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So klappt’s mit dem Hausbau: Die Top 10 Tipps – von Bauherren für Bauherren

Das raten „echte“ Baufamilien

Ein Hausbau ist nicht nur eine Entscheidung fürs Leben und die vermutlich größte Ausgabe, die die meisten Baufamilien je tätigen werden. Sondern auch eine durchaus stressige Angelegenheit, die mit vielen Herausforderungen verbunden ist. Gut also, wenn man sich bereits vorher damit auseinandersetzt, was alles passieren kann beim Bau des Eigenheims – und aus erster Hand praktische Tipp bekommt, wie man sich darauf einstellen kann.

Das Netz ist entsprechend voll von Ratgebern und „guten“ Tipps zum Thema. Doch manche besonders interessante und hilfreiche Tipps finden sich vergleichsweise selten: die von „echten“ Bauherren, die ihr Traumhaus gerade jüngst gebaut haben. Die noch im Thema sind und die aktuellen Konditionen und Umstände gut kennen. Genau diese haben wir nach ihren Erfahrungen befragt, als wir im Herbst letzten Jahres unsere jährliche Userbefragung durchgeführt haben.

Hier kommen die Ergebnisse dieser aufwändigen und aktuellen Befragung: Die Top-Tipps der Musterhaus.net-Bauherren für angehende Baufamilien – sortiert nach Priorität, also nach der Zahl der Nennung in unserer Umfrage unter hunderten Baufamilien.

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Tipp 1:
„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: vor Ort sein, informieren und dokumentieren“

Das Thema mit der höchsten Priorität aus Sicht „unserer“ Bauherren ist Sicherheit. Man sollte „alles dokumentieren: Absprachen, Baufortschritt, Fotos machen. Beim Bau auch oft selbst vorbeischauen sowie immer nachfragen, wenn etwas unklar ist“, so eine Äußerung, die so oder ähnlich recht häufig genannt wurde. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Auf einer Baustelle sind viele Menschen am Werk – und wo Menschen arbeiten, dazu oft unter Termindruck, passieren nun mal Fehler. Sei es bei der Abstimmung der verschiedenen Gewerke oder der handwerklichen Ausführung, es gibt einiges, was beim Hausbau schiefgehen kann.

Auch der Service der Baufirmen erschien manchem Befragten verbesserungswürdig: „Wenn die versprochene Qualität nicht eingehalten wird und man nicht direkt gleich beim Entstehen der Mängel Einspruch einlegt, ist es nachträglich sehr schwierig oder sogar nicht mehr möglich, diese wieder zu beheben. Das heißt: Der Bauherr sollte nach Möglichkeit immer dabei sein und eventuell auch was vom Hausbau verstehen. Der nachträgliche Service lässt oft zu wünschen übrig und auch ein Nachrüsten im Nachhinein ist nicht immer möglich.“

Bauherren empfehlen deshalb, „auch als Laie mindestens einmal die Woche auf der Baustelle zu sein und alles zu beobachten, viele Fotos zu machen und Fragen zu stellen, gerade zu Dingen, die einem ungewöhnlich vorkommen.“

Es muss ja nicht in Pedanterie ausarten – aber kritische Aufmerksamkeit und eine Dokumentation der Fortschritte sind absolut ratsam.

Rohbau

Der Rohbau steht! Ehemalige Bauherren raten, regelmäßig auf der Baustelle vorbeizuschauen und den aktuellen Baufortschritt zu dokumentieren.

Tipp 2:
„Zeit lassen für Planung – alles gut durchdenken“

Ein definitiv wichtiger Faktor beim Hausbau ist Zeit – und zwar auf gleich mehreren Ebenen. Zum einen ist es so, dass die meisten Bauvorhaben letztlich länger dauern als geplant. Deshalb sollte man beispielsweise den Auszug bzw. Umzug ins neue Heim nicht „auf den letzten Drücker“ planen, denn das sorgt für unnötigen Zeitdruck und gegebenenfalls Pfusch am Bau, wenn etwas unbedingt fertig werden muss. Sondern: möglichst großzügig planen, mit einem ausreichenden Zeitpuffer.

