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Was kostet ein Hausbau?

Alles zu den Hausbaukosten auf einen Blick.

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Was Bauherren zu den Kosten eines Hausbaus wissen sollten: Die wichtigsten Infos im Überblick.

Sie möchten ein Haus bauen und haben sich schon erste, konkrete Gedanken gemacht – darüber, welcher Haustyp es werden könnte und welche Bauweise Sie bevorzugen. Nun sind Sie an dem Punkt, wo es um das Thema Geld geht.

Damit Sie wissen, was auf Sie finanziell zukommt, sollten Sie sich zunächst einen Überblick über alle Kosten verschaffen, die für Sie und Ihr Bauprojekt wichtig werden. Denn allzu schnell lässt man sich angesichts der Vielzahl der Entscheidungen und der damit verbundenen Kosten verwirren: Bodenplatte oder Keller, Ausbaustufen, Gutachten, Steuern, Dachformen, Notariatskosten … Die Liste ist recht lang und es gilt, angesichts des bevorstehenden finanziellen Kraftakts einen kühlen Kopf zu bewahren.

Gibt es nicht vielleicht sogar eine einfache Faustformel, mit der man die Hausbaukosten berechnen kann? Ganz so leicht ist es leider nicht. Aber: Wir können Ihnen die wichtigsten Kostenfaktoren erklären, so schnell und einfach, wie es möglich ist. Und Ihnen anhand konkreter Beispiele zeigen, welche Kosten für ein Haus – für Ihr künftiges Traumhaus – maßgeblich anfallen werden.

Übrigens, ein sehr wichtiger Punkt: Letztlich geht es bei allen genannten Summen um Ihr neues Zuhause! Und der Gewinn an Lebensqualität und Zufriedenheit relativiert die Kosten dann meist schneller, als man denkt.

Das kostet der Hausbau: Die wichtigsten Kostengruppen

Von welchen Faktoren hängen die Kosten beim Hausbau ab? Das lässt sich nicht pauschal benennen. Die Kosten werden bestimmt von einer ganzen Reihe von Faktoren, welche alle in den Gesamtpreis und in die Kostenkalkulation mit einfließen. Die Hausbaukosten sind für keine zwei Häuser gleich. Nichtsdestotrotz lassen sie sich aber in bestimmte Kostengruppen unterteilen und so besser beurteilen.

Diese vier Kostengruppen sind:

Die Kosten für den Hausbau „an sich“

Die Grundstückskosten

Die Baunebenkosten

Kosten „nach dem Bau“ für Außenanlagen & Inneneinrichtung

Kosten für das Haus/ „reine Baukosten“

In die Kostenrechnung für das Haus gehören grundsätzlich alle Ausgaben für das Haus an sich, also für den schlüsselfertigen Bau: Angefangen mit Bodenplatte oder Keller, Rohbau, Fassade, Dämmung bis hin zum Dach. Natürlich auch Elektrik und Sanitär sowie Fenster und Außentüren – schlüsselfertig eben.

Wichtig für die „reinen“ Hauskosten sind zudem einige weitere Faktoren, vor allem:

