Ein Stromspeicher für Ihre PV-Anlage ist ein Energiespeicher, der überschüssigen Solarstrom für eine spätere Nutzung speichert. Er macht Sie unabhängiger vom Stromnetz und steigert Ihren Eigenverbrauch. Doch welche Größe ist die richtige und mit welchen Kosten müssen Sie rechnen? Finden Sie es hier heraus.
Artikelübersicht:
- Was kostet Stromspeicher für die PV-Anlage?
- Wie hoch sind die Montage- und Betriebskosten von Speichern?
- Gibt es Förderungen für Stromspeicher?
- Welche Leistung sollte ein Stromspeicher haben?
- Wann lohnt sich ein Stromspeicher für die PV-Anlage?
- Worauf sollte ich bei einem PV-Speicher achten?
- Wie funktioniert ein Stromspeicher für Photovoltaik?
Das Wichtigste zuerst
- Stromspeicher für Einfamilienhäuser kosten zwischen 5.000 und 15.000 €.
- Die richtige Größe hängt von Ihrem Stromverbrauch ab.
- Förderungen können die Anschaffungskosten deutlich senken.
- Ein Speicher lohnt sich besonders bei hohen Strompreisen und hohem Stromverbrauch.
- Achten Sie auf Lebensdauer, Wirkungsgrad und Garantie.
Was kostet Stromspeicher für die PV-Anlage?
Ein Stromspeicher für eine Photovoltaikanlage kostet zwischen 5.000 und 15.000 €. Die Preise pro Kilowattstunde (kWh) Speicherkapazität sinken tendenziell, je größer der Speicher ist. Rechnen Sie mit etwa 800 bis 1.200 Euro pro kWh. Hinzu kommen noch Kosten für die Installation und den Wechselrichter, falls dieser nicht bereits integriert ist.
| Speicherkapazität | Kosten |
|---|---|
| 5 kWh | 4.000 – 6.000 € |
| 6 kWh | 4.800 – 7.200 € |
| 7 kWh | 5.600 – 8.400 € |
| 8 kWh | 6.400 – 9.600 € |
| 9 kWh | 7.200 – 10.800 € |
| 10 kWh | 8.000 – 12.000 € |
| 11 kWh | 8.800 – 13.200 € |
| 12 kWh | 9.600 – 14.400 € |
Wie hoch sind die Montage- und Betriebskosten von Speichern?
Die Montagekosten für einen Batteriespeicher belaufen sich auf etwa 1.000 bis 3.000 €, abhängig vom Aufwand und den örtlichen Gegebenheiten. Die laufenden Betriebskosten sind hingegen sehr gering. Moderne Lithium-Ionen-Speicher sind wartungsfrei und verursachen keine regelmäßigen Kosten. Lediglich der Stromverbrauch des Speichers im Standby-Modus und die Ladeverluste führen zu minimalen zusätzlichen Stromkosten pro Jahr.
Gibt es Förderungen für Stromspeicher?
Auf Bundesebene können Sie einen zinsgünstigen Kredit der KfW-Bank über das Programm 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ beziehen. Zudem bieten viele Bundesländer und Kommunen eigene Zuschussprogramme an. Da sich die Förderlandschaft ständig ändert, sollten Sie sich vor dem Kauf über die aktuellen Möglichkeiten an Ihrem Wohnort informieren.
Welche Leistung sollte ein Stromspeicher haben?
Als Faustregel können Sie mit 1 bis 1,5 kWh Speicherkapazität pro 1.000 kWh Jahresstromverbrauch rechnen. Die Leistung eines Stromspeichers sollte auf Ihren individuellen Stromverbrauch und die Leistung Ihrer PV-Anlage abgestimmt sein. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 4.500 kWh benötigt also einen Speicher mit rund 4,5 bis 7 kWh.
Wann lohnt sich ein Stromspeicher für die PV-Anlage?
Ein Stromspeicher für die PV-Anlage lohnt sich vor allem dann, wenn Sie einen hohen Eigenverbrauchsanteil anstreben und sich unabhängiger von steigenden Strompreisen machen möchten. Da die Einspeisevergütung für Solarstrom kontinuierlich sinkt, ist ein hoher Eigenverbrauchsanteil wirtschaftlich sinnvoller. Ein Speicher rechnet sich umso schneller, je höher die Differenz zwischen Ihrem Strombezugspreis und der Einspeisevergütung ist.
Wie funktioniert ein Stromspeicher für Photovoltaik?
Ein Stromspeicher für Photovoltaik speichert den überschüssigen Gleichstrom, den Ihre PV-Anlage tagsüber produziert und der nicht direkt im Haushalt verbraucht wird. Ein Batteriemanagementsystem (BMS) steuert die Lade- und Entladevorgänge. Wird abends oder nachts Strom benötigt, wandelt der integrierte oder externe Wechselrichter den gespeicherten Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom für Ihre Haushaltsgeräte um.
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