Massivhaus
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Massivhaus

Das Massivhaus besteht – wie der Name erahnen lässt – zum größten Teil aus massiven Materialien wie (Poren-)Beton, Stahlbeton, oder Mauerziegeln. Die raumabschließenden Elemente wie Decken und Wände übernehmen beim Massivhaus auch eine statisch-tragende Funktion.

Stein auf Stein – Das Massivhaus

Der Massivbau steht wie kein zweiter für eine solide und besonders langlebige Bauweise. Von Bauherren wird er obendrein wegen der Möglichkeit, ökologische Baustoffe einzusetzen sowie umweltgerecht und energieoptimal zu bauen, besonders geschätzt.

In der Gestaltung ermöglicht das Massivhaus reichlich Spielraum für die individuelle Entfaltung, um dem Eigenheim die eigene Note zu verleihen. Nichttragende Innenwände können in Trockenbauweise errichtet werden. Architektonisch sind dem Massivhausbau fast keine Grenzen gesetzt. Ein Haus zu bauen, bedeutet Verträge einzugehen, die voller Fallstricke sein können – vom Grundstück, über die Auswahl der Bauweise und des Herstellers bis hin zur Bemusterung.

Daher ist besonders während der Planungsphase die fachmännische Begleitung durch eine unabhängige Bauberatung von enormer Bedeutung. Der Begriff „Massivhaus“ ist nicht nur in der Baubranche gebräuchlich, sondern auch in der Immobilienwirtschaft. Hier wird er verwendet, um Interessenten Gebäude aus Mauerwerk und Beton beziehungsweise Stahlbeton, die nach den Prinzipien der Massivbauweise errichtet werden, näher zu bringen. Im Wohnungsbau bedeutet dies, dass die Wände hauptsächlich aus Mauerwerk, (Stahl-)Beton oder Beton und die Decken aus Ziegel, Stahl- oder Leichtbeton bestehen.

Zahlreiche Massivhäuser findest Du hier!

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Massivhaus Grundrisse

Wer „Stein auf Stein“ baut, setzt auf Variabilität und Stabilität. Die architektonischen Möglichkeiten scheinen grenzenlos und die Werthaltigkeit zeitlos zu sein. Die gute Dämmung sorgt für Nestwärme, ein Leben lang.

Ziegelsteine – ein gutes Gefühl mit dem Massivhaus Klassiker

Ziegelsteine

Ziegelsteine, kurz Ziegel, werden auch Mauerziegel oder Tonziegel genannt. In Süddeutschland und der Schweiz spricht der Volksmund ebenfalls von Backstein, meint aber Dachziegel.

Bauherren von einem Massivhaus aus Ziegeln starten mit dem guten Gefühl in den Hausbau, auf den ältesten Baustein überhaupt zu setzen. Dieser steht für pure Wohnlichkeit, Ton oder Lehm sind seine Elemente.

Sein Rohmaterial wird im Ziegelwerk mittels Walzen bis auf die richtige Korngröße vermahlen. Dann wird die Tonkörnung durchfeuchtet bis sie die benötigte Bindefähigkeit und Plastizität aufweist. Anschließend wird die tönerne Masse zu Ziegelsteinen geformt und getrocknet, um danach den 20-stündigen Brennprozess bei Temperaturen von 500 bis 1.800 Grad zu durchlaufen: Fertig ist der Qualitätsbaustoff.

Vorteile von Ziegeln

  • Gute bautechnische, bauphysikalische wie baubiologische Eigenschaften sowie Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit zeichneten den Ziegelstein seit jeher aus. Wie die Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen, entscheidet sich auch im im 21. Jahrhundert noch etwa ein Drittel der Bauherren in Deutschland für ein Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus aus Ziegeln.
  • Durch feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften, gute Wärmespeicherung, Schutz vor sommerlicher Hitze und einen ordentlichen Schallschutz verwöhnen Ziegel-Massivhäuser mit einem angenehmen Wohngefühl.
  • Auch bei ihrem Abbruch sind Ziegelhäuser umweltfreundlich – es entsteht kein Sondermüll und der Ziegelbruch kann teilweise wiederverwendet werden.
  • Als nicht brennbare Materialien der Baustoffklasse A1 bieten Ziegel besten Brandschutz.

