10 gute Gründe für ein Fertighaus

Ein Fertighaus ist in wenigen Tagen montiert

Immer mehr Bauherren entscheiden sich für ein Fertighaus. Der bundesweite Marktanteil der Holz-Fertigbauweise von 15 Prozent bedeutet: Jedes siebente neu genehmigte Ein- und Zweifamilienhaus in Deutschland ist ein Fertighaus.

1. Schnell ins eigene Haus

Die Bauzeit eines modernen Fertighauses ist kurz. Vom Vertragsschluss über die Fertigung im Werk bis zur Lieferung und Montage auf der Baustelle liegen in der Regel nur 4 bis 6 Monate. Der Rohbau einschließlich des geschlossenen Daches dauert im Regelfall nur wenige Tage. Der Innenausbau benötigt dann nur noch wenige Wochen.

2. Alles kommt aus einer Hand

Die führenden Fertighaushersteller bieten ihren Bauherren einen umfassenden Service aus einer Hand an: Ein fester Ansprechpartner gewährleistet die gesamte Betreuung rund um den Hausbau, die Finanzierung, die notwendigen Baugenehmigungen, das passende Grundstück und die einzelnen Gewerke auf der Baustelle. Von der Planung im Vorfeld über die Produktion im Werk bis hin zu Transport und zügigem Aufbau muss sich der Bauherr um nichts kümmern. So kommt er bequem und stressfrei zum Eigenheim.

3. Zuverlässig überwachte Bauqualität

Wer sich für ein Fertighaus entscheidet, kann sich auf einen hohen Standard bei der Bauausführung verlassen. Dafür sorgt die Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF), deren Richtlinien für alle BDF-Unternehmen verbindlich sind und weit über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehen. Schon die industrielle Herstellung vermeidet Fehler: Außenwände, Innenwände und Decken werden in trockenen Werkshallen unter kontrollierten Bedingungen maßgenau vorgefertigt. Sachverständige überwachen bei jedem BDF-Mitgliedsunternehmen regelmäßig sowohl die Vorfertigung der Bauelemente im Werk als auch die Montage der Häuser auf der Baustelle.

Fertighaus Evolution 154 Bien Zenker

Das Fertighaus „Evolution 154 V11A“ von Bien-Zenker

4. Preis und Einzugstermin stehen fest

Ein Fertighaus bietet Bauherrn hohe Planungssicherheit. Durch die industrielle Vorfertigung können Termine sicher eingehalten werden. Auf Wunsch tragen die BDF-Mitgliedsunternehmen das Datum der Fertigstellung in den Vertrag ein. Der Bauherr bekommt so schwarz auf weiß, wann er in ein Fertighaus einziehen oder mit dem Ausbau beginnen kann. Auch wird beim Bau – abhängig von der Ausstattung – ein Festpreis vertraglich garantiert. Unvorhergesehene Preisaufschläge, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, gibt es also nicht.

5. Fertighäuser sind Energiesparhäuser

Ein Fertighaus hat eine hervorragende Wärmedämmung. Das liegt einerseits an den physikalischen Eigenschaften des natürlichen Baustoffs Holz, andererseits an der intelligenten Konstruktion. Denn in die Wände sind mehrere Schichten hoch wirksamer Dämmstoffe eingebaut. Damit unterschreiten Häuser der BDF-Mitglieder die Grenzwerte der Energieeinsparverordnung (EnEV) um wenigstens 25 Prozent. Ihre Bauweise kann den Verbrauch an Heizenergie noch weiter senken. Die neueste Generation energieeffizienter Fertighäuser erzeugt sogar mehr Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen, als ihre Bewohner verbrauchen – die sogenannten Energieplushäuser.