Bauweise

Haustyp

Hausgröße

Ausbaustufe

Ausstattung

Dachform

Die Frage „Massivhaus oder Fertighaus“ beantworten immer mehr Baufamilien für sich mit dem Bau eines modernen Fertighauses. Dabei handelt es sich aber nicht um ein „fertiges“ Haus, wie man vermuten könnte, sondern um ein Haus aus Fertigteilen, welches im Werk des Hausanbieters weitgehend vormontiert wird. Rund 25 Prozent aller neugebauten Häuser sind bereits Fertighäuser, und der Marktanteil nimmt seit Jahren langsam, aber stetig zu. Im Umkehrschluss heißt dies aber auch, dass die große Mehrheit der Deutschen weiterhin auf die klassische Bauweise, „Stein auf Stein“ vertraut, die ebenfalls viele Vorteile bietet. Der spannende Punkt: Beide Bauweisen unterscheiden sich kostenseitig durchaus. Natürlich gibt es nach oben bei beiden generell keine Grenzen. Betrachtet man aber durchschnittliche Kosten, kann man nach unserer Erfahrung als das größte Hausbauportal aktuell (Herbst 2021) für ein durchschnittliches Fertighaus (schlüsselfertig) rund 2.400 Euro pro Quadratmeter einplanen. Ein vergleichbares Massivhaus ist aktuell rund 10 bis 20 Prozent günstiger. Alle weitere zu den Vorteilen und Nachteilen beider Bauweisen findet man im Ratgeber, der zu Beginn dieses Absatzes verlinkt ist.
Bei den Haustypen ist es so, dass einige generell etwas teurer sind, andere ein wenig günstiger – entscheidend ist immer der Aufwand für die Konstruktion und das Material, in Kombination mit der Größe. Es liegt deshalb auf der Hand, dass ein Tiny House, ein Reihenhaus oder ein eingeschossiger Bungalow mit einer vergleichsweise einfachen Dachkonstruktion wie Flach- oder Satteldach in Bezug auf die Baukosten pro Quadratmeter (qm) deutlich günstiger sind, als ein Architektenhaus oder eine schicke, repräsentative Stadtvilla mit zwei großzügig dimensionierten Vollgeschossen und einem Walmdach. Wer kostengünstig bauen will, sollte also möglichst „einfach“ und platzsparend bauen. Tipp: In unserem Hausfinder können Sie bei der Suche nach Ihrem Traumhaus direkt nach Haustypen filtern.
Die Rechnung ist ganz simpel: Jeder zusätzliche Quadratmeter Wohnfläche kostet Sie als Bauherrn Geld, sowohl in der Anschaffung als auch im laufenden Betrieb. Aus diesem Grund ist es eigentlich immer empfehlenswert, nicht übertrieben groß zu bauen, dies gilt natürlich ganz besonders in Zeiten stark steigender Haus- und Grundstückspreise, aber generell immer dann, wenn das Baubudget begrenzt ist. Ziel sollte es sein, sich möglichst am tatsächlich benötigten Platzbedarf der Familie zu orientieren. Bei einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von rund 2.400 Euro für ein Fertighaus (Stand 2021), spart man also satte 48.000 Euro, wenn man sein Traumhaus rund 20 qm kleiner baut. Und hier sind die gesparten Betriebskosten noch nicht einmal berücksichtigt.
Genauso wie es günstigere und teurere Haustypen gibt, verhält es sich mit den unterschiedlichen Dacharten: manche sind vergleichsweise preiswert, andere hingegen aufgrund einer aufwändigeren Konstruktion und mehr Materialaufwand etwas preisintensiver. Zu den günstigeren Dachformen zählen etwa das Pultdach oder der Klassiker überhaupt, das Satteldach. Bei einem 150 qm Dach liegt man hier bei 22.000 bis 25.000 Euro Kosten. Ein Zeltdach beispielsweise kostet noch einmal rund 20 Prozent mehr, ein Mansarddach ist sogar rund 40 Prozent teurer als ein Satteldach. Wer mehr wissen möchte, findet alles zu den unterschiedlichen Dachformen auf unserer Themenseite: Dachformen.
Heizung, Sanitär, Elektrotechnik und die Dämmung des Hauses, Türen und Fenster sowie die Fassade, all dies kann man grob unter der Hausausstattung zusammenfassen. Und auch hier gilt: Je extravaganter (und insbesondere smarter, z.B. die Haus- und Heiztechnik, Türen, Fenster, Elektro) die Ausstattung und Qualität sind und je größer somit der Komfort im Haus ist, desto höher sind die Kosten für das neue Haus. In der Bau- und Leistungsbeschreibung werden alle Leistungen dargelegt.
Eigenleistungen sind für zahlreiche Baufamilien ein spannendes Thema, gerade in Zeiten steigender Preise. Die meisten Hausbaufirmen werden dieser Nachfrage gerecht und bieten ihre Objekte in unterschiedlichen Fertigstellungsgraden an, den Ausbaustufen. Am kostengünstigsten sind das Rohbauhaus und das Bausatz-Selbstbauhaus, an die sich aber nur wirklich gute Handwerker wagen sollten. Hier kann man bis zu einem Drittel der Kosten einsparen im Vergleich zum schlüsselfertigen Haus. Über die Hälfte aller Baufamilien spart durch Eigenleistungen immerhin Hausbaukosten in Höhe 10.-15.000 Euro. Hinzu kommt, dass Banken Eigenleistungen teils wie Eigenkapital bewerten, was die Finanzierungskonditionen verbessern kann und somit wiederum Kosten sparen hilft.