Nachteile von Ziegeln

  • Die ursprünglich massiven Vollziegel bieten nicht die von der EnEV geforderten Wärmedämmwerte. Lochziegel, Hohlziegel oder Energiesparziegel mit besserer Wärmedämmwirkung sind hier die Ziegel der Wahl. Eine Weiterentwicklung der jüngeren Zeit sind sogenannte Wärmedämmziegel mit Perlit- oder Mineralwollfüllung. Mit ihnen lassen sich auch ohne zusätzliche Wärmedämmung Effizienzhäuser oder Passivhäuser realisieren.

Kalksandstein – angenehme Ruhe im Massivhaus

Kalksandstein

Kalksandstein kommt in der Natur vor, für den Massivbau wird der weiße Stein jedoch meist künstlich hergestellt. Die Rezeptur dazu wurde 1856 von dem Arzt und Naturwissenschaftler Anton Bernhardi niedergeschrieben. Sein Ziel dabei: Die Gewinnung eines preiswerten Baumaterials.

Industriell erzeugte Kalksandsteine sind ein Produkt aus Branntkalk (Calciumoxid) und Sand (vorwiegend Quarzsand) im Mischverhältnis 1:12. Unter Zugabe von Wasser entsteht aus dieser Mischung Kalkhydrat, aus dem die Steinrohlinge geformt werden. Unter Dampfdruck und bei Temperaturen von 200 Grad Celsius gelangen diese in einem Härtungsprozess von 4 bis 8 Stunden zu ihrer endgültigen Festigkeit – fertig ist ein Massivbaustein, der für viele Annehmlichkeiten sorgt.

Vorteile von Kalksandstein

  • Das Massivhaus aus Kalksandstein – ein Haus für alle, die Ruhe lieben: Aus der großen Schwere und Druckfestigkeit von Kalksandstein resultiert sein hervorragender Schallschutz. Diese Eigenschaft macht ihn zum idealen Baustoff für ein Massivhaus in Straßennähe oder ein Mehrfamilienhaus.
  • Tragende Wände aus Kalksandstein können dank ihrer hohen Festigkeit und Dichte sowie ihrer ausgeprägten Fähigkeit, starkem Druck zu widerstehen, bereits mit einer Dicke von nur 17,5 cm realisiert werden: So spenden sie mehr Platz zum Wohnen – und das unter Erfüllung der Vorgaben an den Schallschutz!
  • Gleichzeitig bieten sie durch ihre Beschaffenheit guten Brandschutz.
  • Ebenfalls bekannt sind Kalksandstein-Massivhäuser für ihr angenehmes Raumklima: Bei Temperaturspitzen lassen sie durch Regulation ihrer Innentemperatur aufatmen.

Nachteile von Kalksandstein

  • Die Vorgaben der Energieeinsparverordnung erfüllt Kalksandstein nicht. Der Massivbau hält hier effiziente Lösungen in Form von Wärmedämmverbundsystemen parat, die den gewünschten Energiestandard erreichen lassen. Dank der geringen Wandstärke der Kalksandstein-Massivhäuser ist für die Dämmung ja genügend Raum vorhanden. Beim Klinkerhaus mit Kalksandstein sorgt der zweischalige Wandaufbau für eine gute Wärmedämmung.
  • Ansonsten noch zu beachten ist die durch seine hohe Rohdichte aufwändige Bearbeitung von Kalksandstein.