Zum anderen raten unsere User, so viel Zeit in die Planung und Recherche zu investieren, wie nötig: „Zeit lassen für Planung. Mehrkosten für Dinge, die später schwer änderbar sind, einplanen und gleich mit realisieren“, so ein Tipp. Zum Beispiel: „Elektroinstallationen und Wasser außen oder die Planung eines Waschbeckens im Hauswirtschaftsraum.“

„Man sollte genau überlegen, was man möchte und auch wirklich braucht“, rät ein anderer Bauherr. „Mehrmals die Ausstellungshäuser besichtigen, mehrere Gespräche mit den Anbietern führen. Vorausschauendes Agieren ist sehr nützlich. Genau erkundigen, was alles zu erledigen ist, bevor das Haus kommt, z. B. Strom, Wasser, Bodenplatte, Keller etc.“

Nicht zu vergessen auch die Termine rund ums Haus: „Beantragen Sie Zeit für ein eventuelles Richtfest, sonst wird das nix. Nutzen Sie das Angebot der Fertighausbauer, beim Zusammenbau Ihres Hauses zusehen zu können. Fazit: Je besser die Vorbereitung, desto entspannter ist der Hausbau.“

Tipp 3:
„Finanzierung realistisch planen. Nur bauen, was man wirklich braucht. Und: (mehr) Puffer einplanen“

Eines der Top-Themen schlechthin ist verständlicherweise die Finanzierung und alles, was damit zusammenhängt. Vor allem sollten sich Bauherren nicht finanziell überschätzen – und unbedingt realistisch planen. Denn wenn man sein Haus direkt an der „Schmerzgrenze“ finanziert, ist die Freude am neuen Traumhaus schnell dahin. Eine realistische Finanzplanung sollte sich an der tatsächlichen Lebens- und Einkommenssituation orientieren – auf Basis dessen lässt sich beispielsweise mit einem Budgetrechner der finanzielle Spielraum recht gut berechnen.

„Noch mehr Puffer bei der Finanzierung einplanen. Viele Ausstattungsmöglichkeiten lernt man erst während der Bauphase kennen. Nachfinanzieren ist deutlich aufwändiger als eine Rückabwicklung“, empfiehlt ein Bauherr in unserer Umfrage zum Beispiel. Zahlen von bis zu 30 Prozent der Hauskosten oder ganz konkret 40.-50.000 Euro wurden mehrfach als realistische Größen für den nötigen Puffer genannt.

In die gleiche Kategorie fallen auch nachträgliche Änderungen, Preisanpassungen oder auch unvorhergesehene Notfälle. Mit einem Budgetpuffer kann man ungeplanten Kosten beim Bauvorhaben entspannter entgegensehen. „Großzügige Finanzplanung – irgendwas wird immer teurer“ so ein O-Ton. Fazit: „Den Puffer besonders großzügig rechnen“.

Tipp 4:
„Geduld haben, Zeit mitbringen, Ruhe bewahren, auch wenn nicht immer alles glattläuft“

Wir haben es eingangs schon erwähnt: Bei einem Hausbau passieren nicht selten Fehler, auch welche, die leider sehr teuer werden können, es kann deshalb schon mal stressig und konfliktbehaftet zugehen. Für diese Fälle braucht man gute Nerven. Unsere Bauherren raten dazu, grundsätzlich möglichst gelassen an die Sache heranzugehen, das Stichwort „Geduld“ tauchte sehr, sehr oft auf: „Immer ruhig bleiben. Unvorhergesehene Probleme kommen so oder so.“ „Man muss sich damit abfinden, dass es nie perfekt laufen wird, und es wird immer irgendwo was sein, was man nicht erwartet.“

Das gilt übrigens auch für die Planungsphase: „Der Hausbau ist mit vielen Kompromissen verbunden. Es dauert etwa ein Jahr, bis man realistische Vorstellungen an das Grundstück und das Haus entwickelt, die zum Markt passen.“ Und: „Öfter Mal durchatmen, die Bürokratie in Deutschland lässt sich nicht ändern. Aber der Einzug kommt bestimmt!“

Tipp 5:
„Keine Angst vor Eigenleistungen! Selbst mit anpacken“

Eine sehr beliebte Methode, um beim Hausbau Geld und Kosten zu sparen, sind Eigenleistungen. Gerade in Zeiten, wo Handwerker schwierig zu bekommen und deutlich teurer geworden sind, kann es sich natürlich erst recht lohnen, selbst Hand anzulegen ans Traumhaus.

