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Glasfassade

Glas als Fassade wird immer wichtiger beim modernen Hausbau. Die Bewohner profitieren von lichtdurchfluteten Räumen und maximaler Offenheit in einem Haus, bei dem die Grenzen zwischen innen und außen sich aufzulösen scheinen.

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Die Glasfassade: Natürliches Licht im ganzen Haus

Bauen mit Glasfassade liegt bereits seit einigen Jahren total im Trend. Und zwar nicht mehr nur im Gewerbebau, wo Glas an Bürohäusern schon seit Jahrzehnten sehr präsent ist. Sondern auch im privaten Hausbau: Zum Beispiel an Mehrfamilienhäusern oder klassischen Einfamilienhäusern, besonders aber im Premium-Segment, sprich bei individuell entworfenen Architektenhäusern und modernen Fachwerkhäusern. Das hat viele gute Gründe, ganz besonders aber einen: Man kann das ganze Jahr die Sonne oder zumindest natürliches Licht genießen und hat Outdoor-Feeling im Haus – tolle Aussicht garantiert! Nichts anderes vermittelt eine dermaßen große optische Leichtigkeit und Großzügigkeit wie eine Glasfassade mit wandhohen Scheiben.
Die wichtigsten Infos zur Glasfassade lesen Sie hier.

Glasfassade: Konstruktion & Materialien

Glas ist nicht nur ein bewährter, sondern äußerst vielfältiger Baustoff, auch an Fassaden. Welche Möglichkeiten gibt es – und was gilt es zu beachten?

Welches Glas eignet sich für die Glasfassade?

Glasfassaden bestehen im Detail meist aus diesen drei Glasarten:

Glasfassade aus Gussglas

Der Standard: Gussglas

Bei Gussglas handelt es sich um die meistverwendete Glasart. Es wird im Walzverfahren produziert und ist deswegen nicht klar durchsichtig (transluzent), so dass es gut als Sichtschutz genutzt werden kann. Oft wird es mit einer Drahtnetzeinlage als Drahtglas oder sogenanntes Ornamentglas hergestellt. Erhältlich ist es in Stärken bis 10 mm mit vielen spannenden Texturen.

Fassade mit Profilglaselementen

Profilbauglas: das Große

Profilglas, auch Industriegussglas genannt, nennt man eine spezielle Art des Gussglases. Es kann klare als auch strukturierte Oberflächen aufweisen. Großer Vorteil: Es lässt Tageslicht durch, aber man kann nicht ins Haus schauen, sondern sieht nur „Verschwommenes“. Aufgrund seiner Konstruktion lassen sich besonders große Flächen „am Stück“ gut damit verglasen.

Glasbausteine

Glassteine: innen hohl

Glas- oder Glasbausteine nennt man Hohlkörper aus zwei Glasschalen, die durch Druck aneinander geschmolzen werden. Man kennt sie von vielen Gebäuden aus den 60er und 70er-Jahren. Doch moderne Glasbausteine haben damit nicht mehr viel zu tun, sondern haben eine deutlich verbesserte Wärme- und Schalldämmwirkung (aber immer noch eine schlechtere als Profil- oder Gussfassaden).

Konstruktion einer Glasfassade

Die Konstruktion von Glasfassaden

Im privaten Hausbau wird vorwiegend mit einer einschaligen Konstruktion gearbeitet. Hier kommen in der Regel zwei Varianten zum Einsatz: Entweder eine sogenannte Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Holz, Aluminium oder Stahl, an welcher die Glas-Elemente angebracht werden. Oder eine Elementfassade aus vormontierten Teilen. Im Gewerbe- bzw. Objektbau kommen hingegen oft Doppelfassaden zum Anwendung, mit einer inneren und einer äußeren Glasscheibe, was Schallschutz und Wärmedämmung verbessert, aber nochmal deutlich teurer ist.


Welche Vorteile bietet eine Glasfassade?

Mit ihrer zeitlos-schlichten Optik wirkt eine Glasfassade äußerst repräsentativ und ist ein schickes Designobjekt. Der zentrale Unterschied zu den anderen Fassadenarten ist aber ihre besondere Wirkung nach innen: Sie lässt Tageslicht und die Natur ins Haus, wenn gewünscht sogar rund um die Uhr. Das bringt eine offene, freundliche Wohnatmosphäre mit sich, die ihresgleichen sucht.

