Massivhaus planen, bauen, erleben

Massivhaus

Das Massivhaus wird aus robusten Materialien wie Kalksandstein, Porenbeton, Leichtbeton oder Ziegeln gebaut und ist deshalb besonders langlebig. Die solide Bauweise und die massiven Materialien „aus Stein“ bringen noch viele weitere Vorteile mit sich, wie zum Beispiel ein angenehmes Wohnklima und hohen Schallschutz.

Das Massivhaus – robust und wertbeständig

Der Massivbau ist der Inbegriff für solides und besonders langlebiges Bauen. Der Klassiker unter den Bauweisen wird aus guten Gründen von den weitaus meisten Bauherren hoch geschätzt.

Zwar steigt der Anteil der Fertighäuser seit Jahren kontinuierlich an und beträgt mittlerweile schon knapp 20 Prozent. Doch unter dem Strich schwören somit rund 80 Prozent aller Bauherren nach wie vor auf ein Massivhaus. Die traditionelle Bauweise – klassisch „Stein auf Stein“ und von Grund auf – bedeutet viel Handarbeit und weniger industrielle Fertigung als beim Fertighaus. Allerdings gibt es mittlerweile zahlreiche Varianten, die Techniken des Fertigbaus in den Massivhausbau einfließen lassen: zum Beispiel die Beton-Elementbauweise oder die Ziegel-Elementbauweise.

Spannend ist auch die Wahl des richtigen Baustoffs. Vom klassischen Ziegel über Kalksandstein bis hin zum Porenbeton gibt es ein großes Angebot aus dem Bauherren wählen können. Allen gemein ist, dass sie als eine Art „natürliche Klimaanlage“ zu einem äußerst angenehmen Raumklima beitragen. Die Steine nehmen Wärme und teils auch Feuchtigkeit gut auf und geben sie langsam wieder ab – und in der heißen Jahreszeit heizen sie sich nicht so schnell auf. Zudem sorgen sie für einen guten Schallschutz und Brandschutz.

Bei einem in Massivbauweise erstellten Haus übernehmen raumabschließende Elemente wie Wände und Decken auch die statisch tragende Funktion. In der Gestaltung ermöglicht das Massivhaus reichlich Spielraum für die individuelle Planung, um dem Eigenheim die eigene Note zu verleihen. Nichttragende Innenwände können in Trockenbauweise errichtet werden. Architektonisch sind dem Massivhausbau fast keine Grenzen gesetzt – auch Jahre später können noch problemlos Änderungen und Anbauten vorgenommen werden.

Massivhaus Definition

Was ist ein Massivhaus?

Definition Massivhaus: Ein Massivhaus ist ein Gebäude aus Mauerwerk und Beton bzw. Stahlbeton, das in Massivbauweise erstellt wurde. Raumabschließende Elemente wie Wände und Decken übernehmen auch die statisch tragende Funktion. Die meisten Massivhäuser werden auf der Baustelle von Grund auf – „Stein auf Stein“ – errichtet. Die Wände des Massivhauses bestehen aus Kalksandsteinen, Betonsteinen, Leichtbetonsteinen, Porenbetonsteinen oder Ziegeln.

Weitere Massivhäuser findest Du hier!

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Massivhaus Grundrisse

Wer massiv baut, bekommt höchste Variabilität und Stabilität. Die architektonischen Möglichkeiten sind beim Massivhaus besonders vielfältig – entsprechend sind die gezeigten Grundrisse sehr variabel.

Massivhaus vs. Fertighaus: Ein Vergleich

Bauherren stehen beim Hausbau vor der Wahl: Ein Massivhaus oder doch lieber ein Fertighaus bauen? Was grundsätzlich jeweils für die beiden Bauweisen spricht, zeigt Euch diese Übersicht auf einen Blick. (Je mehr , desto größerer Vorteil.)