Auch die Musterhaus.net-Bauherren schwören vielmals auf die Muskelhypothek. „Viel selbst machen, keine Angst vor Eigenleistungen haben“, heißt es in unserer Umfrage in unterschiedlichen Variationen immer wieder. „Augen zu und durch und selbst mitanpacken mit Eigenleistung wo es nur geht“, zum Beispiel. Denn: „Mit hoher Eigenleistung lässt sich sehr viel Geld sparen“, wissen die frischgebackenen Hausbesitzer aus eigener Erfahrung.

Handwerksleistungen von 15.-20.000 Euro erbringen Bauherren im Schnitt selbst, besagen Statistiken. Noch deutlich mehr dürfte jener Nutzer gespart haben, der sogar „Eigenleistung bei der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) im Bereich Heizung, Sanitär sowie Elektro“ empfiehlt. Hierfür sollte man allerdings über fortgeschrittene handwerkliche Fähigkeiten verfügen oder über einen entsprechenden Bekannten- und Freundeskreis.

Tipp: Alles zu den Möglichkeiten und Einsparpotenzialen von Eigenleistungen lesen Sie in unserem passenden Ratgeber.
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Tipp 6:
„Mehrere Angebote einholen und Baufirmen genau vergleichen“

Der Hausbaumarkt ist groß und es gibt hunderte Hausbauunternehmen, die tolle Massiv- oder Fertighäuser bauen. Daher sollten Bauherren ausreichend Zeit in die Suche nach der perfekt passenden Baufirma investieren. „Mindestens drei Anbieter sollten es schon sein“, raten unsere User. Man sollte „wirklich mehrere Angebote einholen und gründlich vergleichen, und Wert legen auf gute Beratung, ohne überrumpelt zu werden.“ „Viel Zeit für Vergleichsangebote einplanen“, so die einhellige Empfehlung.

Der zentrale Punkt ist ein möglichst penibler Vergleich der konkreten Angebote. „Die Bauleistungsbeschreibungen genauestens vergleichen, denn Haus ist nicht gleich Haus. Man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Wenn der Angebotspreis eines Fertighausanbieters niedriger ist als bei den anderen, dann ist meist Vorsicht geboten. Dies merkt man aber erst hinterher bei der Bemusterung, wenn dann noch hohe Zusatzkosten auf einen zukommen, weil wichtige Sachen im Angebot gefehlt haben“, so der Hinweis eines vorsichtigen Users.

In die gleiche Richtung geht der Tipp eines anderen Bauherren: „Mehr Zeit und gegebenenfalls auch Geld in die Detailplanung des Hauses investieren. Erst dann mit den genauen Vorstellungen (inklusive Badausstattung, Extras wie Rollos, Entkalkungsanlage, höherwertige Ausstattung im Allgemeinen) Angebote der verschiedenen Hausbaufirmen einholen.“

Wir meinen: Schon beim Vergleich der Angebote und insbesondere der Bauleistungsbeschreibungen ist es ratsam, einen Bausachverständigen hinzuzuziehen. Die überschaubaren Kosten hierfür machen sich spätestens dann bezahlt, wenn mögliche versteckte Kostenfaktoren entdeckt und vermieden werden. Und damit sind wir auch gleich beim nächsten Tipp „unserer“ Bauherren, der Absicherung durch externe Expertise:

Tipp 7:
„Absicherung bzw. Sicherheit – mit Versicherungen und externer Expertise“

„Von Anfang an einen unabhängigen Gutachter beauftragen“ und „unbedingt Budget einplanen für eine professionelle Baubegleitung“ sind zwei Tipps unserer User, die sich in schöner Regelmäßigkeit durch die Antworten unserer Befragung ziehen. Und dies völlig zu Recht, denn wie bereits unter Tipp 6 geschrieben – externe Experten kennen sich aus mit beispielsweise Bauzeiten, Haftungsfragen sowie den neuesten Baumaterialien. Alles Dinge, von denen ein durchschnittlicher Bauherr in der Regel keine bis wenig Ahnung hat und die im Zweifel sehr teure Folgen haben können. Deshalb: „Immer einen Bausachverständigen involvieren!“

Auch während des Baus empfiehlt es „sich, einen Qualitätssicherer zu beauftragen, der den Bau begleitet.“ Genauso wichtig sind im Idealfall allerdings auch „eine gute Bauleitung und fester Ansprechpartner“ seitens der Baufirma, auf der Baustelle und dem Grundstück.