Auch in Sachen Schallschutz und Energieeffizienz können moderne Glaskonstruktionen zumindest teilweise überzeugen. Man sollte aber auch ein paar Nachteile berücksichtigen: Zum einen muss man sich eine Glasfassade leisten können, da sie teuer ist, sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt. Und auch mit der Privatsphäre in einem gläsernen Haus ist es gegebenenfalls so eine Sache – es sei denn, man rüstet mit Sichtschutz nach.

Hier die Vor- und Nachteile der Fassade aus Glas im Überblick:


Vorteile der Glasfassade

  • Großzügiges und helles Wohnen
  • Einheit von Drinnen und Draußen, von Wohnen und Natur
  • Viele Designmöglichkeiten, toller Hingucker
  • Witterungsbeständigkeit
  • Guter Schallschutz
  • Wärmegewinn im Winter durch Sonneneinstrahlung
  • Stromersparnis durch natürliches Licht
  • Individuelle Planung und Gestaltung

Nachteile der Glasfassade:

  • Teure Anschaffung: mit Abstand die kostspieligste Fassadenart
  • Sehr einsehbar, Privatsphäre ggf. eingeschränkt: Sichtschutz nötig
  • Temperaturregelung/Wärmedämmung ggf. aufwändiger
  • Erhöhter Reinigungsbedarf, da schmutzempfindlich
  • Fragil und anfällig für Beschädigungen durch Sturm oder Vandalismus
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Schöne Häuser mit Glasfassade

Glasfassaden sind meist tolle, stylische Hingucker und es gibt sie es in diverse Ausführungen und Formen. Unser Hausfinder weist den Weg zu Dutzenden Häusern mit viel Glas an der Fassade – in allen Varianten! Unser Tipp: Einfach mal reinschauen, vielleicht ist ja Ihr Traumhaus mit gläserner Fassade dabei.


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Modernes Fachwerkhaus

Weiter Vorteil: Die in traditioneller Skelettbauweise errichteten Fertighäuser bieten aufgrund der Rastermaße viel Gestaltungsspielraum was den Grundriss und die Raumaufteilung angeht. Erhältlich sind sie nicht nur als Einfamilienhaus, sondern beispielsweise auch als Bungalow oder Kubushaus.

Mehr Luxus mit Glas geht kaum: das moderne Fachwerkhaus

Moderne Fachwerkhäuser sind ein besonders beeindruckender Haustyp, bei dem Glasfassaden zentraler Bestandteil des Konzepts sind. Diese Häuser vereinen das Beste aus Tradition und Gegenwart des Hausbaus – und zwar auf äußerst harmonische Weise. Der natürliche Baustoff Holz sorgt für ein angenehmes Raum- und Wohnklima, während die großen Glasfronten die Natur ins lichtdurchflutete Innere lassen. All das ergibt eine einzigartige eine Atmosphäre, geprägt von Großzügigkeit und Offenheit.

Alle Infos und tolle Hausbeispiele zu modernen Fachwerkhäusern gibt es hier:
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Pflege der Glasfassade

Glasfassade BeispielDer Gedanke ist naheliegend, dass eine Glasfassade besonders pflege- bzw. reinigungsbedürftig ist. Von Wasserflecken bis zum Fingerabdruck bleibt vieles direkt sichtbar – sogar von zwei Seiten … Für Haushalte mit kleinen Kindern empfiehlt sich deshalb eine Glasfassade möglicherweise nur bedingt.

Glasfassade reinigen – womit und wie oft?

Zwar gibt es inzwischen „selbstreinigende“ Glasarten – Stichwort „Lotuseffekt“ oder Imprägnierung. Dabei handelt es sich um versiegeltes Glas, an dessen Oberfläche Verschmutzungen abperlen. Doch hundertprozentig sauber bleibt die Fassadenscheibe auch damit nicht, denn diese Schutzwirkung lässt irgendwann nach. Und auch herkömmliche Glasfassaden müssen ab und an gereinigt werden, was für einen normalen Hausbesitzer angesichts der Größe und Höhe (s)eines Hauses schon eine Herausforderung werden – und sogar ein Gerüst erfordern – kann.