Grundstückskosten

Kostenfaktor Lage (lokal, regional)

Ein nicht zu unterschätzender Faktor für den Preis des Hauses und somit die Kosten, ist die Lage bzw. die Region, in der Sie bauen werden. Denn der Gesamtpreis des Bauprojekts hängt stark ab davon, wo das Grundstück genau liegt. Zum einen von der lokalen Lage: Im Zentrum einer Großstadt ist natürlich beträchtlich teurer als am Stadtrand, in der Vorstadt oder gar in ländlichen Regionen, im „Speckgürtel“.

Und auch deutschlandweit unterscheiden sich die Preise stark zwischen den Regionen und von Bundesland zu Bundesland. Es gibt ein klares Nord-Süd-Gefälle und auch ein Ost-West-Gefälle. Von 20 Euro in Sachsen-Anhalt bis 3.000 Euro für den qm Baugrund in München reicht die Spannweite in Deutschland. Der Hausbau in Bayern oder Baden-Württemberg gilt als rund 30 Prozent teurer als z.B. in Niedersachsen oder Bremen. Eine gute Informationsbasis für die Grundstückskosten ist der aktuelle Bodenrichtwert.
Laut statistischem Bundesamt erreichte 2021 der Quadratmeterpreis für Bauland mit durchschnittlich 213 Euro einen neuen Höchststand. Im Schnitt machen die Grundstückskosten ungefähr 20-35 Prozent der gesamten Kosten des Hausbaus aus, in teuren Lagen auch mal bis zu 50 Prozent, also einen wirklich beträchtlichen Teil. Wer es sich erlauben kann und beruflich nicht ortsgebunden ist, kann also viele tausend Euro an Baukosten sparen, wenn er sich eine günstigere Lage zum Haus bauen sucht.
Der erste Schritt, wenn Sie ein Haus bauen und entsprechend die Kosten kalkulieren, ist tatsächlich meist die Frage: Wie finde ich ein Grundstück? Unser Ratgeber zur erfolgreichen Grundstücksuche ist in diesem Fall genau das Richtige für Sie!

Baunebenkosten – finanziell leider keine Nebensache

Welche Hausbau Kosten entstehen zusätzlich? Diese sogenannten Baunebenkosten werden oftmals unterschätzt. Vom Bodenaushub über die Baustelleneinrichtung bis zur Baugenehmigung, Prüfstatiker, Versicherungen, Steuern oder Notarkosten – die Nebenkosten läppern sich zeitlich eher nach und nach, zum Ende dann aber recht kräftig zusammen auf einen Anteil von rund 15 Prozent der Hauskosten, in Einzelfällen auch mal 20 Prozent. Und sind somit also bei weitem keine Nebensache! In eine solide Baufinanzierung werden deshalb auch die Nebenkosten eingeplant, meist aber aus dem Eigenkapital (-Anteil) finanziert.

Welche Baunebenkosten fallen beim Hausbau an?

Im Einzelnen geht es um die folgenden Positionen, die von Ihnen als Bauherr getragen werden müssen:

Kosten beim Grundstückskauf

Kostenpunkt Kosten
ggf. Maklergebühren 3,57–7,14% vom Kaufpreis des Grundstücks, je nach Bundesland und Lage
Notarkosten & Grundbucheintrag 1,5–2% vom Grundstückspreis
Grunderwerbsteuer 3,5–6,5% vom Grundstückspreis, je nach Bundesland

Vor dem Hausbau

Kostenpunkt Kosten
Bodengutachten 500–3.000 €
Vermessungskosten 2.000–2.500 €
Baugenehmigung 0,2–0,7% der Hausbausumme, je nach Bundesland
Erdaushub für Keller oder Bodenplatte 3,50–100 € je m³, entsprechend Bodenklasse
Abtransport überschüssiger Erde 8–16 € je m³
Baustraße & Kranstellplatz ca. 11 € je m²
Prüfstatik (i.d.R. nur erforderlich bei individueller Hausplanung) 1.500–2.500 €