Und last but not least raten unsere User dazu, eine Bauherrenversicherung abzuschließen. „Ausreichend Info einholen, bevor es losgeht. Juristische Absicherung, Anwalt, Bauherren-Rechtschutzversicherung. Wenn Probleme auftreten, sofort mit den Beteiligten ins Gespräch kommen und Lösungen finden.“

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Versicherungen beim Hausbau
Die wichtigsten Bauversicherungen

Für Bauherren gibt es grundsätzlich Versicherungen gegen alle möglichen Risiken. Einige Policen sind empfehlenswert, manche sogar erforderlich – wir geben Ihnen einen Überblick.

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Tipp 8:
„Vertragsdetails (vor allem Bau- und Leistungsbeschreibung) prüfen und erklären lassen“

Ist die passende Hausbaufirma gefunden, geht es an die Vertragsunterzeichnung – und somit an die wichtigen Details. Es werden alle Vertragsbedingungen rund um den Hausbau geregelt, also die zu erbringenden Leistungen der Baufirma, die wichtigsten Termine, Fristen und Zuständigkeiten. Es geht also „ans Eingemachte“ – dementsprechend befürworten unsere User eine eher penible Vorgehensweise: „Den Notarvertrag inklusive Leistungsbeschreibung eindeutig formulieren“, so der glasklare Ratschlag, „Vertragsdetails genau prüfen“. Generell sollte man „versuchen, so viel wie möglich in den Werkvertrag aufzunehmen, Vertrag und Leistungsbeschreibung genau auflisten und überprüfen lassen vom Fachanwalt.“

Und weiter: „So kleinlich und detailliert sein wie nur möglich. Vor der Unterschrift Hilfe holen für die Vertragsausarbeitung! Und von einem Bausachverständigen konstant begleiten lassen.“ Noch deutlicher formuliert es ein weiterer User: „JEDE wichtige Leistung des Bauträgers notariell eindeutig festhalten, inklusive Strafzahlungen.“

Wichtig auch ein Tipp eines anderen Bauherren in Bezug auf Zwischenabnahmen: „Auf keinen Fall sollte man sich von einzelnen Gewerken zu Teilabnahmen überreden lassen. Denn mit einer Unterschrift unter eine solche beginnt dort bereits die Gewährleistungsfrist, was später Nachteile mit sich bringen kann.“

Zum Schluss noch ein weiterer Tipp: Die wichtigsten Infos dazu, was alles im Bauvertrag enthalten sein muss, finden Sie auf einen Blick in unserer Checkliste Bauvertrag.

Bauvertrag prüfen

Prüfen Sie genau, welche Leistungen im Bauvertrag enthalten sind und welche nicht - am besten mithilfe eines unabhängigen Experten.

Tipp 9:
„Tipps und Erfahrungsberichte von ehemaligen Baufamilien einholen“

Ebenfalls ein sehr wichtiger Tipp: Den Kontakt zu Hausbesitzern suchen, die vor kurzer Zeit gebaut haben. Von den Erfahrungen – und möglicherweise Fehlern – anderer zu lernen, ist Gold wert. Denn naturgemäß werden geschäftliche Akteure aus der Baubranche wie Baufirmen oder Architekten eher nicht darüber berichten, was für Nachteile ihre Produkte und Dienstleistungen haben können oder was nicht so gut läuft. Von anderen Häuslebauern hingegen erhält man eine ehrliche Meinung.

Deshalb: „Unbedingt mit anderen Bauherren in Kontakt treten, die den Bau bereits fertig haben, ansonsten macht jeder annähernd die gleichen vermeidbaren Fehler“, raten unsere User. Und weiter: „Gespräche mit Bauherren, die bereits gebaut haben, sind super hilfreich, besonders um gut durch die Planung der Innenräume und deren Ausstattung zu kommen. Das ist wichtig, um die Kosten im Griff zu behalten.“

„Am besten redet man gleich mit mehreren Menschen, die vor kurzem gebaut haben, und sammelt dort Tipps.“ Und wo und wie kommt man an solche Baufamilien? Zum einen vermitteln die Baufirmen Kontakte und auch Besuche in fertigen, bereits bewohnten Referenzhäusern. Zum anderen bietet sich eine besonders naheliegende Lösung an: „In einem Neubaugebiet Menschen ansprechen und fragen, ob die mit ihrer Baufirma zufrieden sind.“