Preis / Kosten

M: ★★★

F: ★★


Stellzeit des Rohbaus

M: ★★

F: ★★★


Rohbauerstellung im Winter

M: ★★

F: ★★★


Feuchtigkeitseindringung Rohbau – Bauphase

M: ★★

F: ★★★


Eigenleistungen

M: ★★★

F: ★★


Individuelle Gestaltung / Umbau

M: ★★★

F: ★★


Materialauswahl Baustoffe

M: ★★★

F: ★★


Schallschutz

M: ★★★

F: ★★


Brandschutz

M: ★★★

F: ★★


Wohnklima/ Raumklima

M: ★★★

F: ★★★


Energieeffizienz

M: ★★

F: ★★★


Musterhäuser in Musterhausparks

M: ★★

F: ★★★


Alles aus einer Hand

M: ★★

F: ★★★


Wärmespeicherung

M: ★★★

F: ★★


Wasserschaden – Aufwand

M: ★★★

F: ★★


Umweltfreundlichkeit Baustoffe

M: ★★★

F: ★★


Luft-/ Winddichtigkeit

M: ★★★

F: ★★


Wiederverkaufswert

M: ★★★

F: ★★


Lebensdauer / Wertbeständigkeit

M: ★★★

F: ★★


Anmerkung: Dieser Vergleich soll einen – bewusst verallgemeinernden – Überblick geben und bezieht sich auf die „Prototypen“ eines Massivhauses, Stein auf Stein gemauert und eines Fertighauses in Holzrahmenbauweise. Selbstverständlich gibt es bei beiden Bauweisen Ausnahmen, wie etwa besonders nachhaltige und ökologische Fertighaushersteller.

Massivhaus: Viele Varianten mit unterschiedlichen Bauweisen

Neben der klassischen „Stein auf Stein“-Bauweise gibt es mittlerweile einige spezielle Varianten beim Massivhausbau, die vorgefertigte Komponenten miteinbeziehen. Hier ein kurzer Überblick:

Massivhaus Stein auf Stein

Der Klassiker: Stein auf Stein

Der Name ist Programm: Ein Haus mit massiven Baumaterialien buchstäblich von Grund auf zu erstellen bzw. zu mauern, direkt auf der Baustelle, nennt man „Stein auf Stein“ bauen. Dabei kann auf ein einziges Hausbauunternehmen zurückgegriffen werden, man kann die einzelnen Gewerke aber auch separat beauftragen.


Massivhaus Beton-Elementbauweise

Beton-Elementbauweise

Die Beton-Elementbauweise, auch bekannt als „Plattenbauweise“, steht für Hausbau mit vorgefertigten, großformatigen Leichtbetonfertigteilen. Die Elemente können einschichtig, mehrschichtig oder als Doppelwand aufgebaut werden. Diese Bauweise ermöglicht sehr schnellen Aufbau bei (fast) allen Vorteilen eines Massivhauses.

Details zur Beton-Elementbauweise


Massivhaus Raummodul Bauweise

Raummodul-Bauweise

Die Raummodul-Bauweise ist die Weiterentwicklung der Beton-Elementbauweise und steht für maximal mögliche Vorfertigung. Geradezu perfektioniert hat dieses Konzept die Firma Dennert, die für ihre Icon-Häuser komplett vormontierte Raummodule ausliefert – mit Küche, Bad und allen Installationen.


Massivhaus Ziegel-Elementbauweise

Ziegel-Elementbauweise

Zwar auch „Stein auf Stein“, aber von Maschinen in der Fabrik präzise vormontiert – so das Grundprinzip der Ziegel-Elementbauweise. Die geschosshohen und raumbreiten fertig verputzten Wand- und Deckenelemente beschleunigen den Hausbau enorm und bieten trotzdem alle Vorzüge des Massivhauses.