Huf Haus zum Beispiel empfiehlt eine Reinigung der Glasscheiben seiner modernen Fachwerkhäuser ein bis zweimal pro Jahr. Wer selbst reinigt, sollte unbedingt darauf achten, ob es Vorgaben seitens des Herstellers gibt bezüglich der Putzmittel. Ansonsten empfehlen sich handelsübliche Glasreinigungsmittel und weiche Schwämme und Wischer. Oder: Man vergibt die Reinigung gleich an eine spezialisierte Firma, die mit professioneller Ausrüstung, je nach Größe, mit 200 bis 300 Euro für eine durchschnittliche Fassade zu Buche schlägt – deutlich preiswerter übrigens, als die aufwändigere Reinigung einer Putzfassade oder Klinkerfassade! (ggf. Links)

Glasfassade reparieren, austauschen oder sanieren

Kleinere Risse oder Schäden an der Glasfassade lassen sich, ähnlich wie bei Autoscheiben, meist ohne größere Probleme ausbessern. Müssen Scheiben oder einzelne Glaselemente hingegen aufwändig ausgetauscht werden, gar mit einem Kran und Saughebern, hängen der Aufwand und damit der Preis für die Reparatur von der konkreten Montageart ab. Bei komplexen Konstruktionen wie nahtlosen „Structural-Glazing“-Fassaden wird der Austausch recht teuer.

Im Laufe der Zeit kann es Sinn machen, eine ältere Glasfassade komplett gegen eine neue auszutauschen. Zum Beispiel dann, wenn es mittlerweile deutlich besser isoliertes Glas auf dem Markt gibt. So kann man Energiekosten einsparen – und sich diese energetische Sanierung der Glasfassade je nach den Umständen möglicherweise auch bezuschussen lassen durch eine Förderung der KfW.

Was kostet eine Glasfassade?

Die Kosten für eine Glasfassade richten sich vor allem nach:

Konstruktion der Fassade: einschalig oder Vorsatzfassade?

Eigenschaften des Glases: Glasart, Glasstärke, U-Wert, g-Wert

Größe der zu verglasenden Fassadenfläche

ggf. statischen Besonderheiten

Die Preise für eine neue Glasfassade hängen also immer ab von der individuellen Ausführung. Als grobe Richtwerte kann man aber folgendes festhalten: „Einfache“, z.B. einfachverglaste und/oder einschalige Glasfassaden beginnen bei rund 250-300 Euro pro Quadratmeter und reichen preislich bis etwa 400-500 Euro. Zwei- und Dreifachverglasungen oder doppelschalige Konstruktionen starten bei 400 und können bis zu 650-700 und noch mehr Euro kosten. Für eine Durchschnittfassade von 150 qm Fläche landen wir also schlussendlich bei Kosten von rund 35.000 bis 100.000 Euro.


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Wichtige Fragen zum Thema Glasfassade

Wie viel Schutz bieten Fassadengläser vor UV-Licht?

Tatsächlich dringen UV-Strahlen durch Glas hindurch. Jedoch nicht alle Arten von ultravioletten Strahlen. Welche UV-Strahlen in welchem Maß „durchkommen“, der sogenannte Transmissionswert, hängt ab von der Zusammensetzung des Glases. Normales Fensterglas (Flachglas) und Einscheibensicherheitsglas lassen recht hohe Anteile UV-A-Strahlen durch, aber kaum das schädlichere UV-B-Licht. Isolierglas und Verbund-Sicherheitsglas (VSG) hingegen, die bei den meisten Häusern mit Glasfassade im Einsatz sind, schirmen deutlich besser ab. Letzteres lässt etwa nur noch 1 bis 4 Prozent der UV-A Strahlen durch und sollte für empfindliche Personen die erste Wahl sein. Moderne Fassadengläser bieten also einen hohen Schutz von UV-Strahlung.

Wie sieht es mit dem Energieverbrauch von Glasfassaden aus?

Für den Energieverbrauch von Glasfassaden relevant sind U- und der g-Wert. Der U-Wert benennt, wie viel Wärme die Fassade nach außen durchlässt. Je höher der Wert, desto schlechter ist die Dämmwirkung. Normale Fenster mit Wärmeschutzverglasung z.B. haben einen U-Wert von 1,4 W/(m²·K), also Watt pro Quadratmeter und pro Kelvin (W/m²K). Selbst die modernsten Glasflächen liegen allerdings eher bei 0,7 bis 0,9 W/m²K. Das ist im Vergleich mit gut gedämmtem Mauerwerk mit einem U-Wert von 0,15 W/m²K ein deutlicher Unterschied!

Der g-Wert beschreibt den „Gesamtenergiedurchlassgrad“ und drückt damit aus, wie gut der Schutz gegen übermäßige Wärmeentwicklung im Sommer ist. Je größer der g-Wert, desto mehr Wärme kann die Glasfassade durchdringen. Eine Einfachverglasung hat beispielsweise einen g-Wert von rund 0,85, eine 3-fach Isolierfassade einen Wert von 0,55. Sonnenschutzglas erreicht sogar noch Werte darunter, von 0,5 bis 0,2, das heißt: es lässt nur 20 bis 50 Prozent der Sonnenergie ins Haus.

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