Tipp 10:
„Mit einer regionalen Baufirma bauen“

Zum Ende unseres Ratgebers der letzte Tipp unserer Bauherren: „Baut mit einer regionalen Firma und schaut bei der Wahl der Baufirma genau hin.“ Oder: „Lieber bei kleineren, regionalen Baufirmen nachfragen und am besten mit diesen bauen.“

Diesem Tipp würden wir allerdings nur bedingt zustimmen. Denn beispielsweise haben viele Fertighausbauunternehmen, die zum großen Teil im Süden des Landes sitzen, auch im Norden feste Partner bzw. regionale Standorte, über die sie ihre Bauprojekte abwickeln. Sicher kann es punktuell von Vorteil sein, wenn die Baufirma sich in der Region gut auskennt und – der Umwelt zuliebe – beispielsweise lange Fahrtwege entfallen. Auch Service-Themen oder Reklamationen im Nachgang lassen sich mit regionalen Firmen oft einfacher und schneller lösen. Aber deshalb „immer regionale Handwerker zu beauftragen“, wie mehrere User nahelegen, scheint uns etwas zu pauschal, denn z.B. auch die Montagetrupps von Fertighausanbietern verstehen ihr Handwerk.

Fazit: Die besten Tipps kommen aus der Praxis

Ein Hausbau ist ein Projekt fürs Leben und sollte dementsprechend gut durchdacht und mit viel Sorgfalt angegangen werden. Damit man die Entscheidung für das Eigenheim nicht irgendwann bereut, muss man gewisse Dinge permanent im Blick haben – und die richtigen Entscheidungen fällen können, wenn diese notwendig sind. Welche Themen besonders wichtig sind – und wie man sich optimal darauf vorbereitet – wir hoffen, mit unserem Ratgeber konnten wir Ihnen dazu nützliche Tipps aus erster Hand geben.

Schlusswort eines Bauherren aus unserer Befragung: „Es ist eine sehr aufregende Zeit, positiv als auch negativ. Aber es lohnt sich auf jeden Fall! Vor allem gute Planung ist wichtig – und Prioritäten zu setzen.“

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So baut Deutschland – die aktuellen Bautrends 2023/2024

Übrigens: Auch die anderen spannenden und zahlreichen Ergebnisse unserer Bauherrenbefragung können Sie hier nachlesen!

Zum Ratgeber

Häufig gestellte Fragen zu Hausbautipps

Wo finden Bauinteressenten die hilfreichsten Tipps für den Hausbau?

Eine hervorragende Adresse für die besten Tipps sind natürlich Hausbauportale wie unseres – auf Musterhaus.net findet man nicht nur die schönsten Häuser und renommierte Hausanbieter, sondern grundsätzlich Tipps zu fast allen Themen rund um den Hausbau, und zwar nicht nur in diesem Ratgeber. Einen guten Einstieg ins Thema bietet unsere sehr umfangreiche Hausbau-Seite.

Zusätzlich empfehlenswert sind diverse Bau-Blogs, die mehr oder weniger professionell von privaten Bauherren betrieben werden oder direkt von den Hausanbietern. Von diesen Blogs gibt es Dutzende. Die umfangreichste Übersicht bietet die Baublog-Liste.

Und auch Institutionen wie der Bauherrenschutzbund oder die Verbraucherzentralen halten jede Menge gute Informationen und Tipps für den Hausbau bereit.

Welche Fragen sollte man beim Hausbau stellen?

Angehende Bauherren haben natürlich zahlreiche Fragen, zu den wichtigsten zählen diese hier:

Was kostet der Hausbau?
Das lässt sich pauschal schwer beantworten. Die Kosten werden bestimmt von einer ganzen Reihe von Faktoren, welche alle in den Gesamtpreis und in die Kostenkalkulation mit einfließen – ausführlich dargestellt finden Sie diese Infos zum Beispiel auf unserer Seite zum Thema Hausbaukosten. Grundsätzlich sind die Hausbaukosten für keine zwei Häuser gleich. Aktuell liegt man durchschnittlich bei rund 2.800 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche des Hauses plus Nebenkosten und Grundstückspreis.

Wo kann beim Hausbau gespart werden?
Ein Neubau kostet viel Geld, da kommen Spartipps sehr gelegen. Unser Markenbotschafter John Kosmalla hat uns 12 nützliche Ideen verraten, wie man auch mit einem schmalen oder durchschnittlichen Budget in die eigenen vier Wände kommt. Unter anderem mit:

  • kompakter Bauweise
  • schlichter Architektur
  • Verzicht auf einen Keller
  • einem kleineren Garten
  • Standard-Haustechnik

Und einigen Tipps mehr – hier weiterlesen!