Details zur Ziegel-Elementbauweise

Massivhaus Katalog

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Der Wandaufbau beim klassischen Massivhaus (Stein auf Stein)

Wände von Massivhäusern können auf verschiedene Weise aufgebaut sein. Allen gemein ist die tragende und raumabschließende Funktion – jeder Stein trägt Gewicht! Die Außenwände beim Massivhaus sind deshalb immer gemauert, einige Innenwände hingegen können auch in Trockenbauweise erstellt werden. Unterschieden werden kann beim Massivhaus bauen grundsätzlich in drei unterschiedliche Arten des Wandaufbaus.

Monolithischer Wandaufbau

Einschaliger bzw. monolithischer Wandaufbau

Unter monolithischem Wandaufbau versteht man eine Außenwand, die aus einer einzigen sehr volumigen Sorte Stein (30+ cm), etwa porosierten Hochlochziegeln, gemauert und lediglich noch mit Innen- und Außenputz versehen wird. Aufgrund der herausragenden Wärmedammeigenschaften dieser modernen Ziegel erfüllt ein solches Haus sogar die strengen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV). Weitere Vorteile der einschaligen Bauweise sind eine kürzere Bauzeit und eine geringe Sanierungsanfälligkeit.

Einschaliger Wandaufbau

Einschalige Wand mit Wärmedämmung

Hierbei wird das Mauerwerk auf der Außenseite zusätzlich mit einer Schicht Dämmplatten isoliert und anschließend verputzt, das nennt sich dann Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Massivhäuser mit WDVS sind in der Regel äußerst energieeffizient. Ein Massivhaus mit WDVS ist das beste Beispiel dafür, dass ein Massivhaus nicht immer verklinkert sein muss.

Mehrschaliger Wandaufbau

Mehrschalige Wände mit Dämmung und Verblendung

Diese bieten den besten Wärmeschutz, erfordern aber auch den höchsten Aufwand für Investitionen. Vor der tragenden Wand ist bei dieser Art von Wandaufbau eine zusätzliche Wandschale, z.B. aus Klinker, Verblendziegeln oder Kalksandstein, als Verblendung und Wetterschutz hochgezogen. Dazwischen befinden sich eine Dämmschicht und gegebenenfalls eine schmale Luftschicht.

Massivhaus:
Das richtige Mauerwerk wählen

Massivhaus Mauerwerk

Beim Bau eines Massivhauses kommt der Wahl des Mauerwerks besondere Bedeutung zu. Es gibt zahlreiche Baustoffe, die alle ihre individuellen Eigenschaften haben. Am meisten Verwendung finden fünf Arten von Steinen:

  • Ziegelsteine, kurz Ziegel, auch Mauerziegel oder Tonziegel genannt. Sie haben eine sehr lange Lebensdauer und – in moderner Ausführung – recht gute Dämmeigenschaften.
  • Kalksandstein kommt in der Natur vor, für den Massivbau wird der weiße Stein jedoch industriell hergestellt. Besonders schwer und druckfest, bietet er hervorragenden Schallschutz.
  • Porenbeton kennt man ihn vor allem als „Ytong-Stein“. Porenbetonsteine punkten mit geringem Gewicht und dünnen Wandstärken bei einer guten Wärmedämmung.
  • Leichtbausteine, auch Wärmedämmsteine genannt, gibt es in vielen Gestaltungsformen. Sie sind gut tragfähig und bieten exzellente Wärmedämmung.
  • Schalsteine sind künstliche Steine mit senkrechten Luftkammern und waagerechten Kammern für die Bewehrung im Innern. Sie können ineinandergesteckt werden.

Alle Infos zu den Mauersteinen

Baufirmen für Dein Massivhaus

Ihr habt Euch für ein Massivhaus entschieden? Dann wird es Zeit, einen passenden Hausanbieter zu finden. Kluge Bauherren wenden sich an renommierte Massivhausanbieter mit langjähriger Erfahrung und besten Referenzen im Hausbau.


