW Effizienzhaus

Vorteile beim Effizienzhaus

  • Zinsgünstige Kredite
  • und Zuschüsse unter anderem durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
  • Umweltfreundlich und nachhaltig
  • Geringe Betriebskosten
  • Mögliche Geldeinnahme durch Stromeinspeisung aus Wind- und Solarenergie
  • Hoher Wiederverkaufswert

Nachteile beim Effizienzhaus

  • Höhere Anschaffungskosten
  • Höhere Investitionskosten für die zusätzlich Technik

Effizienzhaus: die große Vielfalt beim Energiesparen

Moderne Architektur in Kombination mit Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung – hier zeigen wir verschiedene Möglichkeiten für energetische Maßnahmen.

Weitere Infos für Dein Effizienzhaus


Effizienzhaus – Das Haus mit dem Gütesiegel

Effizienzhaus – das steht für höchste Bauqualität und setzt Maßstäbe in Sachen modernen Energiesparens, Wärmedämmung und Kosteneffizienz. Es ist die Bezeichnung für ein Energiesparhaus, das festgelegte Kritierien erfüllen muss, um Förderleistungen zu erhalten, vor allem von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Dies bezieht sich auf den Jahres-Primärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust. Der Jahres-Primärenergiebedarf sagt aus, wie viel Energie im Verlauf eines Jahres im Durchschnitt für Heizen, Lüften und Warmwasserbereitung benötigt wird. Der Transmissionswärmeverlust erfasst die energetische Qualität der thermischen Hülle eines Hauses. Hier spielen Faktoren wie die Isolierung des Daches, der Außenwände, Fenster und Böden eine zentrale Rolle. Um diese enorme Energieeinsparung zu gewährleisten, wird oft eine moderne Heizungsanlage mit zentraler Lüftung und optimaler Wärmerückgewinnung eingesetzt.

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