Grundstück vorbereiten

Kostenpunkt Kosten
ggf. Abriss des alten Hauses 50–200 € pro m²
Baumfällungen 500–1.000 € pro Baum

Erschließungskosten & Hausanschlüsse

Kostenpunkt Kosten
Strom-, Gas-, Frischwasser- und Abwasseranschluss sowie Telefon/Kabelfernsehen 10.000–20.000 €

Bauversicherungen

Kostenpunkt Kosten
Bauherrenhaftpflicht, Bauleistungs-, Bauhelfer- und Feuer-Rohbauversicherung 500–1.000 €
Baufertigstellungsversicherung (meist im Bauvertrag enthalten) 1.000–1.400 €

Zusätzliche Leistungen (optional)

Kostenpunkt Kosten
Bauvertragsprüfung ca. 250 €
Baucontrolling vom TÜV ca. 2.500 €
Grundsteinlegung & Richtfest sehr individuell
Info: Zusammengerechnet machen die Nebenkosten beim Häuser bauen ca. 15 Prozent der Kosten aus.

Kosten nach dem Bau: Außenlagen & Inneneinrichtung

Auch dann, wenn das Haus schon steht, fallen noch Kosten an:

Hausbau mit Keller

Zum einen für die Gestaltung „drum herum“, natürlich besonders des Grundstücks. Konkret zählen dazu das Planen und Anlegen von Zufahrt/Einfahrt, Wegen, Terrassen, Zäunen, der Garage oder des Carports und ganz besonders des Gartens (Begrünung). Alles in allem belaufen sich diese Kosten für die Außenanlagen auf ca. 5 Prozent des Gesamtbudgets. Sparpotenzial bietet besonders die Gartenplanung, hier ganz konkret der Verzicht auf einen professionellen Gartenbaubetrieb.

Zum anderen entstehen Kosten für jene Teile der Einrichtung im Inneren, die das Haus erst zum richtigen, ganz persönlichen Zuhause werden lassen, aber nicht vertraglich inklusive sind: Die Bodenbeläge und die Küche gehören beispielsweise (meist) dazu, auch die Türen im Innenbereich. Die Kosten hierfür belaufen sich auf noch einmal 3-5 Prozent des Hausbudgets.

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Unser Hausfinder bietet mehr als 2.000 Häuser aller Größen, Haustypen und Preiskategorien, am besten gleich mal reinschauen – und Hausbaukosten vergleichen.


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Prozentuale Hausbaukosten auf einen Blick

Die Kosten für ein Haus lassen nicht pauschal benennen – dafür sind sie zu abhängig von einer ganzen Reihe von Faktoren, die alle in den Gesamtpreis mit einfließen. Dennoch lassen sich die Kosten in bestimmte Kostengruppen unterteilen und so besser beurteilen.

Prozentuale Hausbaukosten auf einen Blick

In der Regel fließt rund die Hälfte des Baubudgets in den Hausbau.

Beispielrechnung: Welche Kosten fallen beim durchschnittlichen Hausbau an?

Einige beispielhafte Preise und Kosten für unsere beliebtesten Haustypen – zum Vergleichen.

Was kostet ein fertiges Haus (Massivhaus) mit Grundstück?
Beispielrechnung auf Basis der o.g. prozentualen Kosten für einen durchschnittlichen Neubau in Deutschland 2021

  • Einfamilienhaus
  • Massivhaus (Marktanteil in D.: 75 Prozent)
  • Standard-Einrichtung, schlüsselfertig (ohne Böden und Türen)
  • Grundstück von 680 qm (Durchschnittsgröße laut Dr. Klein)
  • Wohnfläche von 150 qm (deutsche Durchschnittsgröße)
  • Aktuelle Durchschnittspreise 2021
  • Massivhaus mittleres Preissegment ca. 2.100 Euro/qm, Bauland: 213 Euro/qm.
Hauspreis: 315.000 €
Grundstück: 144.840 €
Baunebenkosten: 89.579 €
Außenanlagen: 29.860 €
Inneneinrichtung: 17.916 €
Gesamtkosten: 597.194 €

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Finanzierung des Hausbaus und der Baukosten

Budget und die Kosten kennen – und günstig das neue Haus finanzieren.