6. Musterhäuser helfen bei der Auswahl

Musterhäuser bieten eine ideale Orientierungshilfe für jeden, der den Bau eines Eigenheims plant. Der künftige Bauherr kann sich hier in Ruhe alle Details ansehen und ein genaues Raumgefühl bekommen – mit der ganzen Familie und bei vielen Herstellern auch am Wochenende. Mehr als 600 Musterhäuser stehen überall in Deutschland, viele davon in den großen Fertighausaustellungen. Sie sind ein idealer Ausgangspunkt für die Erfüllung der eigenen Hausbauträume. Der Bund Deutscher Fertigbau (BDF) bietet Bauinteressenten ein Verzeichnis aller Musterhäuser seiner Mitglieder an.

Musterhaus Ulm Fertighaus Weiss

Das Musterhaus „Ulm“ von Fertighaus Weiss

7. Individuelle Architektur

Ein Fertighaus ist individuell planbar. Das gilt sowohl für die Architektur als auch für die Ausstattung. Die kann der Bauherr bequem mit der ganzen Familie in firmeneigenen „Bemusterungszentren“ aussuchen. Dort finden die angehenden Hausbesitzer alles vom passenden Bodenbelag über die maßgeschneiderte Badezimmerausstattung, die komplette Haustechnik und den richtigen Kamin für das Wohnzimmer bis hin zu farbigen Ziegeln für das Dach. Bei der Auswahl helfen die geschulten Berater des Hausherstellers. Das „Haus von der Stange“ ist Vergangenheit – heutzutage sind zwei Drittel aller Fertighäuser frei nach den Wünschen der Baufamilie geplant.

8. Schlüsselfertig oder Eigenleistung

Fertighäuser gibt es je nach Hersteller in unterschiedlichen Ausbaustufen. Vom Roh-Bauhaus bis zum schlüsselfertigen Objekt ist alles möglich. Der Bauherr kann den Umfang an Eigenleistung je nach handwerklichem Können selbst festlegen. Der Vorteil der Eigenleistung: Je nach Umfang lässt sich ein erheblicher Teil der Baukosten sparen. Wer handwerklich weniger geschickt ist, kann die Arbeit den Profis überlassen und kommt möglicherweise mit einem schlüsselfertigen Haus sogar günstiger davon. Viele Hersteller bieten komplette Ausbaupakete und kompetente Unterstützung bei der Eigenleistung an.

Fertighaus-Bungalow Bien-Zenker

Der Fertighaus-Bungalow „Concept-M Aktionshaus 100 V6“ von Bien-Zenker

9. Service vom Hersteller

Hausbauunternehmen helfen gerne bei der Suche nach einem Bauplatz, dessen Erschließung, bei der Planung und Finanzierung. Viele Unternehmen bieten auch nach der Fertigstellung einen Kundendienst an. Dieser kann zum Beispiel helfen, wenn der Bauherr bei Umbaumaßnahmen beraten werden möchte. Auch die Wartung des Hauses und Modernisierungsmaßnahmen werden je nach Hersteller von dessen Kundendienst durchgeführt. Dies trägt zu einer langen Lebensdauer und hohen Wertstabilität des Hauses bei. Modernen Holzfertighäusern wird genau wie konventionell gebauten Häusern eine Lebensdauer von mehr als 100 Jahren attestiert.

10. Hervorragende Umweltbilanz

Holzhäuser sparen nicht nur Energie, sie verringern sogar die CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Das verbaute Holz hat der Atmosphäre bei seinem Wachstum mehr CO2 entzogen, als durch den Bau des Hauses freigesetzt wird. Auch erfordert die Herstellung von Bauprodukten aus Holz einen geringeren Energieaufwand als vergleichbare konventionelle Baustoffe. Und schließlich begünstigt Holz auf Grund seiner Materialeigenschaften eine hocheffiziente Wärmedämmung und führt damit zu einem geringeren Primärenergiebedarf für die Heizung. Die Ökobilanz eines Holzfertighauses ist also über seine gesamte Lebensdauer hinweg vorbildlich.

Ein Holz-Fertighaus in 23 Sekunden

(Quelle: Bund Deutscher Fertigbau (BDF))