Die bekanntesten und größten Baufirmen für ein Massivhaus sind Viebrockhaus, Town & Country Haus, Heinz von Heiden Massivhäuser, Ytong Bausatzhaus, Helma Eigenheimbau, Roth Massivhaus, Favorit Massivhaus, Olfa Haus, Dennert Massivhaus, Kern-Haus und Rötzer Ziegel Element Haus. Sie bieten Euch die notwendige Sicherheit: von der umfangreichen Planung und Beratung im Vorfeld über die faire und transparente Vertragsgestaltung bis hin zur zuverlässigen Ausführung.

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Baufirmen für Massivhäuser finden

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VORTEILE UND NACHTEILE BEIM MASSIVHAUS

Das Massivhaus ist der robuste Klassiker unter den Bauweisen und überzeugt immer noch die meisten Bauherren – es bietet halt zahlreiche Vorteile.

Vorteile beim Massivhaus

  • Lange Lebensdauer und höchste Wertbeständigkeit aller Bauweisen
  • Hoher Wiederverkaufswert
  • Niedrige Heizkosten, da gute Wärmespeicherung
  • Hoher Brandschutz
  • Sehr guter Schallschutz, innen wie auch nach außen
  • Große Auswahl an Baustoffen / Baumaterialien

Nachteile beim Massivhaus

  • Bauzeit wetterabhängig und generell vergleichsweise lang
  • Weniger Musterhäuser zum anschauen

Weitere Infos zum Bau eines Massivhauses


Wie lang ist die Bauzeit eines Massivhauses?

Zeit ist Geld, das weiß kaum jemand so gut wie ein Bauherr, der in den allermeisten Fällen sein Haus mit einem Kredit finanziert hat. Um finanzielle Doppelbelastungen so gering wie möglich zu halten, ist ein schneller, aber trotzdem natürlich sorgfältiger Bau wünschenswert.

Um die Frage beantworten zu können: „Wie lange dauert der Bau eines Massivhauses?“ müssen einige verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Vor allem die Hausgröße und die Ausstattung des Hauses spielen eine zentrale Rolle, aber auch die Eigenleistungen des Bauherrn. Grundsätzlich braucht ein Massivhaus seine Trocken- und Ruhezeiten. Allein der Unterputz muss rund zwei Wochen trocknen, Estrich sogar bis zu einen Monat.

Betrachtet man die reine Bauphase, also vom tatsächlichen Beginn der Bautätigkeit auf der Baustelle bis zum möglichen Einzugstermin, lässt sich unter dem Strich sagen, dass mindestens 4 bis 5 Monate Bauzeit für ein durchschnittliches, einfaches Massivhaus einzuplanen sind, für größere Häuser entsprechend etwas mehr:

Massivhaus Bauzeit

  • Bauzeit für ein größeres Einfamilienhaus mit Standard-Ausstattung ca. 6 Monate
  • Bauzeit für ein größeres Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus oder eine Stadtvilla mit gehobener Ausstattung ca. 8 Monate

Die Bauzeit für das Massivhaus errechnet sich folgendermaßen:

  • Baustelleneinrichtung inklusive Bau des Kellers/ Bodenplatte: 3-4 Wochen
  • Erstellung des Rohbaus je nach Größe 3-6 Wochen (zudem stark wetterabhängig)
  • für den Innenausbau sollten 2 bis 3 Monate eingeplant werden.

Hinzu kommt noch die Zeit für den Umzug bis zum Einzug, die in der Regel ein paar Wochen betragen wird.

Im Vergleich mit dem Fertighaus dauert also vor allem der Rohbau beim Massivhaus deutlich länger – der Fertighaus-Rohbau ist dank vorgefertigter Teile meist innerhalb weniger Tage errichtet. Ebenfalls länger ist beim Massivhaus meist die Bauplanungsphase, da dieses ja individuell vom Architekten geplant wird. Beim Fertighaus ist der Bauplan eben schon fertig, auch Modifikationen sind hier vergleichsweise schnell eingeplant.

Fazit: Die reine Bauphase – von der Baustelleneinrichtung und dem ersten Spatenstich bis zum Einzug – beim Massivhaus dauert also ungefähr eineinhalb bis zwei Monate länger, als beim Fertighaus.