Was die Kosten Ihres Hausbaus angeht, haben Sie jetzt hoffentlich etwas mehr Durchblick. Doch beim Thema Hausbau-Kosten sollte man auch besonderes Augenmerk auf die Baufinanzierung legen! Denn mit Eigenleistungen, einem möglichst hohen Eigenmittel-Anteil und guten Zins- und Tilgungsoptionen können Sie die Kosten für den Hausbau deutlich reduzieren.

Unser Tipp: Vergleichen Sie deshalb immer mehrere Angebote und prüfen Sie die Konditionen genau. Denn selbst minimale Zinsunterschiede machen sich spätestens langfristig bezahlt. Deshalb am besten gleich ein Finanzierungsangebot anfragen – kostenlos und unverbindlich.
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Haus bauen: Wie lassen sich Kosten sparen?

Auch mit eher schmalem Budget ist ein Hausbau möglich, sofern man versucht, die Kosten so gering wie möglich zu halten. Dazu kann man an verschiedenen Stellschrauben drehen, um typische Kostenfallen zu umgehen. Und das, ohne qualitativ und vom Wohnkomfort her allzu große Abstriche zu machen.
Hausbau Kosten: Wie kann man Geld sparen? Drei Top-Tipps.

Hausbaukatalog mit kompakten Grundriss

1. Kompakte Wohnfläche und Bauweise

Wie weiter oben bereits beschrieben, spart man bares Geld, wenn man kompakt und platzsparend baut. Das heißt: Ein offener Grundriss mit nur wenigen Innenwänden und Türen und geschickter Raumaufteilung ist immer günstiger. Verzichten kann man eigentlich auf alles an Räumen bzw. Zimmern, was keinen permanenten Nutzen bringt (z.B. Gästezimmer, Ankleidezimmer). Und: Wieviel Wohnfläche braucht man tatsächlich? Auch Verkehrsflächen wie Flure und Treppen möglichst zu reduzieren, spart Platz und Kosten beim Hausbau.

Küche

2. Standard-Ausstattung für Küche und Bad

Bei der Inneneinrichtung wird nicht gekleckert, sondern geklotzt – das ist die Devise vieler Baufamilien. Kein Wunder, denn im Bemusterungszentrum der Hausanbieter wird einem ja auch alles in Perfektion vorgeführt, noch dazu in einem Ambiente, das dem neuen Familiendomizil total ähnelt. Das ist verlockend. Doch wie alle Innenarchitekten weiß auch unser Experte, der TV-Architekt John Kosmalla: „Badezimmer und Küche gehören zu den teuersten Räumen im Haus und bieten deshalb eine Menge Einsparpotenzial!“ Bei Armaturen, Fliesen oder Sanitär zum Beispiel muss es nicht immer die High End-Ausstattung des teuren Markenherstellers sein. Viele Hausanbieter haben bei Ihren Massiv- und Fertighäusern bereits sehr gute Standard-Ausstattungen inklusive. Was genau, zeigt der Blick in die Bau- und Leistungsbeschreibung. Nachrüsten kann man immer noch.

Eigenleistung beim Innenausbau

3. Kosten sparen – mit Eigenleistungen

Viele Bauherren fragen sich: „Kann ich beim Hausbau Eigenleistungen einbringen?“ Die Antwort lautet: Aber selbstverständlich, denn der Klassiker unter den Spartipps ist aktueller denn je! In Zeiten, wo Handwerker schwierig zu bekommen oder exorbitant teuer geworden sind, lohnt es sich natürlich erst recht, selbst Hand anzulegen. Fast alle Hausbaufirmen bieten Häuser in unterschiedlichen Ausbaustufen, die gezielt „Eigenleister“ adressieren. Bis zu 15.000 Euro sparen die meisten Baufamilien so, manche auch noch deutlich mehr. Wichtig ist, dass man sein handwerkliches Talent nicht überschätzt. Denn wenn man Fehler macht, ärgert man sich jahrelang oder zahlt teuer für die Korrektur drauf.