Wie lange dauert der Hausbau?
Wie schnell das Haus errichtet werden kann, wird maßgeblich von der Bauweise beeinflusst. Die Bauzeit eines vormontierten Fertighauses ist viel geringer als die eines Massivhauses. Während Planung, Bau und Fertigstellung eines Massivhauses sieben bis neun Monate dauern, braucht ein Fertighaus vor allem während der Bauphase deutlich weniger Zeit, das heißt: Der Rohbau eines Fertighauses steht je nach Größe innerhalb weniger Tage.
Bei einem Massivhaus dauert dies im Regelfall mehrere Wochen.

Wie kann man Stress beim Hausbau vermeiden?

Um Stress beim Hausbau zu vermeiden, ist in erster Linie eine sorgfältige Planung unerlässlich. Beginnen Sie mit einer genauen Vorstellung Ihres Traumhauses (Grundriss, Raumaufteilung, Quadratmeter Wohnfläche) und einem realistischen Budget. Engagieren Sie vertrauenswürdige Fachleute wie Architekten und unabhängige Bausachverständige und setzen Sie auf Hausbaufirmen bzw. Bauträger mit guten Referenzen, die Ihre Wünsche verstehen und umsetzen können. Die Kommunikation mit diesen sollte offen sein und regelmäßig stattfinden, um Missverständnisse oder spätere Mehrkosten von vornherein tunlichst zu vermeiden.

Weiterhin ist es wichtig, sich emotional auf die Herausforderungen des Hausbaus vorzubereiten. Rechnen Sie mit Höhen und Tiefen. Bewahren Sie Ruhe und Gelassenheit, damit Sie wichtige Entscheidungen nicht unter Druck treffen. Nehmen Sie sich Zeit, um alle Optionen gründlich zu bewerten – und sprechen Sie sich auch mit dem Partner ab, in Hinblick auf seine Vorstellungen und Wünsche, die ebenso berücksichtigt werden sollten wie die eigenen.

Und nicht zuletzt: Feiern Sie kleine Erfolge während des Hausbaus. Diese positiven, schönen Momente helfen dabei, die Motivation hochzuhalten.

Was sind die häufigsten Fehler beim Hausbau?

Beim Hausbau gibt es einige Stolperfallen, die nicht nur kostspielig werden, sondern den Traum vom Eigenheim nachhaltig trüben können. Unser Ratgeber „Die 12 größten Fehler beim Hausbau – und wie man sie vermeidet“ fasst die wichtigsten davon zusammen.

Zum Beispiel:
Unzureichender Finanzierungsplan: Eine realistische Kalkulation aller Kosten, einschließlich der Nebenkosten und einer Reserve (Budgetpuffer) für unvorhersehbare Ausgaben, ist entscheidend. Fehlplanungen in der Finanzierung können zu massiven Problemen führen.

Fehlende Planung und Vorbereitung: Bei der Hausplanung gilt es, nicht nur an das „Hier und Heute“ zu denken, sondern auch an morgen und übermorgen! Deshalb sollte man nicht am falschen Ende sparen, z.B. an Dingen, die sich nicht mehr ändern lassen, wie zu wenig Zimmer und Fenster oder ein fehlender Keller. Auch künftige Veränderungen wie Familienzuwachs oder altersgerechte Planung muss man berücksichtigen.

Haus passt nicht zum Grundstück: Die Wahl des richtigen, zum Haus passenden Grundstücks ist essenziell. Stimmen müssen unter anderem die Lage (Ausrichtung und Beschattung), die Größe sowie die umgebende Infrastruktur.

Die falsche Baufirma wählen: Es ist wichtig, sich Zeit für die Auswahl der Baufirma zu nehmen und Angebote sowie Referenzen genauestens zu vergleichen, so, wie es unsere User weiter oben bereits empfohlen haben.

Zu viele Eigenleistungen übernehmen: Geld sparen und Baukosten senken, sind eine schöne Sache. Doch wer zu viel selbst machen möchte, kann schnell überfordert sein. Professionelle Hilfe einzuplanen ist oft effektiver – und unterm Strich manchmal auch günstiger.

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