Porenbeton – Massivhaus holt tief Luft

Porenbeton

Ein Baustoff mit drei Namen: Porenbeton war früher unter dem Begriff „Gasbeton“ bekannt. Heute kennt der Volksmund ihn als „Ytong-Stein“. Gleichwohl ist „Ytong“ ein Markenname beziehungsweise eine Gattung von Wandbetonsteinen mit eben jenen Poren die seine Besonderheit ausmachen.

Die Poren in dem Beton sind in Wirklichkeit kleine Wasserstoff-Luftbläschen. Sie entstehen durch das Hinzufügen von Aluminiumteilchen zu einer Mischung aus Branntkalk, Zement, Quarzsand und Wasser. Beim Aushärten der künftigen Steine entstehen die Bläschen wodurch sich das Material ausdehnt

Ist der Vergrößerungsprozess beendet, kommt es zu einer weiteren Aushärtung durch die Behandlung mit Wasserdampf und hohem Druck – fertig ist der Porenbetonstein, der dann zu mehr als 80 Prozent aus Luftbläschen besteht. Ytong Porenbeton Wandbaustoffe ➚

Vorteile von Porenbeton

  • Der Bundesverband Porenbeton beziffert den Anteil am Mauerwerksbau mit stolzen 19 Prozent. Die weite Verbreitung könnte mit den hervorragenden Eigenschaften bei der Wärmedämmung zusammenhängen. Die Energiestandards bei Neubauten steigen, und nicht zuletzt gibt es attraktive Fördermöglichkeiten bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die Energieeffizienz belohnt.
  • Einher mit der guten Wärmedämmung geht die verhältnismäßig leichte Verarbeitung. Die Steine können im sogenannten Dünnbettverfahren verbaut werden. Dabei ist die Mörtelschicht besonders dünn – so wird das Mauern vereinfacht und Material eingespart. Die enge Verbauung bewirkt zudem eine noch bessere Wärmedämmung.

Nachteile von Porenbeton

  • Durch sein geringes Gewicht hat der Porenbeton den Nachteil eines mäßigen Schallschutzes. Wer sich darüber ein Bild machen will, sollte die Angaben zur Rohdichte beachten. Kalksandsteine beispielsweise haben eine Rohdichte von etwa 2,2 – hochdämmende Porotonsteine liegen bei 0,8. Manche Hersteller bieten aber auch Porotonsteine, die für Innenwände gedacht sind und eine Schallschutzdichte bis 1,4 erreichen.
  • Ein weiteres Problem beim Porenbeton ist seine Neigung, schnell Wasser aufzunehmen. Ein guter Schutz vor Regen und Schnee ist daher ein Muss.

Leichtbausteine (Materialmix)

Leichtbaustein

Die Welt der Leichtbausteine (auch Wärmedämmsteine) kennt viele Gestaltungsformen. Als hoch innovativer Materialmix vereinen sie die Stärken unterschiedlicher Ausgangsstoffe.

Ein Leichtbaustein ist Leichtbeton zum Beispiel in Form von Hohlblocksteinen. Leichtbeton wird auf Basis von Zement hergestellt, dem als „porige Ergänzung“ beispielsweise Blähton (von Hitze versiegelte Tonkügelchen) oder Bims (poröses, glasiges Vulkangestein) beigegeben wird. Andere mögliche Zuschlagstoffe sind Blähglas (Baustoff aus recyceltem Altglas) oder Steinkohlenschlacke.

Leichtbaustein aus Ton, Lehm oder tonigen Massen mit oder ohne porenbildende Zusatzstoffe kennt man in der Schweiz auch als „Isolier-Backstein“. Ebenso reiht sich der zuschlagsstofffreie Porenbeton in die Reihe der leichten Bausteine. Viele Leichtbausteine sind im Innern mit einem Dämmkern etwa aus Mineralwolle oder Polystyrol ausgestattet, der ihre exzellenten Eigenschaften weiter verstärkt.