Es gibt noch eine ganze Reihe weitere Ansätze, um günstig zu bauen und die Kosten so gering wie möglich zu halten. Diese Einsparmöglichkeiten haben wir in unserem Ratgeber „10 Tipps um günstig zu bauen“ für Sie zusammengefasst – reinlesen lohnt sich für sparsame Bauherren auf jeden Fall!

Unser Tipp: Und noch ein Tipp für alle, die es mit dem Kosten sparen so richtig ernst meinen: Haben Sie schon mal drüber nachgedacht, mit jemand anders zusammen zu bauen? Der gemeinsame Hausbau lohnt sich finanziell enorm mit bis zu 20 Prozent Ersparnis gegenüber dem klassischen Einfamilienhaus. Hier erfahren Sie alles Wichtige zum Ratgeber „gemeinsamen Bauen“.

Wichtige Fragen und Antworten zu Hausbau Kosten

Haus bauen oder kaufen? Wie sind die Erfahrungen hinsichtlich der Kosten?

Fast alle Baufamilien stehen irgendwann vor der zentralen Frage, ob sie sich lieber ein gebrauchtes Haus kaufen oder neu bauen. Was man bei dieser schwierigen Entscheidung alles abwägen sollte, kann man ausführlich in unserem Ratgeber „Haus neu bauen oder gebrauchtes Haus kaufen“ lesen. Was die Kosten angeht, kommt man mit dem Kauf einer Bestandsimmobilie tatsächlich meist günstiger ins Eigenheim. Im Kostenvergleich mit einem Neubau bei ähnlichen Rahmenbedingungen (z.B. Größe, Ausstattung, Lage/Standort) sind diese in der Regel preiswerter.

Wie hoch sind die Gesamtkosten für ein Haus?

Die Gesamtkosten für ein Haus setzen lassen sich grob in vier Kostengruppen einteilen. Und zwar in die „reinen Baukosten“ für das Haus an sich, die Grundstückskosten, die Baunebenkosten und die Kosten, die nach dem Hausbau anfallen für Außenanlagen und Inneneinrichtung. Details dazu weiter oben!

Hausbau

Wie setzt sich der Hauspreis zusammen, welche Kosten sind „eingepreist“?

Welche Kostenfaktoren im Hauspreis inbegriffen sind, das hängt immer ab von der jeweiligen individuellen Vereinbarung mit der Hausbaufirma. Ganz detailliert geregelt wird dies in der Bau- und Leistungsbeschreibung. Gesetzliche Vorschriften oder Standard-Angaben, was inklusive sein muss, gibt es nicht. Angebotene Hauspreise, wie man sie zum Beispiel bei uns findet, beziehen sich in der Regel (außer bei Ausbauhäusern) auf die Standardausführung schlüsselfertig. In dieser sind aber für gewöhnlich bereits die neueste Haustechnik und ein hoher Energiestandard berücksichtigt.

Wie kann man Hausbaukosten am besten vergleichen?

Das Angebot an schönen Häusern in Deutschland ist riesig. Wir empfehlen deshalb immer einen Anbietervergleich, um das perfekt passende Traumhaus zu finden. In unserem Hausfinder können Sie gezielt nach Bauweise, Budget, Haustyp, Größe, Dachform und Preis recherchieren, unter anderem. Sie bekommen direkt eine Auswahl Häuser angezeigt, die Ihren Wünschen entspricht und die ganz einfach vergleichbar sind, natürlich auch von den Kosten bzw. dem Kaufpreis her! Mit einem Klick können Sie dann, wenn Sie es möchten, gleich die passenden Hausbaukataloge bestellen. Vollkommen unverbindlich und kostenlos.

Noch ein Tipp: Vorab sollten Sie sich möglichst über ihr Baubudget im Klaren sein, denn eine realistische Kostenplanung ist das A&O. Dazu bietet das Netz eine Reihe von praktischen Budgetrechnern bzw. Baukostenrechnern, wie zum Beispiel diesen sehr empfehlenswerten der Sparkasse.

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