Das Mansarddach

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Sattel-Mansarddach oder Walm-Mansarddach


Mansarddach

Ursprünglich wurde das Mansarddach nicht entwickelt, weil es besonders funktional war oder um das Haus optisch aufzuwerten, sondern einfach aus steuerlichen Gründen: Früher wurde die Grundsteuer nach der Anzahl der Vollgeschosse berechnet.

Mit einem Mansarddach konnte auch im Dachgeschoss Wohnraum geschaffen werden, der zwar nicht als vollwertiges Geschoss gezählt wurde, aber beinahe genauso viel Platz bot. Im barocken Frankreich verbreitete sich die Dachform schnell und wurde vor allem bei Villen und Prachtbauten verwendet. Erst rund 200 Jahre später setzte sich das Mansarddach auch in Deutschland durch. Besonders häufig findet es sich auf historischen Gebäuden aus der Zeit der Preußen. Das Mansarddach kann als Grundlage entweder ein Sattel-, bzw. Giebeldach oder ein Walmdach haben. Die Dachflächen verlaufen bei beiden zunächst normal vom First nach außen, knicken jedoch im unteren Teil ab und sind dann wesentlich steiler. Dies führt dazu, dass die Dachschrägen sehr viel kürzer ausfallen und unter dem Dach zusätzlicher Wohnraum für eine oder auch mehrere sogenannte Mansarden entsteht. In den steilen Dachseiten lassen sich zudem leichter Fenster einbauen, was die Räume unter dem Dach genauso hell macht, wie in den unteren Etagen.

Das relativ weit herunterreichende Dach schützt das Haus vor Wind und Regen, und auch Schnee fällt gut ab. In Regionen, in denen bei Neubauten eine bestimmte Maximalhöhe vorgegeben wird, kann das Mansarddach einen weiteren Vorteil bringen. Falls die maximale Höhe des Traufpunktes nicht für ein zusätzliches Vollgeschoss reicht, kann mit einer Mansarde beinahe ebenso viel Wohnraum geschaffen werden.

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Mansarddach: Vorteile und Nachteile

Wie alle Dachformen hat auch das Mansarddach sowohl Vor- als auch Nachteile, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten.


Vorteile

  • Viel Wohnraum unter dem Dach
  • Fenster können im Dachgeschoss problemlos eingebaut werden
  • Guter Schutz vor Wind, Regen und Schnee
  • Optisch hochwertig und exklusiv
  • Ggf. Vorteile bei vorgegebener Bauhöhe

Nachteile

  • Aufwändige Baukonstruktion
  • Material- und kostenintensiv
  • Hoher Pflege- und Wartungsbedarf
  • Wird nicht überall genehmigt
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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN ZUM MANSARDDACH

Welche Eindeckung eignen sich für das Mansarddach?

Aufgrund der extravaganten Form des Mansarddaches passen nicht alle Dacheindeckungen optimal zu dieser Dachform. Durch den besonderen Aufbau mit sehr steilen Neigungswinkeln sollte vor allem auf schwere Materialen wie Kupferplatten verzichtet werden. Eine bessere Wahl sind klassische Dachziegel oder Naturschiefer. Diese Eindeckungen verleihen dem Dach zudem das gewisse Etwas und unterstützen die ohnehin schon edle Optik des Mansarddaches.

Was kostet ein Mansarddach?

Ein Mansarddach gehört zu den teuersten Dächern überhaupt. Die Gründe dafür sind zum einen die immense Dachfläche und zum anderen die sehr aufwendige Konstruktion des Mansarddaches. Experten schätzen, dass ein Mansarddach in etwa 40 Prozent teurer als ein klassisches Satteldach ist. Ein Quadratmeter Mansarddach kostet in etwa 150 Euro.

In diesem Preis sind sowohl die Fertigung des Dachstuhls, die Eindeckung des Daches, die Materialkosten und die eigentliche Arbeit der Fachkräfte mit inbegriffen. Ein 200 Quadratmeter großes Walmdach kostet somit ungefähr 30.000 Euro zuzüglich der Wärmedämmung. Diese wird bei einem Dach dieser Größe noch einmal rund 12.000 Euro kosten.

Eignet sich ein Mansarddach für den Dachausbau?

Der Raum unter der Eindeckung des Mansarddaches ist im Grunde einem eigenständigen Stockwerk gleichzusetzen. Hier sollte zudem beachtet werden, dass die Wohnfläche unter dem Dach günstiger zu fertigen ist als ein klassisches Stockwerk mit gemauerten Wänden.

Wie Pflegeintensiv ist ein Mansarddach?

Das Mansarddach ist nicht nur aufwendig zu konstruieren, Dächer dieser Art haben auch einen extrem hohen Wartungsaufwand. Gerade der Dachstuhl muss regelmäßig überprüft werden. Grund dafür sind die Biegungen des Daches. Hier entstehen häufig Schwachstellen durch die dann Feuchtigkeit ins Innere des Daches gelangen kann. Grundsätzlich sollten Bauherren sich darauf einstellen, dass ein Mansarddach in etwa alle zehn Jahre von einem Sachverständigen überprüft werden muss.

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