Vorteile von Leichtbausteinen

  • Unter allen Massivbausteinen bieten Leichtbausteine die beste Kombination aus Wärme- und Schallschutz. Daher eignen sie sich zum einschaligen Wandaufbau und haben keine zusätzliche Dämmung nötig. Mit ihren Vorzügen erfüllen sie alle Anforderungen an Wohnkomfort problemlos.
  • Seine hohe Druckfestigkeit kombiniert Leichtbaustein mit einer natürlichen Leichtigkeit. Handwerklich versierte Bauherren können ihr Massivhaus aus dem Baustoff daher auch als Bausatz-Selbstbauhaus realisieren und so Kosten beim Hausbau sparen.

Nachteile von Leichtbausteinen

  • Die höheren Schwindeigenschaften von Leichtbausteinen können zu Putzschäden, ihre mangelnde Frostbeständigkeit zu Rissbildung führen. Darum sind die Steine mit zusätzlichem Schutz vor Witterungseinflüssen wie etwa einer Klinker- oder Holzverkleidung zu versehen.

Schalsteine – Massivhaus mit System

Schaltstein

Schalsteine oder Schalungssteine bezeichnen im Massivbau künstliche Steine mit senkrechten Luftkammern und waagerechten Kammern für die Bewehrung im Innern. Durch diesen besonderen Aufbau können sie nach Art der Lego-Steine ohne Vermörtelung ineinandergesteckt werden.

Nachträglich wird die aus Schalsteinen aufgesetzte Kellerwand oder aufragende Außenwand mit Beton verfüllt.

Mit Schalungssteinen aus Normalbeton oder Leichtbeton sowie solchen aus Dämmstoffen wie Polystyrol oder Holzspänen stehen im modernen Massivbau breitgefächerte Lösungen zur Auswahl. Ein gängiges Maß von Betonschalsteinen beträgt 17,5 x 25 x 50 Zentimeter. Im Gegensatz dazu gibt es Styroporsteine von bis zu 1,5 Metern Breite, die sich auf weiten Strecken schnell verlegen lassen.

Vorteile von Schalsteinen

  • Schalsteine sind Multitalente: Ihre Betonkerne bilden nach dem Trocknen das tragende Gerüst des Massivhauses, während insbesondere das Polystyrol oder die Holzspäne eine gute Wärmedämmung garantieren.
  • Für die Bewehrung bereits präpariert und mörtellos zu verbauen, überzeugen Schalungssteine durch eine einfache Verarbeitungsweise. Im Kellerbau vermeiden sie den zum Betonieren normalerweise nötigen Aufbau einer Schalung wie auch das Verbauen schwerer Fundamentsteine.
  • Durch die mörtellose Verbauung und ihr Stecksystem sind Schalsteine die idealen Massivbausteine in erdbebengefährdeten Gebieten: Der mittels Mörtel zwischen normalen Steinen hergestellte Verbund scheint hier nicht ausreichend. Auf den Philippinen entstehen Massivhäuser daher üblicherweise aus Schalsteinen.

Nachteile von Schalsteinen

  • Für Schalsteine aus Normalbeton sind die zusätzlichen Kosten für die erforderliche ergänzende Wärmedämmung zu berücksichtigen. Teurer als Betonschalsteine sind Isoliersteine aus Polystyrol, die aber eine Zusatzdämmung ersparen. Am höchsten liegen die Preise für die allerdings baubiologisch wertvollen, da raumklimaregulierenden Holz-Schalungssteine.

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Tipps zum Bau von Massivhäusern

Auf der Baustelle selbst kann viel schief gehen, ein paar Beispiele: Wie sind die Fenster eingebaut? Viel Füllschaum ist hier ein schlechtes Zeichen. Wurde die Rohbaustelle im Winter gut und ordentlich gesichert? „Ganz häufig dringt Wasser ins Gebäude ein, werden offene Mauerkronen durchnässt, weil einfach die Firmen darauf nicht achten“, beobachtet VPB-Expertin Reinhold-Postina immer wieder. Und immer wieder ist die Entscheidung des Bauherrn auch in kleineren Details gefragt. Auch deshalb sollte man die Baustelle möglichst häufig besuchen.