Was kostet ein Massivhaus?

Entscheidend dafür, ob man ein Massivhaus baut, sind letztlich natürlich auch die Kosten.

Bei der Preisermittlung für das massiv gebaute Haus spielen eine Menge Faktoren eine Rolle: der Haustyp, das Bundesland bzw. die Region, die Baumaterialien, die Energieeffizienz und die Ausführung – von einfach bis gehoben – dürften die wichtigsten sein.
Wirft man einen Blick auf den aktuellen Markt, liegen die Preise für ein Massivhaus in Standardausführung (EnEV 2016) pro qm2 Wohnfläche in etwa bei:

  • schlüsselfertig ab 1.300 EUR bis 2.200, Durchschnitt 1.600 bis 1.800 Euro
  • beim Ausbauhaus schon ab 700 bis 1.000 Euro.

Das heißt: Ein Massivhaus mit 160 Quadratmetern (EnEV 2016), schlüsselfertig: kostet ab 208.000 Euro, im Schnitt 256.000 bis 288.000 Euro.
Ein Massivhaus als Ausbauhaus mit 160 Quadratmetern ist schon ab ca. 112.000 Euro zu haben – je nach Region.

Massivhaus Kosten


Ist ein Massivhaus günstiger als ein Fertighaus?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, das hängt ab vom Anbieter, der Ausbaustufe und vielen weiteren Dingen. In der Regel aber sind Massivhäuser etwas günstiger als Fertighäuser.


Massivhaus Haustypen

Massivhaus Bauherren können zwischen vielen spannenden Haustypen wählen: Die meisten entscheiden sich für den Klassiker, ein frei stehendes Einfamilienhaus.

Doch auch der Massivhaus Bungalow oder eine großzügige Massivhaus Stadtvilla sind sehr gefragt bei Bauherren.
Welcher Haustyp passt optimal zu Euch? Hier findest Du einen Überblick über die beliebtesten Massivhaus Haustypen.


Wertbeständigkeit beim Massivhaus

Wer das Haus fürs Leben baut, der möchte in der Regel auch lange etwas davon haben – und es später den Kindern vererben oder es möglichst gewinnbringend, zumindest aber ohne Wertverlust verkaufen.

Ein Massivhaus ist deshalb für viele Bauherren meist die erste Wahl, stehen Fertighäuser doch oft noch in dem Ruf, weniger lange zu halten und schneller an Wert zu verlieren. Doch ist dem immer noch so, ist ein Massivhaus tatsächlich wertbeständiger als ein Fertighaus „von der Stange“?
Fakt ist, dass die Nutzungsdauer eines modernen Fertighauses durchschnittlich 80-90 Jahre beträgt, beim Massivhaus sind es rund 100 Jahre. Daraus resultieren bessere Chancen beim Wiederverkauf, weshalb deutsche Banken und andere Finanzierungspartner „traditionell“ lieber ein Massivhaus finanzieren, das heißt: die Beleihung des Massivhauses erfolgt mitunter zu günstigeren Konditionen.
„Offizielle“ Zahlen zum Wertverlust von Massivhaus und Fertighaus im Vergleich findet man keine. In Expertenforen und im Netz heißt es allerdings, der Wiederverkaufswert des Fertighauses würde 15-30 Prozent unter dem des Massivhauses liegen. Außerdem gibt es eine Studie, bei der österreichische Immobilienmakler nach dem Wiederverkaufswert von Häusern befragt wurden. „91 % der Befragten bestätigen, dass die massive Bauweise den Wiederverkaufswert eines Objektes sehr positiv beeinflusst.“
Allgemein ist zu bedenken, dass die Wertstabilität des Massivhauses stark abhängig von externen Faktoren ist, ganz besonders der Lage und dem Standort des Hauses sowie natürlich der allgemeinen Immobilienmarktentwicklung.

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