Tipp: Als Laie hast Du es sehr schwer, die Vertragsbedingungen und auch die Qualität der Leistungen auf der Baustelle richtig einzuschätzen. Woher sollst Du wissen, ob etwa die Abweichung im Parkettboden noch im Rahmen der Norm ist, oder nicht? Ob der Keller vernünftig abgedichtet oder die Wärmedämmung optimal angebracht wurde?

Die Redaktion 👷🏻
Tag der Musterhäuser in der 
FertighausWelt Wuppertal
Deshalb ist es sinnvoll, sofern Du nicht über einen Architekten baust, Dich von einem Experten begleiten zu lassen. Beauftrage am besten einen eigenen Baubegleiter! Dieser begleitet Dich von der Vertragskontrolle bis zur Endabnahme und kontrolliert auch regelmäßig die Baustelle. Beratungs- und Begleitungsangebote bieten verschiedene Bauherrenverbände wie etwa der VPB an.

Dämmschicht, Luftschicht und/oder ein- bis zweischalige Außenwände: Massivhäuser bieten eine besonders gute Wärmeeffizienz und Kälteisolierung. Ohnehin sorgen die oft recht dicken Wände für ein angenehmes Raumklima.

Im Sommer hält die Dämmung die Hitze ab und sorgt für eine angenehme Raumtemperatur. Zudem speichert das Mauerwerk die Wärme, die bei Absinken der Umgebungstemperatur wieder abgegeben wird. Das macht sich auch im Geldbeutel bemerkbar, denn die Energieeffizienz eines Massivhauses spart reichlich Heizkosten.

Darüber hinaus besticht das Massivhaus durch seine hervorragende Schalldämmung nach innen und außen.

Massivhaus Querschnitt Wand Dämmung

Qualität kostet Geld, zahlt sich aber am Ende aus. Wer nachhaltige Materialien mit einer langen Nutzungsdauer wählt, spart langfristig Geld, muss aber beim Bau dafür oft deutlich mehr bezahlen. Ein paar Beispiele:

Fassade: Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten für den Fassadenaufbau. Sehr häufig – da am preiswertesten – sind sogenannte Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Dabei wird eine Dämmplatte – in der Regel aus Polysterol – auf die Fassade geklebt, oftmals schon verputzt. Diese Konstruktion einer hinterlüfteten Fassade besteht hingegen in der Regel aus einer wetterfesten Vorsatzschale, Hinterlüftungszone, Dämmmatte und Mauerwerk. „Eine vorgesetzte Klinkerfassade hat dabei eine Nutzungszeit von 150 Jahren und ist sehr hochwertig“, beschreibt hier die Haus&Grund-Expertin Kodim den Nachhaltigkeitsvorteil. Hingegen ist die Haltbarkeit von WDVS wesentlich geringer, sie lassen sich von außen auch leichter beschädigen.

Alternative Materialien: Sehr beliebt sind auch alternative oder auch sehr alte Baumaterialien, die der Produktion eine bessere Nachhaltigkeit versprechen. Dazu gehören zum Beispiel Hanf als Dämmmaterial oder Lehm als Putz oder sogar als Baustein. Auch hier muss mit höheren Kosten als bei herkömmlichen Baumaterialien gerechnet werden.

Unser Tipp: Beim Bau Deines Hauses fallen viele Kosten an. So bedeutet „schlüsselfertig“ zum Beispiel noch nicht unbedingt „bezugsfertig“, es können hier zum Beispiel noch Erschließungs- und Anschlusskosten anfallen. Je genauer Du solche Kosten schon im Vorfeld einplanst, desto sicherer ist auch am Ende der Gesamtpreis. Neben diesen Baukosten muss auch noch einmal mit 10 bis 20 Prozent der Bausumme an sogenannten Baunebenkosten rechnen – also zum Beispiel Notarkosten, Maklercourtage, Grunderwerbssteuer

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